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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Wuppertal Institut im Finale

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Fachjury hat Vorreiter-Institutionen der Nachhaltigkeitstransformation
ausgewählt

Eine Branchen-Jury hat die Vorbilder des nachhaltigen Wandels in
Deutschland in der Kategorie “Forschung & Entwicklung und
Prüfungsdienstleistungen” – und damit die vier Vorreiter-Einrichtungen –
ausgewählt, die aus ihrer Sicht in diesem Jahr die nachhaltige
Transformation anführen. Auch das Wuppertal Institut zählt dazu und zieht
ins Finale ein.
Welche Unternehmen und Einrichtungen
bewältigen ihre branchenspezifischen Nachhaltigkeits-Herausforderungen am
besten? Welche Organisation leistet wirkungsvolle Beiträge zum Wandel – im
eigenen Betrieb und darüber hinaus – oder zeichnet sich durch nachhaltige
Produkte und Dienstleistungen aus? Wer setzt die Chancen der
Transformation besonders erfolgreich und effektiv um? Vor diesem
Hintergrund prämiert der Deutsche Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr
zusammen mit dem Bundesumweltministerium und der Deutschen Industrie- und
Handelskammer vergeben wird, die Pioniere in 100 Branchen.

Das Wuppertal Institut wurde als einer von vier Transformations-Pionieren
in der Branche “Bildung & Forschung” der Kategorie "F&E- und
Prüfungsdienstleistung" neben dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-
Zentrum für Polar- und Meeresforschung, TÜV Nord AG und TÜV Süd AG zu den
besten Einrichtungen gewählt und zieht damit ins Finale ein. Die
Institutionen wurden auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen
nominiert. Die mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellten Profile
zeigen die wesentlichen Herausforderungen der betreffenden Branche in den
Feldern Klima, Ressourcen, Natur, Wertschöpfungskette und Gesellschaft. In
die Bewertung fließt auch ein, mit welchen Mitteln Forschung und
Entwicklung realisiert werden.

Prof. Dr.-Ing.Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher
Geschäftsführer des Wuppertal Instituts: “Wir freuen uns sehr über diese
Nominierung. Für uns als Institut der Nachhaltigkeits- und
Transformationsforschung ist es eine selbstverständliche Herausforderung,
auch selbst so nachhaltig wie eben möglich zu agieren – und das auf allen
relevanten Feldern.”

Ganz gleich, ob Rechenzentren klimaschonend betrieben oder Gebäude
ressourcensparend genutzt werden, ob Wissenschaftsorganisationen wie das
Wuppertal Institut zum Thema Nachhaltigkeit forschen oder das Thema selbst
als Vorreiter angehen: In allen Branchen gibt es erfolgreiche Lösungen für
die Herausforderungen der nachhaltigen Transformation. “Ziel ist, diese
Lösungen in die Breite zu tragen”, sagt Fischedick. Dabei geht es nicht um
"die Besten" oder "die Nachhaltigsten", denn Superlative wecken falsche
Erwartungen auf absolute Ergebnisse. “Es geht um den Austausch
untereinander, das Lernen voneinander sowie das Motivieren im eigenen
Unternehmen, um die Nachhaltigkeitspotenziale auszuschöpfen”, ergänzt er.

Juryentscheidung und Siegerehrung

Eine unabhängige Fachjury, die unter anderem anhand der Nachhaltigkeits-
und Unternehmensprofile sowie der Scorings bewertete, berücksichtigte jene
Vorreiter, die in ihrer Branche wirksame, erfolgreiche und beispielhafte
Beiträge zur Transformation leisten, die zu Vorbildern geworden sind oder
es werden sollten.

Die Veröffentlichung der Sieger findet voraussichtlich am 31. Oktober 2023
im Rahmen einer Sonderbeilage des DNP in der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung und weiteren Maßnahmen statt. Die Preisverleihung findet am 23.
November 2023 in Düsseldorf statt. Beim Kongress und der abendlichen
Preisverleihung nehmen die Geschäftsführer und
Nachhaltigkeitsverantwortlichen der 100 Vorreiter-Institutionen aller
Branchen, Bundesumweltministerin Steffi Lemke, Bundesverteidigungsminister
Boris Pistorius, weitere prominente Laudator*innen, Ehrengäste aus
Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie rund 120 Medienvertreter*innen
teil.