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AI4Schools bringt Künstliche Intelligenz in die Schule

Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Bildungsprojekts AI4Schools. Die Urkunde überreichte ihr Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer IAIS und Co-Direktor des Lamarr-Instituts.  Fraunhofer IAIS
Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Bildungsprojekts AI4Schools. Die Urkunde überreichte ihr Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer IAIS und Co-Direktor des Lamarr-Instituts. Fraunhofer IAIS
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Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Bildungsprojekts AI4Schools. Die Urkunde überreichte ihr Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer IAIS und Co-Direktor des Lamarr-Instituts.  Fraunhofer IAIS
Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin des Bildungsprojekts AI4Schools. Die Urkunde überreichte ihr Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer IAIS und Co-Direktor des Lamarr-Instituts. Fraunhofer IAIS

Das Bildungsprojekt AI4Schools hat es sich zur Aufgabe gemacht,
Schüler*innen und Lehrkräften den Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie
das nötige Wissen über diese Technologie näher zu bringen. Am 14.
September 2023 übernahm Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für
Bildung und Forschung, offiziell die Schirmherrschaft für AI4Schools.
Überreicht wurde ihr die Urkunde in der Albert-Einstein-Schule in
Schwalbach am Taunus.  AI4Schools ist ein Projekt der Fraunhofer-Allianz
Big Data und Künstliche Intelligenz, der Roberta-Initiative des
Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme
IAIS und des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche
Intelligenz.

Nur acht Prozent der Schüler*innen haben noch nie von ChatGPT gehört oder
gelesen – das ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom im Frühjahr.
Mittlerweile dürfte dieser Prozentsatz noch weiter gesunken sein.
Künstliche Intelligenz ist längst in den Schulen angekommen. Doch was
genau sich dahinter verbirgt und wie KI funktioniert, das ist nicht allen
klar. »Künstliche Intelligenz ist für die Zukunft von Gesellschaft und
Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Schüler*innen und Lehrkräfte
gewinnen enorm, wenn sie den Umgang mit KI erlernen und sich mit dem Thema
konstruktiv auseinandersetzen können«, sagt Prof. Dr. Stefan Wrobel, Co-
Direktor des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche
Intelligenz und Institutsleiter des Fraunhofer IAIS. »Neben den
Grundkompetenzen im Umgang mit KI vermitteln wir auch das nötige
Hintergrundwissen. Schüler*innen werden so bereits vor dem Eintritt ins
Berufsleben mit wichtigen Kompetenzen und Handwerkszeug ausgestattet, um
die Veränderungen in unserer zunehmend digitalisierten Welt souverän zu
meistern.«

Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung,
übernahm am 14. September offiziell die Schirmherrschaft für das
Fraunhofer-Projekt. Denn, so die Ministerin: »Künstliche Intelligenz ist
nicht erst seit ChatGPT ein Zukunftsthema. Deshalb müssen wir das KI-
Wissen und die KI-Kompetenz schon in der Schule stärken. Hier setzt das
Projekt AI4Schools an, das sowohl Schülerinnen und Schülern als auch
Lehrkräften einen praxisorientierten Einblick in dieses wichtige Thema
ermöglicht. Damit macht es Lust auf Zukunft und auf ein spannendes
Berufsfeld.«

In jeweils zweitägigen Schulungen vermitteln KI-Expert*innen von
Fraunhofer und dem Lamarr-Institut Oberstufen-Schüler*innen und
Lehrkräften KI-Basiswissen, machen praktische Programmier-Übungen und
diskutieren gemeinsam über wichtige Leitplanken für den Einsatz von KI in
Wirtschaft und Gesellschaft. An einem solchen Workshop, der jetzt mit 25
Schüler*innen an der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach am Taunus
durchgeführt wurde, nahm Ministerin Stark-Watzinger teil. Dabei kam sie
auch mit den Schüler*innen ins Gespräch und diskutierte mit ihnen
beispielsweise darüber, welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf das
Lernen hat, und welche Chancen sich durch KI auf dem Arbeitsmarkt ergeben
können.

Anke Horn, Schulleiterin der Albert-Einstein-Schule, gefällt besonders das
Konzept des Bildungsprojekts, da es sich sowohl an Schüler*innen als auch
an Lehrkräfte wendet. »Mit dem Workshop-Modul AI4Students erlangen die
älteren Schüler*innen wertvolle Kompetenzen und Kenntnisse im
Zukunftsthema Künstliche Intelligenz. Die im Workshop-Modul AI4Teachers
ausgebildeten Lehrkräfte können wiederum im Nachhinein selbst Workshops
durchführen, womit das wichtige Thema KI nachhaltig an der Schule
verankert und damit allen Schüler*innen zugänglich gemacht werden kann.«

Klaas Wiggers ist Studiendirektor am Willms-Gymnasium in Delmenhorst, der
Schule, die als AI4Schools-Partnerschule maßgeblich an der Entwicklung des
Projekts beteiligt war. Er freut sich, dass die Bundesbildungsministerin
die Schirmherrschaft für  AI4Schools übernimmt, denn: »Künstliche
Intelligenz fordert mit ihrer Innovationsgeschwindigkeit die deutschen
Schulen heraus. Darum sind wir besonders stolz, das Projekt seit zwei
Jahren begleiten und beraten zu dürfen, um so die heutige
Schüler*innengeneration auf ihr künftiges Berufsleben vorbereiten zu
können.«

Langjährige Erfahrung und Wissen stehen hinter AI4Schools: Beteiligt am
Projekt ist die Fraunhofer-Allianz Big Data und Künstliche Intelligenz,
die über umfassende Expertise in der angewandten KI-Forschung verfügt.
Ebenfalls engagiert sich das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und
Künstliche Intelligenz – eins von fünf universitären KI-Kompetenzzentren
bundesweit, die als Teil der KI-Strategie der Bundesregierung dauerhaft
gefördert werden – mit seiner Spitzenforschungskompetenz an AI4Schools, so
wie auch die Roberta-Initiative, die seit mehr als 20 Jahren Schüler*innen
und Lehrkräften MINT-Kenntnisse vermittelt.