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Neue Ansätze für nachhaltige Wasserprojekte: Heidelberger Professoren präsentieren wegweisenden cross-medialen Ansatz

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In interdisziplinärer Zusammenarbeit haben die Professor:innen Ulrike Gayh
und Benjamin Zierock (SRH-Hochschule Hochschule) gemeinsam mit Prof. Maja
Turk-Seculic (University of Novi Sad) ein Kapitel im Sammelband „SDGs in
the European Region“ veröffentlicht.

Das DAAD geförderte Projekt Democratia-Aqua-Technica hat ein Ziel:
Wasserprobleme als eine Chance für Frieden und Demokratie zu nutzen. Dabei
wird auf innovative wissenschaftliche und technologische Ansätze gesetzt.
Die Initiative entwickelt nachhaltige Projektideen, um Wasserkonflikte zu
lösen und berücksichtigt dabei wirtschaftliche, soziale und Umweltaspekte.
In dem Kapitel „Democratia-Aqua-Technica Initiative: Cross-Media Approach
for Developing Sustainable Projects“ stellen Prof. Ulrike Gayh, Prof.
Benjamin Zierock und Prof. Maja Turk-Seculic einen wegweisenden cross-
medialen Ansatz vor, der Hochschulbildung mit Wasserpraxis und Technologie
verknüpft.
Die wichtigsten Elemente dieser Herangehensweise sind Hackathons und eine
Exploration-App, die digitale Lösungen zur Bewältigung von Wasserproblemen
bieten. Hackathons fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und
Diskussion, wobei Design Thinking Prozesse den Teilnehmer:innen
ermöglichen, kreative Lösungsansätze zu entwickeln, die den Anforderungen
nachhaltiger Projekte gerecht werden. Im Rahmen von Hackathons ist es so
möglich, Ideen, Konzepte und Problemlösungskompetenz für komplexe
Herausforderungen innerhalb kürzester Zeit zu entwickeln.
Das Element der Gamification motiviert dabei Teilnehmer:innen und die
Öffentlichkeit und macht die Beteiligung an den Projekten unterhaltsam und
ansprechend. Gemeinsam werden webbasierte und interdisziplinär geprägte
Lösungen entwickelt, um sauberes Wasser für alle zu gewährleisten und
Umweltauswirkungen zu minimieren.
Die Anwendung eines cross-medialen Ansatzes mit digitalen Komponenten
erweist sich im Ergebnis als äußerst erfolgreich für die Entwicklung
nachhaltiger Projekte im Rahmen der Democratia-Aqua-Technica Initiative.
Sie bieten einen vielversprechenden Weg in Richtung einer nachhaltigen
Zukunft, wenn es um die Lösung komplexer gesellschaftlicher Probleme geht.
Die Democratia-Aqua-Technica Netzwerk-Plattform: Um den Teilnehmer:innen
einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Methoden und digitalen
Komponenten zu bieten, wurde eine webbasierte Netzwerk-Plattform
entwickelt, die unter www.democratia-aqua.org erreichbar ist. Diese
Plattform enthält Informationen zu den Projekten sowie technische Inputs.

Der Sammelband behandelt die Umsetzung der UN Sustainable Development
Goals (SDGs) in der Europäischen Region und zeigt Fortschritte sowie
Herausforderungen auf. Es betont die Notwendigkeit effektiver
Umsetzungsstrategien, die Schwierigkeit bei der Fortschrittsmessung und
die zwingend erforderliche Stärkung von gesetzlichen Institutionen in
deren Entwicklung und Umsetzung SG relevanter Policies. Die Expertise der
Autor:innen soll die Umsetzung der SDGs in Europa unterstützen.
Aktuell läuft das vierte Projekt Democratia-Aqua-Technica mit dem Titel
"Democratia – Aqua – Technica IV: focus on agricultural water conflicts".
Die jährliche Online-Konferenz findet dieses Jahr am 28. und 29. September
statt: https://www.srh-hochschule-heidelberg.de/en/events/2023/digital-
conference-democratia-aqua-technica/


Unter folgendem Link können Sie das Kapitel im Sammelband „SDGs in the
European Region“ einsehen:
https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-031-17461-2

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-hochschule-heidelberg.de/hochschule/hochschulteam
/benjamin-zierock/


https://www.srh-hochschule-heidelberg.de/hochschule/hochschulteam/ulrike-
gayh/


Originalpublikation:
https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-031-17461-2