Der passende Drucker für den Heimbedarf - welches Modell passt
Die Welt der Drucker ist vielfältig und auch in den eigenen vier Wänden wird das Gerät häufig benötigt. Während im Büro die Führungsebene entscheidet, obliegt die Wahl dem Besitzer Zuhause selbst. Grob lässt sich zwischen Tintenstrahl- und Laserdrucker unterscheiden, aber welches ist das passende Modell? Nachfolgend einige Kriterien, die bei der Entscheidungsfindung helfen können.
Der Tintenstrahldrucker - präzise und langhaltend
Qualitativ ist der Tintenstrahldrucker die Nummer eins, da er mit echter Tinte druckt, die in Form von hochwertigen Tintenpatronen eingesetzt wird. Der im inneren verbaute Druckkopf (mehrere bei Farbdruckern) versprüht die Farbe auf der Oberfläche und sorgt für ein sehr präzises Ergebnis. Die Farbenvielfalt entsteht durch eine kluge Mischung der Farbtöne Schwarz, Magenta, Yan und Gelb, dadurch lassen sich exakte Übergänge und zahlreiche Farbtöne abbilden.
Das spricht für den Tintenstrahldrucker im eigenen Zuhause
Tintenstrahldrucker sind energieeffizienter und da drei von vier Deutschen nachhaltiger leben wollen, werden sie bevorzugt. Rein gesundheitlich besteht der Vorteil darin, dass der Tintenstrahldrucker keinen Feinstaub ausstößt und somit keine Atemwegsbelastung entsteht. Der wohl spürbarste Vorteil ist jedoch die Lautstärke. Anders als beim Laserdrucker gibt es hier keine Lüftung, sodass das Modell leiser arbeiten kann.
Interessant: Zu den absoluten Highlights gehört der klassische Tintenstrahldrucker trotz seiner Vorzüge nicht. Die meisten Privathaushalte bevorzugen Kombinationsgeräte mit Fax und Scanner, die aber trotzdem mit Tintenstrahltechnik arbeiten.
Der Laserdrucker - der Klassiker mit weniger Präsenz in den eigenen vier Wänden
Laserdrucker kommen in Großraumbüros häufig zum Einsatz. Sie arbeiten nicht mit klassischer Tinte, sondern mit Toner. Hierbei handelt es sich um ein festes Pulver, dass während der Arbeit des Druckers auf eine Rolle gebracht wird. Von dort wird das Tonerpulver dann aufs Papier transferiert.
Durch unterschiedliche Toner ist es möglich, auch mit einem Laserdrucker farbig zu drucken, die Anschaffungskosten sind aber oft höher.
Wann sich ein Laserdrucker für den Heimbedarf lohnt
Aufgrund seiner hohen Anschaffungskosten und der schwierigeren Beschaffung von Tonern ist der Laserdrucker eigentlich primär für Büros genutzt. Allerdings lehnen nach wie vor viele Deutsche digitale Hilfsmittel ab und setzen daher lieber auf Drucker vom alten Schlag. In dem Fall kann es sich doch lohnen auch aufgrund der verringerten Druckzeit. Per Laser lassen sich Seiten schneller bedrucken, für Vieldrucker ist es daher eine Option.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Laserdrucker oberflächlich drucken, die Tonersubstanz bleibt auf dem Papier, nicht darin. Somit ist ein doppelseitiger Druck problemlos und ohne Verschmieren möglich. Nachteilig ist dann aber, dass die gedruckten Seiten nicht UV-beständig sind und der Druck nicht zu Archivierungszwecken geeignet ist.
Preisvergleich: Welcher Drucktyp ist billiger
In der gleichen Qualität ist der Laserdrucker deutlich teurer in der Anschaffung, obwohl seine Druckqualität nicht unbedingt besser ist. Für den Heimbedarf sind kompakte Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahldruck fast immer die beste Wahl. Sie bieten nicht nur dauerhaft haltbare Drucke an, sondern können darüber hinaus Faxe versenden, Dokumente einscannen und je nach Modell sogar Fotos ausdrucken. Für den häufigen Gebrauch (Büros oder Homeoffice), kann sich die Anschaffung eines Laserdruckers aber aufgrund der günstigeren Druckkosten doch lohnen.
