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Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus

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Buchpremiere mit Friedrich Lenger

Mittwoch, 18. Oktober 2023, 18.00 Uhr
Online (ZOOM) & Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal
Goethestraße 31, 45128 Essen

Über Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus (C.H.
Beck, 12.10.23):
Der Kapitalismus hat in den letzten 500 Jahren eine Welt hervorgebracht,
die ökonomisch eng verwoben sowie hochgradig asymmetrisch ist. In seiner
Globalgeschichte des Kapitalismus schildert der Historiker Friedrich
Lenger diese Entwicklungen, die von den Indigenen Amerikas bis zu den
bengalischen Seidenwebern niemanden unberührt ließen. Diese Geschichte
handelt von Reichtum und starker Armut, von Unfreiheit und Gewalt sowie
der damit einhergehenden Gefährdung unseres Planeten.

Denn zu den globalen Ungleichheiten, welche der Kapitalismus produziert
hat, gehören auch der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen und
Umweltzerstörungen, die in den Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich
zu spüren sind. Und so gleichgültig sich Handels- und
Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen, so indifferent waren
sie gegenüber menschlichem Leid. Millionen von Sklaven, die bis tief ins
19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiten mussten, sind
nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und
kapitalistischer Wirtschaft. Friedrich Lenger erzählt vom Siegeszug des
Kapitalismus und erklärt dessen Dynamik, die immer nur von außen begrenzt
wurde. (Text: C.H. Beck)

AUTOR
Friedrich Lenger, Historiker an der Justus-Liebig-Universität Gießen

MODERATION
Tim Schanetzky, KWI

TEILNAHME IN PRÄSENZ
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TEILNAHME VIA ZOOM
Für eine Teilnahme via Zoom folgen Sie dem Link auf der KWI-Homepage.

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) im
Rahmen des Jahresthemas „Mehr oder Weniger“.