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Laser für die Landwirtschaft: LZH zeigt innovative Ideen auf der AGRITECHNICA

Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln: Mit Lasertechnik können Unkräuter präzise und selektiv abgetötet werden.  Foto: LZH
Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln: Mit Lasertechnik können Unkräuter präzise und selektiv abgetötet werden. Foto: LZH
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Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln: Mit Lasertechnik können Unkräuter präzise und selektiv abgetötet werden.  Foto: LZH
Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln: Mit Lasertechnik können Unkräuter präzise und selektiv abgetötet werden. Foto: LZH

Nachhaltiger, effizienter, zukunftsfähiger: Photonische Anwendungen können
dazu beitragen, die Agrarwirtschaft zu modernisieren. Ideen dazu zeigen
das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und Niedersachsen ADDITIV auf der
Agritechnica vom 12. bis zum 18. November in Hannover.

Im Fokus stehen die lichtbasierte Schädlings- und Unkrautbekämpfung mit
dem Laser sowie die Additive Fertigung. Das LZH wird gemeinsam mit
Niedersachsen ADDITIV am Gemeinschaftsstand des Agrotech Valley in Halle
24, Stand A08 ausstellen.

Keine Chemie, keine Resistenzen: Unkrautbehandlung mit dem Laser

Mit Lasertechnik können Unkräuter präzise und selektiv behandelt werden.
Der Laserstrahl kann ganz gezielt sensible Pflanzenteile treffen, so dass
unerwünschte Pflanzen letal geschädigt oder im Wuchs gehemmt werden – die
Nutzpflanzen im direkten Umfeld werden davon nicht beeinträchtigt. Das
Verfahren ist dabei nicht nur ökologisch nachhaltiger als der Einsatz von
chemischen Pflanzenschutzmitteln. Es ist auch ein wichtiger Beitrag zur
Vermeidung von Herbizid-Resistenzen, eine der drängendsten
Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. Gesteuert wird die
Laserbehandlung mit künstlicher Intelligenz (KI): Per Bilderkennung werden
Nutzpflanze und Unkraut unterschieden und die Zielpunkte für den Laser
festgelegt.

Künstliche Intelligenz: Ein Muss für die für die digitalisierte
Landwirtschaft

Auf KI-gestützte Lasertechnik setzt das LZH auch bei der
Schädlingsbekämpfung. Die LichtFalle ist ein autonom fahrendes System, das
Insekten per LED-Leuchtfläche anlockt und dann mit dem Laser unschädlich
macht. Ein integriertes Kameramodul erkennt automatisch anhand von
Bilddaten, ob es sich bei einem Insekt um einen Schädling oder Nützling
handelt – der Anwender erhält dank Live-Monitoring eine digitale
Entscheidungshilfe für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die
lichtbasierte Schädlingsbekämpfung kann so den Einsatz chemischer Mittel
verringern und eine effizientere und ressourcenschonendere
Lebensmittelproduktion ermöglichen.

Additive Fertigung: Viel Potenzial für die Agrarbranche

Die Möglichkeiten für die Landwirtschaft, von Additiver Fertigung zu
profitieren, sind vielfältig. So lassen sich etwa Ersatzteile für
Landmaschinen zeitnah im 3D-Drucker herstellen. Stark beanspruchte Geräte
und Bauteile können mittels Auftragsschweißen repariert oder vor
Verschleiß geschützt werden. Auf der Agritechnica zeigt das Projektteam
von Niedersachsen ADDITIV mit konkreten Beispielen, wie der 3D-Druck im
Agrarbereich einen echten Mehrwert schafft.

Besonderes Highlight: Auf dem „Branchentreff Agrar 4.0“, den Niedersachsen
ADDITIV am 15. November ausrichtet, haben Unternehmensvertreter:innen
Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken. Mehr Informationen zum
Branchentreff gibt es unter https://niedersachsen-additiv.de/.