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Heidelberg: Umweltministerin Thekla Walker MdL eröffnete Akademisches Jahr

Prorektor Siegmund, Rektorin Vach, Ministerin Walker, Kanzlerin Wiese-Heß und Prorektor Dammer  hop  Presse / PHHD
Prorektor Siegmund, Rektorin Vach, Ministerin Walker, Kanzlerin Wiese-Heß und Prorektor Dammer hop Presse / PHHD
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Prorektor Siegmund, Rektorin Vach, Ministerin Walker, Kanzlerin Wiese-Heß und Prorektor Dammer  hop  Presse / PHHD
Prorektor Siegmund, Rektorin Vach, Ministerin Walker, Kanzlerin Wiese-Heß und Prorektor Dammer hop Presse / PHHD

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat das Akademische Jahr 2023/2024
mit einem Festakt eröffnet. Die Beiträge standen sämtlich unter dem Motto
"Nachhaltige Entwicklung". So hielt etwa Thekla Walker MdL, Ministerin für
Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, den
Festvortrag. Marco Grübbel, Leiter Vermögen und Bau Amt Mannheim und
Heidelberg, und Rektorin Prof.in Dr.in Karin Vach sprachen mit dem
Publikum über Nachhaltigkeit im Hochschulbetrieb. Es wurden ferner
herausragende Forschungsarbeiten gewürdigt, die einen wesentlichen Beitrag
zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen leisten.

Hochschulen haben für den gesellschaftlichen Wandel in Richtung
Nachhaltigkeit eine große Bedeutung. Sie vermittelten, so Ministerin
Walker, wichtige Kenntnisse, Werte und Kompetenzen und bildeten zukünftige
Lehr- und Führungskräfte sowie Fachexpert:innen aus. Durch ihre
Forschungen brächten sie zudem Wissen und Innovationen voran. In der
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nehme die Pädagogische
Hochschule Heidelberg eine besondere Rolle ein: Für Walker hat das
Vorhaben, bis 2030 Modellhochschule für BNE zu werden, Vorbildcharakter.
Die PH Heidelberg schaffe es, BNE als Konzept konkret zu leben. Sie sei
damit ein wichtiger und kompetenter Partner für das Land, um qualitativ
hochwertige Bildungsangebote im Bereich Bildung für Nachhaltige
Entwicklung zu entwickeln.

Rektorin Vach dankte der Ministerin und ergänzte: "Wir an der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg denken nachhaltige Entwicklung
umfassend: Es geht um ökologisch orientiertes Handeln. Es geht aber auch
um wirtschaftliche und soziale Aspekte, um Diversität und
Geschlechtergleichheit oder nachhaltige Internationalisierung." Die
Heidelberger Hochschule sei in der Tat ein Ort der Wissensgenerierung und
darüber hinaus wichtige Impulsgeberin für Transformationen, so Vach. In
Richtung Politik sagte sie weiter: "Mit Blick auf die großen Fragen
unserer Zeit, etwa in Bezug auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen oder
den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, brauchen wir diese Transformationen
dringend! Das kostet Geld. Es braucht Personal. Und eine konsequente
Vereinfachung von Verwaltung und Bürokratie!"

Wie dies in Bezug auf den baulichen Betrieb von Hochschulen beispielhaft
aussehen kann, darüber sprach Vach mit Marco Grübbel. Das Publikum hatte
dem Leiter von Vermögen und Bau Amt Mannheim und Heidelberg Fragen stellen
können, die dieser kurzweilig beantwortete. Der Vorstand der Verfassten
Studierendenschaft, Franziska Weiß und Tim Strahl, dankten allen
Studierenden, die sich für die Pädagogische Hochschule in Heidelberg
engagieren. Sie gingen in ihrer Rede ferner auf die enge Zusammenarbeit
mit dem Rektorat ein: Weiß und Strahl warfen dabei einen Blick auf das
bereits gemeinsam Geschaffte und gingen gleichsam auf die noch offenen
Anliegen der Studierenden an die Hochschulleitung ein. Auch Prof. Dr.
Rosemarie Tracy, Vorsitzende des Hochschulrates, betonte die gute
Zusammenarbeit mit dem Rektorat. Sie verabschiedete zudem Prof. Dr. Petra
Deger und Dr. Jutta Lang aus dem Hochschulrat­­­­­ und dankte beiden für
ihre wertvolle Arbeit.

Im Rahmen des Festaktes verliehen Vach und Prof. Wilma Schönauer-
Schneider, Direktorin des Instituts für Sonderpädagogik, außerdem eine
Honorarprofessur an PD Dr. Dorothee Rickert (Marienhospital Stuttgart).
Gemeinsam mit dem Zonta Club Heidelberg wurde ferner der Annelie-
Wellensiek-Förderpreis an die Studentinnen Gina-Marie Trunte und Janine
Kreschel verliehen; die Laudationen hielt Dr. Monika Mölders-Felgenhauer,
Präsidentin des Zonta Clubs. Mit dem Höchstetter-Stiftungspreis ehrte
Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Prorektor für Studium, Lehre und
Internationalisierung, die Absolvent:innen Jasmin Tränkle, Nick Dolshenko
und Alessia-Valeska Schieron. Über den internen Forschungsförderpreis aus
den Händen von Prof. Dr. Alexander Siegmund, Prorektor für Forschung,
Nachhaltigkeit und Digitalisierung, freuten sich Dr. Saskia Schreiter und
Dr. Jens Dennhard (Institut für Mathematik und Informatik).

Die Moderation übernahm der mehrfach prämierte Theaterregisseur Nicholas
Humphrey. Für den musikalischen Rahmen sorgte das A-Cappella-Ensemble
PolyPHonics unter der Leitung von Dr. Mathias Schillmöller sowie der
Student Tim Strahl.