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Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Yvonne Mast & Prof. Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-Institut DSMZ an der TU Braunschweig

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Yvonne Mast und Prof. Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-Institut DSMZ an der TU Braunschweig  Andreas Greiner-Napp  DSMZ
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Yvonne Mast und Prof. Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-Institut DSMZ an der TU Braunschweig Andreas Greiner-Napp DSMZ
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Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Yvonne Mast und Prof. Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-Institut DSMZ an der TU Braunschweig  Andreas Greiner-Napp  DSMZ
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Yvonne Mast und Prof. Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-Institut DSMZ an der TU Braunschweig Andreas Greiner-Napp DSMZ

Die Professorinnen Dr. Yvonne Mast und Dr. Laura Steenpaß vom Leibniz-
Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
hielten am 11. Oktober 2023 ihre Antrittsvorlesungen an der Technischen
Universität Braunschweig. Aufgrund der Pandemie wurden die
Antrittsvorlesungen um drei Jahre verschoben.

Abteilungsleitung seit 2019: Prof. Dr. Yvonne Mast
Prof. Dr. Yvonne Mast ist seit 2019 Leiterin der Abteilung für
Bioressourcen für Bioökonomie und Gesundheitsforschung am Leibniz-Institut
DSMZ und Professorin für Angewandte Mikrobiologie am Institut für
Mikrobiologie der Technischen Universität Braunschweig. Der Schwerpunkt
ihrer Arbeit an der DSMZ liegt in der Erforschung und Nutzung des
Biosynthesepotentials von Actinomyceten, die eine wichtige Ressource für
die Antibiotikawirkstoffforschung sind. Ihre Antrittsvorlesung bot einen
Überblick über die Bedeutung und Biologie der Actinomyceten, sowie deren
Potential für neue Wirkstoffe aus stillen Genclustern. Durch Aktivierung
der stillen Gencluster können neue Wirkstoffe für biotechnologische
Anwendungen und Antibiotikawirkstoffe erforscht werden.

Prof. Dr. Laura Steenpaß: Abteilungsleitung seit 2020
Prof. Dr. Laura Steenpaß ist seit 2020 Leiterin der Abteilung für
Menschliche und Tierische Zellkulturen am Leibniz-Institut DSMZ und
Professorin für Zellbiologie am Zoologischen Institut der Technischen
Universität Braunschweig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit an der DSMZ liegt
bei der Nutzung von menschlichen Krebszelllinien und pluripotenten
Stammzellen zur Erforschung genetisch verursachter Erkrankungen. Zentrales
Thema ihrer Antrittsvorlesung war die Bedeutung von menschlichen und
tierischen Zellkulturen in der zellbiologischen Forschung. Am Beispiel der
Krebserkrankung Retinoblastom wurde die Verwendung von Krebszelllinien und
pluripotenten Stammzellen in der zellbiologischen und vorklinischen
Erforschung von Krankheiten erläutert.

DSMZ-Pressekontakt:
PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-
Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und
Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische
Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen,
Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische
Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen
gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-
Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen
Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für
Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig
anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr.
511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als
Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit,
biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu
hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das
zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus
Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 85.000 Kulturen sowie Biomaterialien
und hat rund 220 Beschäftigte. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 selbständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der
Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In-
und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen
Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern
Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die
Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.500 Personen, darunter 11.500
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute
liegt bei 2 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de