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Gegen den Fachkräftemangel im Sozialsektor - Exklusivprogramme an der SRH

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Im Frühjahr 2020 startete die SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen ihr
erstes Exklusivprogramm im Bereich der Sozialen Arbeit mit der Caritas in
Hannover. Rund 20 Mitarbeitende aus dem Caritasverband der
niedersächsischen Landeshauptstadt starteten damals ihr berufsbegleitendes
Studium und haben nun ihren Bachelor-Abschluss geschafft.

Im Sommersemester 2023 startete die 2. Gruppe der Hannoverschen Caritas
ihr Studium an der SRH. Das Exklusivprogramm mit dem Heilpädagogischen
Kinderheim der LWL wurde mit der Verabschiedung der Absolvierenden in
diesem Jahr erfolgreich beendet. Seit 2022 läuft eine Gruppe gemeinsam mit
der Bildungsakademie des Paritätischen NRW an der SRH.

Die Bildungsakademie des Paritätischen NRW ist ein Mitgliederverband, der
mehr als 3000 eigenständige gemeinnützige Vereine, Initiativen und
Organisationen aktiv auf nahezu allen Feldern der sozialen Arbeit
unterstützt. „Der Paritätische arbeitet innerhalb seiner Mitgliedsstruktur
eng zusammen und klärt potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten für ein
Studium zunächst über die Vorteile des berufsbegleitenden Studiums auf.
Oft wissen die Mitarbeitenden gar nicht, dass sie überhaupt studieren
dürfen, weil nicht unbedingt ein Abitur benötigt wird“, so Prof. Dr.
Benikowski. Er erläutert, wie unterschiedlich die Praxispartner und auch
die Absolventinnen und Absolventen ihre Qualifikation innerbetrieblich
nutzen. „Einige qualifizieren sich für höhere Aufgaben, andere gehen
direkt in eine Führungsposition und wieder andere schärfen mit dem Studium
ihren fachlichen Schwerpunkt innerhalb ihres Aufgabenspektrums“.

"Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot bei den Sozialen Trägern so gut
angenommen wird und unsere Exklusivprogramme wachsen", sagte SRH-Prof. Dr.
Bernd Benikowski, der sich gemeinsam mit seinem Team federführend für die
drei bisherigen Partner und auch für zukünftige Kooperationen
verantwortlich zeichnet. „Wir laden jeden potenziellen Praxispartner ein,
auf uns zuzukommen, um Bedarfe abzustimmen und eine weitere Exklusivgruppe
auf den Weg zum akademischen Abschluss zu schicken“, ergänzt
Studiengangleiterin Petra Richter abschließend.