Strategieentwicklung in der Pflege
Die Johanniter GmbH und die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften
unterzeichneten am 27. November in Berlin eine Vereinbarung zur
Entwicklung und Implementierung einer Pflegestrategie für die Johanniter-
Kliniken. Durchgeführt wird das Projekt vom Institute for Applied
Innovation in Healthcare (ITAC) der Akkon Hochschule.
Im Zentrum steht dabei die partizipative Entwicklung, Einführung und
Evaluation einer innovativen und nachhaltigen Pflegestrategie für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Johanniter-Kliniken.
Diese soll flexibel auf das Profil einzelner Einrichtungen angepasst
werden können. Verantwortliche Projektleiterinnen sind Prof. Dr. Manuela
Zimmermann und Prof. Dr. Karen Pottkämper.
Das Projekt startet am 1. Januar 2024 und endet voraussichtlich im
Dezember 2028.
Matthias Becker, Geschäftsführer der Johanniter GmbH:
„Die Krankenhäuser in Deutschland und insbesondere die Pflege stehen vor
der großen Herausforderung, die Qualität der Pflege zu erhalten und zu
fördern. Mit der Zusammenarbeit zwischen der Johanniter GmbH und dem
Institute for Applied Innovation in Healthcare leisten wir einen Beitrag,
eine innovative Pflegestrategie für unsere Kliniken entwickeln zu können.“
Prof. Dr. Andreas M. Bock, Präsident der Akkon Hochschule für
Humanwissenschaften:
„Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit zwischen dem Institute for
Applied Innovation in Healthcare und der Johanniter GmbH. Zum einen können
wir die Zusammenarbeit innerhalb der Johanniter-Gemeinschaft nochmals
stärken und uns mit unserer Expertise im Bereich Pflege einbringen. Zum
anderen profitieren auch unsere Studierenden von dieser Kooperation und
wir können die Weiterentwicklung der Hochschule vorantreiben.“
Akkon Hochschule für Humanwissenschaften:
Die staatlich anerkannte Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in
Berlin wurde 2009 von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. gegründet und ist
Deutschlands erste Hochschule für Humanwissenschaften. In den drei
Fachbereichen „Pflege und Medizin“, „Humanitäre Hilfe und
Bevölkerungsschutz“ sowie „Pädagogik und Soziales“ wird transdisziplinär
gelehrt und geforscht. Derzeit verfügt die Hochschule über 24 Professuren
und bietet zwölf Bachelor- und Masterstudiengänge an.
