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Der DIVI23 war in jeglicher Hinsicht ein Rekord-Kongress!

Die Kongresspräsidenten des DIVI23: Prof. Dr. med. Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz (rechts)  Mike Auerbach  DIVI
Die Kongresspräsidenten des DIVI23: Prof. Dr. med. Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz (rechts) Mike Auerbach DIVI
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Die Kongresspräsidenten des DIVI23: Prof. Dr. med. Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz (rechts)  Mike Auerbach  DIVI
Die Kongresspräsidenten des DIVI23: Prof. Dr. med. Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz (rechts) Mike Auerbach DIVI

Es war spannend. Es war sehr aufregend. Es waren noch nie so viele
Teilnehmende vor Ort, noch nie so viele Aussteller. Der Jahreskongress der
Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
(DIVI) in der vergangenen Woche im CCH in Hamburg hat viele Rekorde
aufgestellt. „Vor allem ist mir die sehr positive Gesamtstimmung
aufgefallen“, freut sich Kongresspräsident Professor Thorsten Brenner,
Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am
Universitätsklinikum Essen. Das Motto Interdisziplinarität stärken –
Multiprofessionalität leben sei von den Teilnehmern wirklich gelebt
worden.

„Das hat sich auch durch die Diskussionen aller von mir besuchten
Symposien gezeigt“, bestätigt Co-Kongresspräsident Klaus Notz, Leiter der
Bildungseinrichtungen der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen. Er ist
der erste Kongresspräsident, der die Gesundheitsfachberufe repräsentiert.
„In allen Sitzungen ist multiprofessionell diskutiert worden. Es haben
sich pflegerische Teilnehmer zu ärztlichen Themen gemeldet, es haben
Therapeuten ihren Blickwinkel beigesteuert. Es waren sehr lebhafte,
wichtige und gute Diskussionen!“

DIVI23: ein wertvoller Ort für den Austausch und das Gestalten der Zukunft

Beide Kongresspräsidenten sind sich einig: Der DIVI23 hat gezeigt, dass
der Kongress sowohl für Mediziner als auch die Gesundheitsfachberufe ein
wertvoller Ort für den Austausch und das Gestalten der Zukunft ist – um
schließlich Ideen und Inspirationen für die tägliche Arbeit am
Patientenbett mit nach Hause zu nehmen.

So ist das Wort „Paradigmenwechsel“ in den letzten Tagen häufiger
gefallen. Miteinander an einem Strang ziehen. Gemeinsam im Sinne des
Patienten arbeiten und damit dem Personalmangel, spürbar in allen
Bereichen der Notfall- und Intensivmedizin, aktiv etwas entgegensetzen.
„An dem Konzept eines multiprofessionellen Kongresses werden wir auf jeden
Fall festhalten, betonen Notz wie auch Brenner. Im nächsten Jahr wird es
deshalb auch wieder zwei Kongresspräsidenten geben.

Highlight des Kongresses: Die Eröffnungsveranstaltung

Was bleibt als besonderes Erlebnis im Gedächtnis? Spannenderweise fällt
auch hier die Antwort beider Kongresspräsidenten einstimmig aus: „Die
Eröffnungsveranstaltung!“ Und Klaus Notz ergänzt: „Wir haben hier bewusst
auf die einzelnen Grußworte verzichtet und gemeinsam präsentiert. Und das
fand ich wirklich sehr schön! Auch das hat unseren roten Faden
verdeutlicht: Gemeinsam!“

Auch Thorsten Brenner wird die Bilder aus dem großen Saal im CCH, mit mehr
als 1.300 Menschen im Zuschauerbereich, so schnell nicht vergessen. „Das
war schon wirklich etwas Besonderes!“, bestätigt der Klinikdirektor aus
Essen. Die Keynote mit Profisegler Dominik Neidhart, der untermalt mit
wunderbaren Segel-Bildern die Bedeutung der Teamarbeit nur unterstreichen
konnte, hat alle begeistert. Festgehalten hat die Redner, die Preisträger
und Vortragenden dieser Veranstaltung zudem Schnellzeichner Daniel
Stieglitz. Sein Bild konnte vor Ort am DIVI-Stand bewundert werden.
Demnächst wird es seinen Platz in der DIVI-Geschäftsstelle in Berlin
finden.

Großes Lob für professionelle Organisation durch die DIVI-Mitarbeiter

Auch in der Industrieausstellung haben sich die Teilnehmer spürbar gut
aufgehoben gefühlt, sich an den Ständen informiert, diskutiert und
Netzwerke geknüpft. Das haben die jeweiligen Partner alle bestätigt. „Die
professionelle Organisation durch die DIVI-Mitarbeiter der
Geschäftsstelle, die verstärkte Digitalisierung, der reibungslose Ablauf
trotz 6.400 Teilnehmenden vor Ort – immerhin 800 Menschen mehr als im
vergangenen Jahr – hätte nicht besser laufen können“, loben beide
Kongresspräsidenten.

Ist denn gar nichts schief gegangen? Hinter den Kulissen? Eine kleine
Panne? Nein, auch das betonen Brenner wie Notz, sie hätten sich zu jeder
Minute durch die verantwortlichen Mitarbeiter getragen gefühlt.

Staffelstab an die nächsten Kongresspräsidenten Stefan Schwab und Thomas
van den Hooven

Was geben also die beiden scheidenden Kongresspräsidenten Prof. Thorsten
Brenner und Klaus Notz den beiden neuen Kongresspräsidenten Prof. Stefan
Schwab und Thomas van den Hooven für das Jahr 2024 mit auf den Weg? „Gar
nicht so viel, weil es einfach gut gelaufen ist“, überlegt Klaus Notz
nicht lange. „Einfach überall mit dabei sein. Immer darauf achten, dass
die Gesundheitsfachberufe gut vertreten sind. Denn das ist der Job!“

„Die Kollegen gerne noch mehr zu innovativen Formaten ermuntern“,
antwortet Thorsten Brenner. „Auf die Critical Care Couch, das
Präsidentensymposium, habe ich wirklich sehr viel und sehr gutes Feedback
bekommen. Es war sehr kurzweilig. Es gab Gelächter, weil wir Unterhaltung
und Wissensvermittlung mischen konnten. Das darf es gerne noch einmal und
häufiger geben.“

DIVI24 findet erst nach dem 1. Advent statt

Am Ende: Nach dem DIVI ist vor dem DIVI. Zum DIVI24 wird es ein
Wiedersehen im Hamburger CCH geben, und zwar vom Mittwoch, den 04.
Dezember, bis zum Freitag, den 06. Dezember 2024. Gerne schon mal Termin
im Kalender blocken!