Pflegestudierende erhalten ab Januar 2024 Vergütung – jetzt an der HSB bewerben
Ab Januar 2024 sollen Pflegestudierende in Deutschland eine angemessene
Vergütung erhalten. Das hat der Bundesrat vor kurzem im sogenannten
Pflegestudiumstärkungsgesetz beschlossen. Dies macht den
Bachelorstudiengang Pflege an der Hochschule Bremen (HSB) noch
attraktiver: Für die gesamte Dauer des Studiums erhalten die Studierenden
einen Ausbildungsvertrag bei einem Träger im Bereich der
Gesundheitsversorgung und leisten bei diesem die überwiegenden
Praxisanteile ab. Die theoretische Ausbildung erfolgt weiterhin an der HSB
im hochmodern ausgestatteten Skills- und Simulationszentrum am Brill.
Interessierte können sich bis zum 15. Januar 2024 über das HSB-Portal
campino.hs-bremen.de bewerben.
Eine Informationsveranstaltung zum Studiengang Pflege gibt es wieder am 5.
Januar 2024, um 18:00 Uhr online. Hier berichten unter anderem auch
Studierende über ihre Erfahrungen an der HSB.
Die Pflege gehört zu den wachsenden Dienstleistungsbranchen in
Deutschland. Hochqualifizierte Pflegefachkräfte, sowohl in ambulanten und
stationären Pflegeeinrichtungen als auch in Kliniken sowie in anderen
Bereichen der Gesundheitsversorgung, sind stark nachgefragt.
„Unser Internationaler Bachelorstudiengang Pflege (ISPF) qualifiziert
Studierende für die Pflege von Erwachsenen, Kindern und älteren Menschen
auf einem akademischen Niveau“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr.
Claudia Stolle-Wahl. Studierende lernen in acht Semestern umfassende
Kompetenzen für unterschiedlichste Einsatzgebiete - sowohl die
wissenschaftlichen Grundlagen der Pflege als auch das praktische Know-how.
Das Studium schließen sie mit zwei Abschlüssen ab: dem Bachelor of Science
und der Berufszulassung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann
beziehungsweise Pflegefachperson.
Die Vergütung variiert zwischen etwa 1.200 und 1.500 Euro pro Monat
„Durch die monatliche Vergütung gewinnt das Studium deutlich an
Attraktivität“, so Claudia Stolle-Wahl. Die Studierenden erhalten für das
Studium eine Finanzierung während der Theorie, der Praxisphasen sowie
während des Auslandsaufenthaltes. „Eine studienfinanzierende
Nebentätigkeit ist für viele Studierenden dann nicht mehr notwendig, so
dass sich die Studierenden ganz auf das Studium konzentrieren können.“ Je
nach Träger und Stand des Studiums variiert die Vergütung zwischen etwa
1.200 und 1.500 Euro pro Monat. Auch die bereits immatrikulierten
Studierenden profitieren durch eine Übergangsregelung bereits zum 1.
Januar 2024 von dem Pflegestudiumstärkungsgesetz. „Wir führen gerade
Gespräche, um Ausbildungsverträge zu organisieren“, so die Professorin.
Internationaler Master „Palliative Care“ der HSB bietet
Weiterqualifikation nach Bachelor
Das Gesetz wurde in längeren Gesetzgebungsprozessen besprochen und nun
Ende November 2023 final verabschiedet. Die Änderungen führen zu einer
deutlichen Attraktivitätssteigerung der akademische Pflegeausbildung und
nehmen einen bedeutenden Einfluss auf die dringend notwendige
Fachkräfteausbildung am Standort Bremen. Für die HSB, die
Kooperationspartner:innen und die Behörde entstehen entlang der nun
kurzfristigen Umsetzung dennoch Herausforderungen, die aber durch einen
sehr engen und guten Austausch aller Partner:innen genommen werden.
Mit dem internationalen Master „Palliative Care“ besteht an der HSB nach
Abschluss des Bachelors in der Pflege eine direkte Anschlussfähigkeit in
der Weiterqualifikation auf Masterebene. Beide Studienangebote tragen –
insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - damit für
eine nachhaltige und bessere Gesundheitsversorgung im Bundesland und
darüber hinaus bei.
