Die HfG Karlsruhe auf dem Brechtfestival Augsburg - 23.02.-03.03.2024
Beim diesjährigen Brechtfestival in Augsburg, vom 23.02.-03.03.2024, ist
die Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit insgesamt
vier Beiträgen vor Ort, die im Rahmen des Projekts „Community Arts Lab
Augsburg“ (CALA) entstanden sind und nun erstmals öffentlich präsentiert
werden.
Beim diesjährigen Brechtfestival in Augsburg, vom 23.02.-03.03.2024, ist
die Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit insgesamt
vier Beiträgen vor Ort, die im Rahmen des Projekts „Community Arts Lab
Augsburg“ (CALA) entstanden sind und nun erstmals öffentlich präsentiert
werden.
**Das Community Arts Lab Augsburg (CALA)**
Julian Warner (Leitung Brechtfestival 2024) leitete das Projekt in
Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Im Sommer 2023
begann die Arbeit im Kreativ-Labor, das „Community Arts Lab Augsburg
(CALA)“. Es ermöglichte in Oberhausen Begegnungen, Austausch und
Kollaborationen zwischen jungen Künstlerinnen, Künstlern und „Brecht’s
People“ – Augsburger Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen, die mit ihrer
Praxis an Brechts Erbe anknüpfen.
Studierende der HfG Karlsruhe des Studiengangs Ausstellungsdesign und
Szenografie (AdSz) arbeiteten bereits seit dem Wintersemester 2022
kontinuierlich an einer zeitgenössischen Rezeption des Brechtschen Werkes.
Im Sommersemester 2023 entwickelten sie in dem durch den Fonds
Darstellende Künste geförderten „Community Arts Lab Augsburg (CALA)“ in
Augsburg-Oberhausen ortsspezifische Projekte, in denen sie in geteilter
Autor*innenschaft mit Menschen aus dem Viertel brechtsche Experimente
durchführten.
**Projekt-Präsentation auf dem Brechtfestival**
Die vier Studierenden-Arbeiten sind fester Bestandteil des Festivals:
Darunter ein neu geschaffenes Getränk (LEGGA), das den Geschmack
Oberhausens einzufangen versucht, eine Modekollektion (JJ x H54D Spring
Collection 2024), eine mobile Zeitkapsel in Form einer goldenen Kugel
(Urban Legends of Oberhausen), die sich derzeit durch Oberhausen bewegt
und Geschichten von Orten und Menschen in sich aufnimmt, sowie eine
tägliche Intervention (WENN WIR, WER NOCH), die die Festivaltage begleiten
wird.
Begleitet und geleitet wurden sie dabei von Alina Yakaboylu (Designer:in),
Prof. Constanze Fischbeck (Professorin für Szenografie, HfG Karlsruhe),
Hanne König (Akademische Mitarbeiterin für Ausstellungsdesign und
Szenografie, HfG Karlsruhe), Julian Warner (Leitung Brechtfestival),
Sabine Klötzer (Produktionsleitung Brechtfestival), Natalia Avella-Ramirez
(Administration Brechtfestvial) und Sebastian Wallner (Technische
Assistenz Brechtfestival).
**Über das Brechtfestival**
Das Brechtfestival unter der Leitung von Julian Warner stellt zehn Tage
lang einen künstlerischen Raum zur Verfügung, um Möglichkeiten und Grenzen
des Fortschritts zu erproben, neue Sichtweisen und unbekannte Haltungen zu
versuchen, zu verwerfen, einzuüben. Das Festival ist ein vielseitiges
Training, das sich unter dem Titel „No Future“ der drohenden
Zukunftslosigkeit mit allen Mitteln stellt, die Kunst, Sport und Pop zu
bieten haben.
