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Weltwassertag 2024 : Eintauchen in die Wasserforschung

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Am 22. März ist der Weltwassertag. Das Zentrum für Wasser- und
Umweltforschung der Universität Duisburg-Essen nimmt am Aktionstag der UN
teil, um das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit
Wasserressourcen zu stärken. Das öffentliche Programm umfasst
wissenschaftliche Vorträge und Netzwerkaktivitäten. Interessierte sind
eingeladen, sich mit den Wasserexpert:innen am Campus Essen
(Bibliothekssaal und Glaspavillon) auszutauschen.

Extremwetterereignisse, Artenrückgang und Medikamentenrückstände stellen
vermehrt Herausforderungen für Gewässer-Ökosysteme dar. Wissenschaftliche
Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser erarbeiten die
deutschlandweit führenden Expert:innen des Zentrums für Wasser- und
Umweltforschung (ZWU) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Im Februar
dieses Jahres setzte sich das Team mit dem Clusterantrag REASONS in der
ersten Runde des Exzellenzwettbewerbs durch. Ihr Forschungsprojekt
konzentriert sich auf die Entwicklung eines nachhaltigen Konzepts für das
Flussmanagement, um sicherzustellen, dass die Ökosysteme trotz Klimawandel
und menschlicher Einflüsse künftig funktionieren können.

Beim ZWU Water Day geben die Expert:innen des Netzwerks spannende
Einblicke in die Wasserforschung. Den Auftakt macht Prof. Dr. Hans-Peter
Grossart (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei - IGB)
mit einer Keynote zum Thema mikrobielle Vielfalt in aquatischen Systemen.
Anschließend gestalten die Nachwuchsforschenden der Water Graduate School
des ZWU den Vormittag. Annabell Hüsken, Michael Leupold und Henrike
Walther geben Einblicke in die Themen Biodiversität, Wasserqualität und
den urbanen Wasserkreislauf.

Am Nachmittag durchleuchtet Prof. Dr. Torsten C. Schmidt in seinem Vortrag
„Liquid Lies“ welche Heilsversprechen es zum Thema Wasser so gibt und wie
man unwissenschaftichen Humbug erkennen kann. Weitere Vorträge halten
Prof. Dr. Ruben-Laurids Lange (Westfälische Hochschule) und Dr. André
Soares (UDE).

Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist der Netzwerkaustausch, bei dem
sich Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren und zu
interdisziplinärem Dialog einladen. Darunter der Ruhrverband, die
Emschergenossenschaft und Lippeverband, das IWW Zentrum Wasser,
Chemstars.NRW und das Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik
(IUTA).