Wenn Mann nicht kann: Tipps bei Erektionsstörungen
Manchmal ist es wie verhext: Die Luft knistert und die Ehefrau oder die Freundin signalisiert, dass ein erotisches Abenteuer bevorsteht. Doch trotz der einzigartigen Atmosphäre und den anziehenden Blicken des Gegenübers entwickelt der Mann keine Erektion oder kann diese nicht aufrechterhalten.Betroffene reagieren häufig beschämt und begeben sich verzweifelt auf die Suche nach der Ursache ihrer erektilen Dysfunktion. Die Auslöser sind dabei vielfältig. So kann Stress beispielsweise zu einer Erektionsstörung führen. Aber auch Erkrankungen oder die Psyche können dazu beitragen, dass Mann plötzlich wenig Standfestigkeit beweist.
Doch wie erkennen Männer eine Erektionsstörung und was können diese gegen eine Erektionsstörung machen?
Wie erkenne ich eine Erektionsstörung?
Bei einer erektilen Dysfunktion, auch Impotenz genannt, versteift sich der Penis nicht oder nicht ausreichend. Männer mit einer Erektionsstörung können keinen befriedigenden Sex erleben. Dabei betreffen Impotenzen zahlreiche Männer ab einem Alter von 40 Jahren.
Wer unter Müdigkeit, Stress oder Angst leidet beziehungsweise einen übermäßigen Alkoholkonsum aufweist, kann hin und wieder von Erektionsstörungen betroffen sein. Ängstliche oder sexuell unerfahrene Männer können außerdem Erektionsprobleme aufweisen, wenn sie mit einer anderen Person intim werden wollen. Beim Solosex treten die Schwierigkeiten in der Regel nicht auf. Psychisch bedingte Erektionsstörungen betreffen circa ein Drittel der Männer mit einer erektilen Dysfunktion.
Doch woran erkennen Männer, ob sie tatsächlich an einer Erektionsstörung leiden? Hier gilt: Kurzzeitige Funktionsstörungen stellen in der Regel keinen Grund zur Sorge dar. Treten die
Beschwerden jedoch über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten auf, sprechen Ärzte von einer erektilen Dysfunktion.
Dabei ist es wichtig, dass sich Männer mit einer Erektionsstörung in Behandlung begeben. Denn diese kann auf zahlreiche Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, eine Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie) oder eine Arterienverkalkung (endotheliale Dysfunktion) hindeuten.
Deutlich seltener treten Erektionsstörungen aufgrund von neurologischen Krankheiten, hormonellen Ungleichgewichten, Traumata, Schlaganfällen, Lungenerkrankungen, Depressionen, einer Vergrößerung der Prostata, Dauererektionen (Priapismus) und einem Medikamentenmissbrauch auf.
Ein Hinweis: Auch Beziehungsprobleme können dazu führen, dass Mann weniger Standfestigkeit beweist. Die Qualität einer Liebesbeziehung wirkt sich nämlich unmittelbar auf das Lustempfinden beider Partner aus.
Liegt eine Erektionsstörung aufgrund eines Testosteronmangels vor, kann der Mann zum Beispiel zunächst zu einem Potenzmittel ohne Rezept greifen. Enthält dieses Zutaten wie Mönchspfeffer aus dem Mittelmeerraum, kann es gelingen, den Hormonhaushalt zu beeinflussen und die Lust auf Sex zu erhöhen. Der Grund: Mönchspfeffer enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Triglyceride, Linolsäure und ätherische Öle.
Was kann man gegen eine Erektionsstörung machen?
Die gute Nachricht: Erektionsstörungen lassen sich behandeln. Im ersten Schritt besuchen Betroffene ihren Hausarzt und schildern ihre Beschwerden. Auf Basis der Anamnese und einer körperlichen Untersuchung erstellt dieser einen individuellen Behandlungsplan und stellt eine Überweisung an einen Facharzt aus.
In der Regel empfehlen Mediziner verschreibungspflichtige Medikamente. Männer mit einer Erektionsstörung können alternativ auf pflanzliche und rezeptfreie Arzneimittel setzen. Wichtig ist, dass der Arzt nicht nur die Symptome beachtet, sondern auch nach der Ursache der Impotenz forscht. In diesem Kontext ist es unerlässlich, dass der Patient die Fragen des Arztes wahrheitsgemäß beantwortet.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Erotik im Alter verändert. Auch Beziehungen zu den Herzensmenschen unterliegen einem stetigen Wandel. Wem es gelingt, Veränderungen positiv wahrzunehmen und das Sexualleben anzupassen, kann Ängste und weitere psychische Belastungen vermeiden. In der Folge kann es gelingen, kurzfristige Störungen des Schwellgliedes zu beheben.
Das Fazit – sexuelle Probleme behandeln
Warum wird er nicht ganz steif? Diese Frage stellen sich mehr Männer als Betroffene vermuten. Denn Erektionsstörungen können Männer aller Altersgruppen aufweisen.
Von einer erektilen Dysfunktion sprechen Mediziner, wenn der Penis mehr als 6 Monate lang nicht steif oder nicht ausreichend steif wird. In diesem Fall ist Sex über einen längeren Zeitraum kaum oder gar nicht möglich. Die Betroffenen empfinden deswegen häufig Scham und Frust. Auch die Angst vor einer Erkrankung kann Männer mit Erektionsproblemen zusätzlich belasten.
Wichtig ist, dass der Betroffene sich gemeinsam mit seinem Hausarzt auf die Suche nach der Ursache der Impotenz begibt. Zur Behandlung der Symptome können Männer auf verschreibungspflichtige Medikamente vom Mediziner oder rezeptfreien Arzneimittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Mönchspfeffer setzen.
