Zum Hauptinhalt springen

18. INTERNATIONALES BODENSEE-SYMPOSIUM: Wie politisch ist Museumsarbeit?

Pin It

Museen sind seit jeher Bewahrer von Kultur und Geschichte, aber wie tief
greift die politische Dimension ihrer Arbeit? Unter dem Titel „Wie
politisch ist Museumsarbeit?“ widmet sich das 18. Internationale Bodensee-
Symposium zwei großen Schwerpunktthemen: dem Blick auf das Programm und
dem Blick auf die Strukturen in den Museen. Die Anmeldung ist eröffnet.

Museen sind nicht nur Orte der kulturellen Bildung und des Erhalts von
Kultur und Geschichte, sondern auch wichtige Akteure gesellschaftlicher
Debatten und politischer Diskurse. Wie nehmen Museen daran teil und welche
Rolle spielen sie in einer gesellschaftspolitischen Meinungsbildung? Diese
Fragen stehen im Zentrum des diesjährigen Bodensee-Symposiums, das am
ersten Tag die nach außen gerichtete politische Dimension der
Museumsarbeit beleuchtet.

Museen sind Mikrokosmen, in denen täglich politische und ethische
Entscheidungen getroffen werden. Der zweite Tag widmet sich den internen
Strukturen von Museen: Wie beeinflussen politische Diskurse die
Arbeitsweisen in Museen und wie können sie ihre internen Strukturen
verbessern, um das gesellschaftliche Bild zu beeinflussen? Diversität,
Partizipation aber auch neue Formen der Zusammenarbeit (Stichpunkt „New
Work“) spielen dabei eine zentrale Rolle, um Gemeinschaften aktiv
einzubeziehen und eine Kultur des Wandels zu schaffen.

Das Konferenzprogramm selbst ist bereits ein Best-Practice-Beispiel dieses
Kulturwandels. Es entstand in einem iterativen Prozess und basiert zu
einem großen Teil auf einem öffentlichen Aufruf. Renommierte Expertinnen
und Experten aus den Bereichen Museumsarbeit, Wissenschaft und
Kulturpolitik werden ihre Perspektiven und Erfahrungen in verschiedenen
Diskussionsrunden, Workshops und Minisymposien teilen. Zu den
Sprecher*innen des Bodensee-Symposiums zählen u.a. Staatssekretär Arne
Braun im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-
Württemberg, Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS Dokumentationszentrum
München, Dr. Kaja Širok, Mitglied des Executive Board von ICOM oder die
Direktorin der Staatlichen Ethnografischen Sammlungen der Staatlichen
Kunstsammlungen Dresden Léontine Meijer-van Mensch.

Das 18. Internationale Bodensee-Symposium findet vom 23. bis 25. Mai 2024
auf dem SeeCampus der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen statt und
ist eine Veranstaltung von ICOM Deutschland in Zusammenarbeit mit ICOM
Österreich und ICOM Schweiz. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen zum 18. Internationalen Bodensee-Symposiums sind
hier zu finden: www.bodenseesymposium.info

Über das Internationale Bodensee-Symposium
Die ICOM-Jahrestagungen, insbesondere das internationale Bodensee-
Symposium, sind Meilensteine in der europäischen Museumslandschaft. Sie
bieten nicht nur eine einzigartige Plattform für den fachlichen Austausch
bewährter Methoden, sondern auch für die Diskussion aktueller
Herausforderungen und Denkansätze in einer an Komplexität zunehmenden
Welt. Das Internationale Bodensee-Symposium findet alle drei Jahre statt
und wird abwechselnd von den Nationalkomitees des internationalen
Museumsverbandes ICOM Österreich, ICOM Schweiz und ICOM Deutschland
ausgerichtet.