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DIVI-Zeitschrift 2.4: Digital in die Zukunft

Prof. Gerhard Jorch  Foto: Mike Auerbach
Prof. Gerhard Jorch Foto: Mike Auerbach
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Prof. Gerhard Jorch  Foto: Mike Auerbach
Prof. Gerhard Jorch Foto: Mike Auerbach

Das ist der Aufbruch in eine neue Zeitrechnung: Die DIVI-Zeitschrift wird
stolze 15 Jahre alt – und flügge. Die heute erscheinende Ausgabe 01/24 ist
die erste rein digitale Ausgabe der bisherigen Mitgliederzeitschrift. Ab
sofort steht sie durch diese Neuerung Open Access jedem Interessierten
offen. Alle Beiträge können umgehend gelesen, geteilt, zitiert werden.
„Wir sehen hierin große Chancen für eine deutliche Steigerung der
Reichweite unserer Zeitschrift“, sagt Herausgeber Prof. Gerhard Jorch.
Schließlich sei die Intensivmedizin, und hier allen voran die DIVI,
multiprofessionell und interdisziplinär geprägt.

„Bis auf die Abgabe in der Druckerei bleiben alle weiteren Prozesse der
Redaktion, dem Peer-Review-Verfahren, Lektorat und Satz unverändert. Auch
arbeiten wir weiterhin Hand in Hand mit dem Ärzteverlag.“ Die
unvergängliche, wissenschaftliche Quelle liefern – diesem Ziel kommt der
Herausgeber ab heute einen großen Schritt näher.

Je mehr Menschen die Inhalte der DIVI-Zeitschrift lesen, desto besser.
„Wir sind als langjährige Mitarbeiter sehr gespannt, wie viele Leser wir
jetzt ansprechen und wie das neue Format akzeptiert wird“, überlegt Marie-
Luise Bertram, Head of Product and Marketing der DIVI-Zeitschrift. Die
Entwicklung auf dem gesamten Zeitschriften-Markt gehe in die digitale
Richtung. „Denken Sie doch mal an die DB-mobil, das US-Magazin Newsweek –
große, auflagenstrake Zeitschriften, die Sie aber auch nicht mehr auf
Papier in der Hand halten“, so Bertram. „Und bei einem Fachmagazin wie der
DIVI-Zeitschrift können die interessierten Leser jetzt viel besser nach
Schlagworten suchen und finden, Passagen an Kollegen mailen oder
zitieren!“

„Zugegeben, ein bisschen traurig bin ich schon. Das Haptische fehlt! Und
ich habe gerne Papier in den Händen“, verrät Gerhard Jorch, der erst vor
wenigen Wochen – nicht nur, aber eben auch für seine Verdienste um die
DIVI-Zeitschrift – zum Ehrenmitglied der Fachgesellschaft ernannt wurde.
„Mir ist dann aber im letzten Jahr klar geworden, dass ich eigentlich
immer schon Online-Leser des DIVI-Magazins war. Ich habe alle Manuskripte
und alle Beiträge immer digital auf dem Rechner oder Smartphone gelesen,
mehrfach jeden der Beiträge. So habe ich das fertige, gedruckte Heft, dann
tatsächlich nicht mehr studiert, sondern in mein Archiv gelegt.“

DIVI-Zeitschrift ist die unvergängliche, zitierfähige Quelle

Was ist also die DIVI-Zeitschrift heute? Eine akademische Quelle! „In der
Zeitschrift publizieren wir langfristig wissenschaftlich wertvolle Artikel
aus unseren Schwerpunktgebieten der Intensivmedizin und der
Notfallmedizin“, unterstreicht Jorch, der bereits seit Januar 2018 als
verantwortlicher Herausgeber fungiert.

Aktuelle Nachrichten, politische Statements, Reaktionen auf Reform-
Vorhaben – das gehöre in die schnellen Kanäle der DIVI-Website und des
Newsletters. „Was wir besser können, ist die Wissenschaft! Wir sind die
wissenschaftliche Quelle mit überwiegend medizinisch-wissenschaftliche
Beiträgen, die zitterfähig sind und eine lange Halbwertszeit haben
werden“, ist Gerhard Jorch überzeugt. „Die Notwendigkeit ist die
Unvergänglichkeit. Das rechtfertigt das weitere Erscheinen der DIVI-
Zeitschrift!“

Qualität halten und Bedeutung steigern

Was wünschen sich Herausgeber, Verlagsmitarbeiter und Mitherausgeber jetzt
für die Zukunft? „Wichtig ist uns auf jeden Fall, die Qualität zu halten“,
betont Alessandra Provenzano, Content Managerin vonseiten des
Ärzteverlages. „Das Peer-Review-Verfahren haben wir jetzt seit 2022
etabliert, wodurch die Zeitschrift wirklich profitiert hat.“ Kollegin
Alessandra Bertram ergänzt: „Wir möchte schon, dass die DIVI-Zeitschrift
für bestimmte Bereiche so wichtig wird, wie der Lancet oder das New
England Journal! Deshalb stehen wir jeden Morgen wieder in der Redaktion.“

Das hohe Engagement seiner Mitherausgeber hochhalten – das ist auch die
erste Antwort, die Prof. Gerhard Jorch auf diese Frage hat: „Ohne
Mitherausgeber könnte ich die redaktionelle Heftarbeit nicht schaffen. Das
ist Teamwork! Es ist wichtig, als DIVI-Zeitschrift die Fachgebiete und
Berufsgruppen an einen Tisch zu bringen, gemeinsam Schwerpunkthefte zu
konzipieren, viele Aspekte zu beleuchten. Und das werden wir in Zukunft
hoffentlich noch viel intensiver tun. Es ist motivierend, neue Wege zu
beschreiten. Die Welle der Digitalisierung wird uns tragen – wohin, darauf
warte ich jetzt gespannt!“