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Internationale Experten diskutieren am CAE zu Fragen des Messwesens in der Wasserstoffwirtschaft

Die Referenten des Workshops begeisterten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachwissen die Teilnehmer zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Wasserstoffsektor.  Martina Vornberger  ©CAE
Die Referenten des Workshops begeisterten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachwissen die Teilnehmer zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Wasserstoffsektor. Martina Vornberger ©CAE
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Die Referenten des Workshops begeisterten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachwissen die Teilnehmer zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Wasserstoffsektor.  Martina Vornberger  ©CAE
Die Referenten des Workshops begeisterten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachwissen die Teilnehmer zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Wasserstoffsektor. Martina Vornberger ©CAE

Genaues Messen für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit – internationale
Experten diskutieren am Center for Applied Energy Research zu Fragen des
Messwesens in der Wasserstoffwirtschaft.
Am 12. bis 13.03.2024 diskutierten am Center for Applied Energy Research
(CAE) in Würzburg die Projektpartner des EU-geförderten Projekts
„Metrology for the Hydrogen Supply Chain“ (Met4H2), d.h. Vertreter der
europäischen metrologischen Staatsinstitute, Forschungseinrichtungen und
ausgewählte Industriepartner, zu aktuellen Fragen der Messtechnik für das
zukünftige Wasserstoff-Netz.

Zur Etablierung der Wasserstoffwirtschaft in Europa ist zur Erzeugung,
Transport, Speicherung und Verwendung von Wasserstoff erweiterte
messtechnische Expertise notwendig. Diese wird benötigt um einen sicheren
Betrieb der Wasserstoffinfrastruktur und eine zuverlässige und genaue
Abrechnung des Energieträgers Wasserstoffs zu gewährleisten. Am CAE wird
dazu im Rahmen des Projekts Met4H2 eine anwendungsnahe Messanlage zur
Untersuchung der Leistungsfähigkeit von Dichtungsmaterialien entwickelt.
Dabei sollen Messungen vor allem auch bei hohen Gasdrücken durchgeführt
werden können, welche beispielsweise zur effizienten Speicherung von
Wasserstoff nötig sind.
Die Projektergebnisse fließen letztendlich in die praktische Anwendung und
in die Arbeiten von Normungsgremien ein.

Im Anschluss an das Met4H2-Projekttreffen veranstaltete das CAE einen
eintägigen internationalen Workshop zum Thema „Thermal Management in the
Hydrogen Supply Chain – Applications and Measurement Techniques“. Der
Workshop nahm dabei besonderen Bezug auf die analytischen
Herausforderungen im Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur und richtete
sich insbesondere an Interessengruppen aus der Industrie. Die Referenten
des Workshops begeisterten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Fachwissen
die Teilnehmer zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im
Wasserstoffsektor.
Die Reihe der Vorträge befasste sich mit Themen wie Sicherheitsaspekte in
der Wasserstoffversorgung, relevante Messtechnik und Materialeigenschaften
unter Wasserstoffeinfluss sowie den Einfluss von Wasserstoff auf den
Energiesektor als Ganzes.
Der verantwortliche CAE-Wissenschaftler, Dr. Frank Lotter, zeigte sich
begeistert zu beiden Veranstaltungen: „Mit dem Met4H2-Projekt erarbeiten
wir gemeinsam ein solides messtechnisches Fundament für die
Wasserstoffwirtschaft der Zukunft.
Die Veranstaltungen vor Ort ermöglichten uns, das CAE als internationalen
Ansprechpartner zu messtechnischen Fragestellungen des Wasserstoffsektors
zu etablieren.“

Institutsprofil:
Das Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) zielt mit seinen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten darauf ab, Ideen in Kooperation
mit Wirtschaftsunternehmen und weiteren Forschungspartnern in die Praxis
zu überführen und so einen möglichst großen Beitrag für ein nachhaltiges,
CO2-emissionsfreies und wirtschaftliches Energiesystem zu leisten. Das CAE
bildet dabei eine Brückenfunktion zwischen grundlagenorientierter
Forschung und marktnaher Entwicklung. Das Institut ist Mitglied im
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) und der ZUSE-Gemeinschaft.

Das CAE leistet mit seinen Arbeitsgruppen „Klimaneutrale Gebäude und
Quartiere“, „Smarte Funktionale Materialien“, „Advanced Thermal
Management“, „Sensorik für die Energie- und Wasserstofftechnik“ und
„Energiesystemmanagement und Technologieintegration“ notwendige
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die Industrie und setzt neue
Innovationsimpulse. In einem eigenen Innovation Hub werden die
Zukunftsthemen „Wasserstofftechnologie“ und „Digitalisierung in der
Energietechnik“ gesondert unterstützt und Synergieeffekte erzielt. Im CAE
eigenen „Guided Makerspace“ erhalten junge Unternehmen schnellen und
unbürokratischen Zugang zu wissenschaftlichen Maschinen und
Versuchsständen sowie zu Experten der CAE-Kernkompetenzfelder.