UV-Schutz schon im Frühling beachten
Bundesamt für Strahlenschutz informiert zu UV-Strahlung
UV-Schutz ist ein wichtiges Frühlingsthema – selbst wenn viele zum
kalendarischen Frühlingsbeginn (20. März) noch gar nicht an Sonnenschutz
denken. Doch schon jetzt kann die UV-Strahlung in Deutschland so intensiv
sein, dass Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Darauf weist das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) hin.
„Die Frühlingssonne ist nicht zu unterschätzen. Das zeigen die aktuellen
Daten des solaren UV-Messnetzes: Schon im März können UV-Index-Werte von
3, in Bayern und Baden-Württemberg auch von 4, erreicht werden. Das heißt:
Sonnenschutzmaßnahmen sollten schon jetzt angewendet werden, vor allem bei
Kindern und Jugendlichen“, sagt die Präsidentin des BfS, Inge Paulini.
Kinder sind gegenüber UV-Strahlung empfindlicher als Erwachsene. UV-
Strahlung kann Augen und Haut schädigen und ist die Hautpursache für
Hautkrebs.
Der UV-Index ist ein international einheitliches Maß, das auf einer Skala
von 1 bis 11+ anzeigt, wie intensiv die UV-Strahlung der Sonne am Erdboden
ist. Bestimmten Werten sind Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet. Ab
einem Wert von 3 bis 7 rät das BfS zu diesen Maßnahmen in folgender
Reihenfolge:
• die Mittagsstunden im Schatten verbringen
• schützende Kleidung tragen
• Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen
• Sonnencreme verwenden
Aktuelle UV-Messwerte für Deutschland
Über die aktuelle UV-Situation in Deutschland informiert das BfS unter
https://www.bfs.de/uv-aktuell.
abrufbar, an denen das bundesweite UV-Messnetz von Sonnenaufgang bis
Sonnenuntergang die erdbodennahe UV-Strahlung ermittelt. Das BfS betreibt
das UV-Messnetz in Zusammenarbeit mit mehreren Institutionen. Es zählt
mittlerweile im internationalen Vergleich zu den führenden Messnetzen
dieser Art.
UV-Prognosen zu den erwarteten Höchstwerten verschickt das BfS ab April
immer montags, mittwochs und freitags mit einem UV-Newsletter. Er enthält
eine Drei-Tages-Vorhersage für zehn Prognosegebiete. Weitere Informationen
über UV-Strahlung und wie man sich davor schützt bietet das BfS unter
https://www.bfs.de/uv-schutz.
Bundesamt für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für den Schutz des
Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS informiert
die Bevölkerung und berät die Bundesregierung in allen Fragen des
Strahlenschutzes. Die über 550 Beschäftigten bewerten Strahlenrisiken,
überwachen die Umweltradioaktivität, unterstützen aktiv im radiologischen
Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im
medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und
strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind
weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde
betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen
Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.
UV-Schutz-Bündnis
Das Bundesamt für Strahlenschutz ist Partner im UV-Schutz-Bündnis. Das UV-
Schutz-Bündnis ist eine Initiative von 30 auf nationaler und europäischer
Ebene tätigen Institutionen mit Expertise auf dem Gebiet der solaren UV-
Strahlung und der Hautkrebsprävention. Ziel des Bündnisses ist es, auf
einen sinnvollen UV-Schutz mit den richtigen Maßnahmen und den passenden
Strukturen in allen Lebenswelten hinzuwirken, um UV-bedingten
Erkrankungen, insbesondere Krebserkrankungen, vorzubeugen.
