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Ein Plädoyer für den Planeten

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Bundespräsident und DBU laden zur „Woche der Umwelt“ ein

Osnabrück/Berlin. Außergewöhnliches Ambiente, Inspirationen und
Innovationen für mehr Umwelt-, Klima-, Ressourcen- und Artenschutz und vor
allem ein Plädoyer für den Erhalt eines lebenswerten Planeten: Am 4. und
5. Juni lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ ein – in den
Park von Schloss Bellevue. Anmeldungen sind ab sofort möglich: www.dbu.de
/anmeldung-wdu.

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft

Der Amtssitz des Bundespräsidenten verwandelt sich dabei in eine Zelt- und
Bühnenstadt – mit rund 190 Ausstellenden sowie einem Bühnen- und
Fachforen-Programm zu aktuellen Umweltthemen und mit bekannten und
hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und
Wissenschaft, darunter ein deutscher Nobelpreisträger. Mit einem großen
Team vertreten ist auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt rund um DBU-
Generalsekretär Alexander Bonde und den DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Prof.
Dr. Kai Niebert. Er ist zugleich Präsident des Deutschen Naturschutzrings,
der rund 100 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen vereint.

„Konkrete Lösungen für drängende Umweltprobleme“

„Mit dieser Bandbreite an Wissen und Expertise im Umwelt- und Naturschutz
wollen wir Impulse und Ideen liefern“, sagt Bonde. „Die Woche der Umwelt
soll ein Fest für eine nachhaltige Zukunft werden – sowohl für das
Fachpublikum als auch für die Bürgerinnen und Bürger.“ Das Programm biete
dazu „eine Riesenauswahl“, so der DBU-Generalsekretär. Bonde weiter:
„Konkrete Lösungen für drängende Umweltprobleme sind wichtiger denn je.“
Der Park von Schloss Bellevue sei für die rund 190 ausgewählten
Ausstellenden „eine einzigartige Atmosphäre, um nachhaltige Projekte und
Produkte einem bundesweiten Publikum vorzustellen“. Mittels einer
bundesweiten Ausschreibung hatte eine hochkarätig besetzte Jury die
Auswahl aus insgesamt etwa 400 Bewerbungen getroffen.

Pralles Programm: Von Wasserstoff über Klimaneutralität bis zu sozialen
Komponenten der Klimakrise

Das Programm der „Woche der Umwelt“, die in mehrjährigem Turnus auf
Einladung des Bundespräsidialamts und der DBU stattfindet, ist prall
gefüllt: Nach der Eröffnung am 4. Juni durch das Staatsoberhaupt schließt
sich auf der Hauptbühne eine Diskussion über einen Hoffnungsträger der
Energiewende an: „Wasserstoff – hype or hope?“ will die Frage beantworten,
welche Chancen und Risiken es gibt. Die mit dem nationalen und
internationalen Ziel der Klimaneutralität verbundenen
Transformationsprozesse und Notwendigkeiten, um etwa den Ausstoß des
klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid zu reduzieren, sind
Gegenstand eines anderen Hauptbühnen-Podiums. Auch am zweiten Tag wartet
die Hauptbühne mit spannenden Diskursen auf – immer auch mit besonderem
Blick auf die jungen Menschen. Denn schließlich geht es besonders für die
nächsten Generationen um die Zukunftsthemen Umwelt-, Klima- und
Naturschutz. Optionen im Kampf gegen das Artensterben und soziale
Komponenten der Klimakrise prägen das weitere Hauptbühnen-Programm am
zweiten Tag der „Woche der Umwelt“. Und: Auch die internationale Dimension
wird auf der „Woche der Umwelt“ nicht zur kurz kommen. Ein Fachforum
beleuchtet zum Beispiel die Bedeutung von Bürgerinnen und Bürgern in
Mittel- und Osteuropa bei der Umsetzung der Energiewende. Die DBU
unterstützt auf dem Gebiet vielseitige und vielversprechende Projekte.
„Green Reconstruction“ (grüner Wiederaufbau) ist der Titel eines anderen
Fachforums und widmet sich der Frage, wie eine nachhaltige Zukunft für die
Ukraine aussehen kann – ein Land, dessen Menschen und Umwelt seit mehr als
zwei Jahren unter dem Angriffskrieg Russlands leiden.

Mehr als 70 Fachforen mit überraschenden und umweltrelevanten Themen

Mehr als 70 Fachforen stellen die Besucherinnen und Besucher vor die
sprichwörtliche Qual der (Aus)wahl an erhellenden, überraschenden, immer
aber umweltrelevanten Themen: Die Spanne der Debatten reicht von der
Nachhaltigkeit in der Textil- und Modeindustrie über die mögliche
Vermeidung von Pestiziden und die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie
mit dem umfassenden Konzept einer Circular Economy bis hin zum
nachhaltigen Bauen und Sanieren sowie zu wasserbewussten Städten und
Mooren als „Superhelden im Kampf gegen die Klimakrise“. Warum bei
Entscheidungen über besseren Schutz von Klima und Biodiversität die
Gesundheit von Mensch und Tier stärker als bisher berücksichtigt werden
muss, wird ebenfalls unter die Lupe genommen. „Planetary Health“
(planetare Gesundheit) lautet der Fachbegriff für dieses Zukunftsthema.
Die DBU, mit einem Stiftungskapital von rund 2,4 Milliarden Euro eine der
größten Umweltstiftungen Europas, fördert auf diesem Gebiet eine Vielzahl
von Projekten. Neben Planetary Health bietet die „Woche der Umwelt“ den
Besucherinnen und Besuchern noch auf diesen Feldern Einblicke,
Erkenntnisse und viel Gesprächsstoff: eine zukunftsfähige Landwirtschaft,
Wärmewende, Holz als nachhaltiger Rohstoff, Digitalisierung, Flächenschutz
und Klimafolgen von Hitze bis Hochwasser für Stadt und Land.

Hinweise für die Medien: Unter dem Link https://www.woche-der-umwelt.de
/wdu-aussteller/ finden sich Kurzbeschreibungen zu den Ausstellenden. Eine
nach Bundesländern sortierte Liste ist beigefügt.

Infos zur „Woche der Umwelt“: https://www.woche-der-umwelt.de/.