Professorin der Constructor University ins DFG-Fachkollegium gewählt
Dr. Andrea Koschinsky, Professorin für Geowissenschaften an der
Constructor University, ist in das Fachkollegium Atmosphären-, Meeres- und
Klimaforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden.
Damit entscheidet die Wissenschaftlerin in den kommenden vier Jahren
darüber mit, welche Forschung in diesem Bereich in Deutschland betrieben
wird.
Aufgabe der Fachkollegien der DFG ist die abschließende wissenschaftliche
Bewertung der eingereichten Forschungsanträge, der Gutachten und des
Begutachtungsverfahrens. Zudem machen sie den Vorschlag über Bewilligung
oder Ablehnung an das abschließende Entscheidungsgremium der DFG.
Alle vier Jahre entscheiden rund 150.000 Wissenschaftler*innen per Wahl
über die Zusammensetzung der Gremien. Mit einem Finanzvolumen von rund 3,9
Milliarden Euro und 31.750 geförderten Vorhaben (Stand: 2022) ist die DFG
die mit Abstand wichtigste Quelle für Forschungsmittel in Deutschland.
„Ich freue mich über die Wahl und bin mir der Verantwortung, die sie mit
sich bringt, bewusst“, sagt Andrea Koschinsky, die seit 2003 an der
Constructor University lehrt und forscht, vor allem zu Fragen der
Meeresforschung. Für die DFG war sie lange in verschiedenen
Beratungskommissionen zur Ozeanographie und Erdsystemforschung tätig.
„An der neuen Aufgabe reizt mich die Möglichkeit, Dinge bewegen und
Entscheidungen im Sinne einer bestmöglichen Wissenschaft beeinflussen zu
können“, meint Koschinsky. Das dreiköpfige Fachkollegium für die
Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung nimmt im April die Arbeit auf.
Die Wissenschaftler*innen werden nicht nur forschungswürdige Projekte
identifizieren, sondern wirken auch an der Weiterentwicklung der
Förderprogramme der DFG und bei der Diskussion förderpolitischer Themen
mit.
