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Hyperlooptechnologie über Grenzen hinweg beschleunigt

Blick in die neue Forschungsinfrastruktur „goTube“ an er Hochschule Emden/Leer. Diese soll neue und hilfreiche Erkenntnisse für die europaweite Hyperloopforschung bringen.  Quelle: Max Simson  Copyright: Hochschule Emden/Leer
Blick in die neue Forschungsinfrastruktur „goTube“ an er Hochschule Emden/Leer. Diese soll neue und hilfreiche Erkenntnisse für die europaweite Hyperloopforschung bringen. Quelle: Max Simson Copyright: Hochschule Emden/Leer
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Um der Entwicklung und Akzeptanz der Hyperlooptechnologie neuen Schub zu
verleihen, hat die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit weiteren Partnern
das grenzüberschreitende Projekt namens HyperBRIDGE gestartet. Das
Besondere: Kleine und mittelständische Unternehmen in den jeweiligen
Regionen sollen aktiv mit eingebunden werden.



Veendam/Emden – Mit dem Ziel, die innovative Hyperlooptechnologie
voranzubringen und dabei Wirtschaft und Bevölkerung vor Ort aktiv
einzubinden, ist die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit weiteren Partnern
aus Deutschland und den Niederlanden in das grenzüberschreitende Projekt
HyperBRIDGE gestartet. Nach einem Auftakttreffen im Oktober haben die
Beteiligten ihre Arbeit aufgenommen, um einen Meilenstein bei der
Entwicklung und öffentlichen Wahrnehmung der Technologie zusetzen.

HyperBRIDGE wird von Interreg VI A Deutschland-Niederlande unterstützt.
Zum Konsortium gehören kleine und mittelständische Unternehmen sowie neben
der Hochschule Emden/Leer die Rijksuniversiteit und die Hanzehogeschool
Groningen. Das Projekt wird vom European Hyperloop Center koordiniert. Die
grenzüberschreitende Initiative mit einem Volumen von 4,8 Millionen Euro
bringt Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute zusammen, um die
Region als europäischen Vorreiter bei der Entwicklung von
Hyperlooptechnologien zu etablieren. Geplant ist unter anderem, rund 20
Unternehmen durch gemeinsame Forschungs-, Test- und Schulungsprogramme mit
wichtigen Wissensinstitutionen zu vernetzen. Zudem sind
Informationsveranstaltungen in Schulen vorgesehen. „Denn die Frage ist
nicht nur, wie es technisch umgesetzt wird, sondern auch ob der
gesellschaftlichen Akzeptanz“, so Prof. Dr. Walter Neu, der die Hyperloop-
Aktivitäten gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Schüning am Emder Institut für
Hyperloop Technologie koordiniert.

Das Projekt baut auf der Testanlage des European Hyperloop Center (EHC) in
Veendam und der goTube-Infrastruktur an der Hochschule Emden/Leer auf –
zwei der fortschrittlichsten Hyperloop-Forschungsstandorte Europas. Im
Mittelpunkt steht die Entwicklung wirkungsvoller, marktorientierter
Technologien und Systeme, die über Hyperloop-Anwendungen hinausgehen und
auch für Branchen wie Logistik, Automobil, Energie und Infrastruktur von
Interesse sind. Hyperloop ist eine neue Form des emissionsfreien
Hochgeschwindigkeitsverkehrs, bei der Magnetschwebetechnik und
elektrischer Antrieb in Niederdruckröhren zum Einsatz kommen, um
Passagiere und Güter schneller und effizienter als mit bestehenden
Systemen zu befördern. Während die kommerzielle Einführung erst nach 2030
erwartet wird, reift die Technologie rasch heran. Das Projektkonsortium
möchte diese Entwicklung beschleunigen. „Durch den Einsatz von digitalen
Zwillingen und immersiven aber portablen Virtual-Reality-Simulatoren
werden wir unsere Entwicklungen transparent machen, um Angebote für
neugierige und innovative Menschen, von Schülern bis zu Gründerinnen, zu
schaffen. Dazu sind zahlreiche Events geplant, auf die alle schon einmal
gespannt sein können“, berichtet Prof. Dr. Thies Pfeiffer, zuständig für
Mensch-Maschine-Interaktion und Innovationen, begeistert.

Das Projekt zielt auf vier wichtige Innovationsbereiche ab:

•    Strukturelle Zustandsüberwachung für Infrastruktur, die eine
Echtzeit-Erkennung von Belastungen und Schäden ermöglicht
•    Kommunikationsstandards zwischen den Fahrzeugen, die für die
Sicherheit und Koordination von Hyperloop-Pods von entscheidender
Bedeutung sind
•    Hyperloop-Betriebssysteme, die Steuerungs-, Simulations- und Digital-
Twin-Funktionen integrieren
•    Immersive Digital Twins, die für Schulungen, Wartung und die
Entwicklung von Geschäftsmodellen eingesetzt werden.

HyperBRIDGE setzt dieses Versprechen in greifbare Fortschritte um – und
fördert damit nachhaltiges Wachstum, regionale Wettbewerbsfähigkeit und
die Entstehung eines führenden europäischen Innovationszentrums für
Hyperloop.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Stichting European Hyperloop Center
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🌐 www.hyperloopcenter.eu

Institut für Hyperloop Technologie
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https://de.linkedin.com/company/institute-of-hyperloop-technology