Die Filmreihe Heimspiel zeigt "Milch ins Feuer", preisgekrönter Diplomfilm von Justine Bauer an der KHM
Die Filmreihe mit Debütfilmen von Absolvent*innen der Kunsthochschule für
Medien Köln (KHM) zeigt den Diplomfilm von Justine Bauer. Der mehrfach
ausgezeichnete Spielfilm startete im letzten Sommer bundesweit in den
Kinos. Im Anschluss führt Prof. Pia Marais ein Publikumsgespräch mit der
Regisseurin und Autorin Justine Bauer und dem Produzenten Semih Korhan
Güner, der ebenfalls an der KHM studiert hat.
Mittwoch, 28. Januar 2026, 19 Uhr
Aula der Kunsthochschule für Medien Köln, Filzengraben 2, 50676 Köln
Eintritt frei
Der Abschlussfilm von Justine Bauer an der KHM „Milch ins Feuer“ (2024, 79
Min.) feierte seine Premiere beim Filmfest München 2024 und wurde dort mit
dem Förderpreis Neues Deutsches Kino als „Beste Produktion“ ausgezeichnet.
Des Weiteren wurde dem Spielfilm im gleichen Jahr der Nachwuchspreis MFG
Star der TeleVisionale verliehen sowie eine Reihe weiterer internationaler
Filmpreise. Am 19. Januar gab der Verband der Deutschen Filmkritik die
Nominierung des Films in der Kategorie „Bestes Spielfilmdebüt 2025“
bekannt. Die Preise werden im Rahmen der Berlinale am 15. Februar
verliehen.
Justine Bauer konnte ihren Abschlussfilm mit Fördermitteln der Film- und
Medienstiftung NRW realisieren. Die Kamera führte der KHM-Absolvent Pedro
Carnicer, die Produktion übernahm KHM-Absolvent Semih Korhan Güner. Eine
ganze Reihe von Studierenden und Absolvent*innen der KHM war am
Filmprojekt beteiligt: Ren Mihatsch (Szenenbild), Yakob El Deeb
(Oberbeleuchter), Carmen Rivadeneira, Pariya Bakhshi und Sebastian Jaimes
(Kameraassistenz), Nils Ramme und Philipp Theiss (Beleuchter), Lynn Al-
Abiad (Colorgrading), Helin Korkmaz (Sounddesign), Joreng Jung
(zusätzliches Sounddesign), Leó Beaudoin, Dirk Rosenlöcher (VFX) sowie
Boris Maximov und Valerie Malin Schmid (Aufnahmeleitung).
„Milch ins Feuer", Spielfilm von Justine Bauer mehr
2024, 79 Min., Hohenlohisch, Alemannisch mit deutschen Untertiteln, FSK 6,
Prädikat „besonders wertvoll“ (FBW)
Ein Sommer auf dem Land, ein Sommer auf sterbenden Bauernhöfen. Drei
Generationen von Bäuerinnen leben zusammen unter einem Dach. Während die
eine schwanger ist und übers Kastrieren nachdenkt, kann die andere
vielleicht doch keine Bäuerin werden und trägt ihren Bikini im Melkstand.
Nicht immer sind alle einer Meinung, aber eins ist gewiss: noch nie zuvor
hat Oma die Tomaten so gut hinbekommen, wie in diesem Jahr.
Justine Bauer studierte Bildende Kunst an der HGB Leipzig und anschließend
Regie, Drehbuch und Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für
Medien Köln. „Milch ins Feuer“ ist ihr Abschlussfilm (Regie und Drehbuch)
an der KHM. 2022 erhielt sie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendi
Stadt Köln für ihr Romanprojekt „Die Brombeeren mit Wanzenspeichel“, 2024
das Arbeitsstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des
Landes NRW und Filmbüro NW für ihren zweiten Langfilm „Die Kälte
brennender Fichten“.
Semih Korhan Güner wuchs in Istanbul auf. Er studierte zuerst Film an der
Marmara Universität Istanbul und danach Spielfilmregie und Drehbuch an der
KHM. Für seine Kurzfilme erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien.
Aktuell arbeitet er an seinem Debütfilm „Mein Stück Land“, welcher
Drehbuchförderung von der Film- und Medienstiftung NRW erhielt. „Milch ins
Feuer“ ist sein erster Langfilm als Produzent.
Auszeichnungen für "Milch ins Feuer":
Förderpreis "Neues Deutsches Kino" für die beste Produktion, Filmfest
München 2024
MFG-Star 2024, TeleVisionale Baden-Baden
Bester Spielfilm, Filmfest Göttingen 2024
Premio a la Distribución, Ibiza Cine Fest 2024
Prix du jury, Festival de Mons 2024
Publikumspreis beim German Filmfest Madrid 2025
Preis der Jury, Festival Int. del Cinema di Chia 2025
Förderpreis für Dialekte des Landes Baden-Württemberg
Bridging the Borders Award: Lobende Erwähnung beim Lucas Film Festival
2025
Special Award of the Jury beim International Festival of the Red Cross &
Health Films 2025, Bulgarien
Special Mention beim Muma 5° Festival Int. Audiovisual de Mujeres y
disidencias de Patagonia 2025
Prädikat „besonders wertvoll" (FBW)
