Eröffnung der Abschlussausstellung „after movement, after matter“
Am 27. Januar 2026 eröffnete an der Hochschule für Bildende Künste
Braunschweig (HBK) die diesjährige Abschlussausstellung des
internationalen Residenz-Stipendienprogramms Braunschweig Projects. Unter
dem Titel „after movement, after matter“ präsentieren die sieben
internationalen Künsteler*innen des Jahrgangs 2025/26 ihre vielschichtigen
Arbeiten in der Montagehalle der HBK Braunschweig. Die Ausstellung ist bis
zum 13. Februar 2026 zu sehen.
Mit der Ausstellung findet bereits zum 14. Mal der Abschluss des
renommierten Förderprogramms statt, das seit 2011 jährlich internationale
Künstler*innen an die HBK Braunschweig einlädt. Der Ausstellungstitel
„after movement, after matter“ führt in eine Situation des Danach – zurück
zu einem vorausgegangenen Geschehen. Die damit verbundene Vorstellung
eines Erliegens von Bewegung oder einer endenden Bedeutung bringt Begriffe
wie Nachlass oder Nachleben ins Spiel, die zugleich Fragen nach
Verantwortung und Handlungsfähigkeit aufwerfen. Diese Fragen werden in der
Ausstellung in einer Vielzahl künstlerischer Positionen verhandelt. Die
Arbeiten der Stipendiat*innen geben Einblick in individuelle künstlerische
Prozesse, thematische Recherchen und mediale Zugänge, die während des
Aufenthalts an der HBK Braunschweig entwickelt wurden. Das Ergebnis zeigt
die Bandbreite dessen, was künstlerisches Arbeiten in diesem
internationalen Kontext leisten kann.
Das Braunschweig Projects-Programm ermöglicht jedes Jahr sieben
internationalen Künstler*innen – fünf aus der Bildenden Kunst und zwei aus
dem Bereich der Klangkunst – einen zwölfmonatigen Arbeits- und
Forschungsaufenthalt an der Hochschule. Über die finanzielle Unterstützung
hinaus bietet das Programm ideale Rahmenbedingungen für ein konzentriertes
künstlerisches Arbeiten: Die Stipendiat*innen können sich intensiv mit
Lehrenden und Studierenden austauschen, die Ateliers und Werkstätten der
Hochschule nutzen und darüber hinaus die regionale Kunst- und
Kulturlandschaft kennenlernen.
„Insgesamt wird mit dem Stipendienprogramm eine einzigartige Konstellation
des internationalen, künstlerischen Austauschs an einer Kunsthochschule
geschaffen. Durch Ihre künstlerische Arbeit bereichern die
Stipendiat*innen unsere Hochschule und die Stadt um Ihre Perspektiven“,
betont HBK-Präsidentin Prof. Dr. Ana Dimke.
Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung sprach zudem Prof. Dr. Joachim
Schachtner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für
Wissenschaft und Kultur. Er würdigte das vom Ministerium geförderte
Programm mit überaus lobenden Worten und hob die Bedeutung der
langfristigen und nachhaltigen Förderung hervor. Diese trage maßgeblich
zur internationalen Ausstrahlung der Hochschule bei und vertiefe zugleich
die Verbindungen zwischen Hochschule und Ministerium.
Begleitprogramm zur Ausstellung
Dienstag, 3. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin und den
Künstler*innen
Dienstag, 10. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin
Im Anschluss um 18 Uhr: Lecture „Violent Forms“ (60 min) von leo im White
Cube (Geb. 18)
Mittwoch, 11. Februar, 15 Uhr: Gespräch mit leo, Hsin-Yu Chen und Abri de
Swardt, moderiert von Bhavisha Panchia
Freitag, 13. Februar, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin und den
Künstler*innen
Ausstellungsort: HBK Braunschweig, Montagehalle, Broitzemer Str. 221,
38118 Braunschweig
Ausstellungslaufzeit: 28. Januar – 13. Februar 2026
Öffnungszeiten: Mo – Fr 13 – 18 Uhr
Sonderöffnungszeit am 4. Februar 2026 (Studieninformationstag) 10 – 18 Uhr
Eintritt frei
Originalpublikation:
https://www.hbk-bs.de/aktuelle
/eroeffnung-der-abschlussausst
