Prof. Dr. Hanna Hottenrott in die wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats berufen
Prof. Dr. Hanna Hottenrott wurde zum 1. Februar 2026 vom Bundespräsidenten
Frank-Walter Steinmeier für zunächst drei Jahre zum Mitglied des
Wissenschaftsrats berufen. Der Wissenschaftsrat ist das älteste und bedeutendste
wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland.
Er berät
Bundesregierung und Länderregierungen in zentralen Fragen der
wissenschaftlichen, forschungsbezogenen und hochschulischen Entwicklung
und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung und internationalen
Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems bei.
Prof. Dr. Hanna Hottenrott leitet seit April 2023 den Forschungsbereich
„Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für
Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und ist zudem Professorin für
Innovationsökonomik an der Technischen Universität München (TUM). Ihre
wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf Innovations- und
Wissenschaftsökonomik, die Treiber und Folgen technologischer
Transformation sowie die Gestaltung von Innovations- und
Wissenschaftspolitik.
„Die Berufung von Prof. Dr. Hanna Hottenrott in den Wissenschaftsrat ist
eine große Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Exzellenz und ihrer
ausgewiesenen Expertise in der Innovations- und Wissenschaftsökonomik. Wir
freuen uns sehr, dass eine führende Forscherin des ZEW ihre Kompetenz nun
auch in dieses zentrale wissenschaftspolitische Gremium einbringt und
gratulieren ihr herzlich“, so Achim Wambach, Präsident des ZEW.
„Die Berufung in den Wissenschaftsrat ist für mich eine besondere
Möglichkeit, aktiv an der Zukunftsfähigkeit des deutschen
Wissenschaftssystems mitzuwirken. Ich freue mich sehr über diese Chance
und auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen“, erklärt
Hanna Hottenrott.
Zur Person
Prof. Dr. Hanna Hottenrott studierte Volkswirtschaftslehre an der
Universität Heidelberg und promovierte an der KU Leuven (Belgien). Ihre
Forschungsinteressen umfassen Fragestellungen zuInnovationstätigkeiten von
Unternehmen, Unternehmensgründungen und der Innovations-, Technologie- und
Forschungspolitik. Seit 2016 hat sie eine Professur an der TUM School of
Management inne und leitet den entsprechenden Forschungsbereich am ZEW
Mannheim. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beratungsgremiums der DG
Growth der EU sowie Co-Sprecherin des Excellenz-Clusters TransforM.
Über den Wissenschaftsrat
Der Wissenschaftsrat wurde am 5. September 1957 von Bund und Ländern
gegründet und gilt als zentrale wissenschaftspolitische Instanz
Deutschlands. Er entwickelt Empfehlungen zur strukturellen und
inhaltlichen Ausrichtung von Wissenschaft, Forschung und Hochschulen und
hat über Jahrzehnte maßgeblich zur Gestaltung eines international
wettbewerbsfähigen Wissenschaftssystems beigetragen. In den
Wissenschaftsrat werden herausragende Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler berufen, die wissenschaftliche Exzellenz mit
wissenschaftspolitischer Kompetenz verbinden. Gemeinsam mit Vertreterinnen
und Vertretern aus dem öffentlichen Leben und der Politik gestalten die 24
wissenschaftlichen Mitglieder Leitlinien für Forschung, Hochschulen und
Wissenschaftspolitik.
