Zum Hauptinhalt springen

Dualer Bachelorstudiengang Soziale Arbeit startet zum WS 2026/27

Pin It

Der erfolgreiche Bachelorstudiengang Soziale Arbeit startet zum
Wintersemester 2026/2027 als duale Variante an der Hochschule in
Ludwigshafen
Seit vielen Jahren zählt der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) zu den
nachgefragtesten Studiengängen in Ludwigshafen.

Nun startet zum
Wintersemester 2026/2027 auf vielfachen Wunsch der
Kooperationspartner:innen und mit Unterstützung des Ministeriums für
Wissenschaft und Gesundheit (MWG) RLP zusätzlich zum regulären
Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (B.A.) die duale, praxisintegrierte
Variante.
Der duale Bachelorstudiengang Soziale Arbeit wurde am Dienstag, dem 3.
Februar 2026, im Beisein des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers
Clemens Hoch, des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Prof. Dr. Klaus
Blettner und zahlreicher Praxispartner:innen der Öffentlichkeit
vorgestellt.

„Die Einführung eines dualen Studienganges Soziale Arbeit ist ein
zentraler Beitrag zur Fachkräftesicherung in den sozialen Berufsfeldern.
Für die Etablierung dieses Studiengangs sind wir der HWG LU daher sehr
dankbar. Die enge Verzahnung der Theorie mit einem kontinuierlichen
Praxiseinsatz sichert eine erfolgreiche Verknüpfung von Hochschulbildung
mit berufspraktischen Erfahrungen. Gelerntes kann direkt in der Arbeit
vertieft und angewendet werden. Die Landesregierung unterstützt die
Einführung des Studiengangs finanziell mit 172.000 Euro“, sagt
Wissenschaftsminister Clemens Hoch. So könnten dringend benötigte
hochqualifizierte Fachkräfte für die Region ausgebildet werden. In
Rheinland-Pfalz würden Studiengänge der „Sozialen Arbeit“ an der HWG
Ludwigshafen und an der Hochschule Koblenz angeboten. Die Nachfrage an
beiden Standorten sei sehr hoch. Das Angebot würde nun durch den dualen
Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ an der HWG LU erweitert.

„Das Studium der Sozialen Arbeit mit seiner kritisch-reflexiven
Ausrichtung hat in Ludwigshafen eine über 75-jährige Tradition und auch
aktuell ist der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit einer der
nachgefragtesten Studiengänge an der HWG LU“, erläutert Prodekanin und
künftige Studiengangsleiterin der dualen Variante, Prof. Dr. Lena Loge,
und ergänzt: „Das duale Studienangebot ist aus mehreren Gründen notwendig
und sinnvoll. Es trifft auf die veränderten Lebenswelten von Studierenden,
in denen Erwerbsarbeit häufig eine Notwendigkeit ist. Hier verbindet das
duale Studium finanzielle Absicherung mit einer qualitativ hochwertigen
Verzahnung von Studium und Praxistätigkeit. Und für die
Praxispartner:innen und für uns entsteht so ein gemeinsamer Ort an der
Schnittstelle von Theorie und Praxis. Darauf sind wir sehr gespannt.“
Daher freue sie sich, dass der Studiengang in der dualen Variante nun
tatsächlich jeweils zum Wintersemester starte.

Der duale Bachelorstudiengang Soziale Arbeit ermöglicht Studierenden in
sieben Semestern den staatlichen Abschluss als
Sozialarbeiter:in/Sozialpädagog:in (Bachelor of Arts) und verknüpft in
besonderer Weise die beiden Lernorte Hochschule und Praxisstelle: Während
des gesamten Studiums sind die Studierenden im sog. „Wochenmodell“ in
einer Praxisstelle tätig, d.h. von Montag bis Mittwoch studieren sie an
der Hochschule, donnerstags und freitags arbeiten sie praktisch. In der
vorlesungsfreien Zeit erfolgt der Praxiseinsatz flexibler. Die
Praxistätigkeit wird mit mind. 1.250 € monatlich über die gesamte Dauer
des dualen Studiums vergütet. Studiengebühren fallen nicht an, lediglich
der Semesterbeitrag von aktuell rund 160 € pro Semester.

Zusätzlich zu den wöchentlichen Praxiseinsätzen ist im dritten
Fachsemester ein Fremdpraktikum vorgesehen, um Einblick in ein weiteres
Handlungsfeld der Sozialen Arbeit zu gewähren. Im vierten Fachsemester
absolvieren die Studierenden zudem ein reines Praxissemester, in dem sie
in Vollzeit an ihrer Stammpraxisstelle tätig sind.

Der duale Studiengang Soziale Arbeit richtet sich an Studieninteressierte,
die sich die sich mit sozialen Fragen und gesellschaftlichen Problemlagen
auseinandersetzen und Theorie und Praxis eng miteinander verbinden
möchten. Das Studium thematisiert u.a. soziale Ungleichheit und
Ausgrenzung und den gesellschaftlichen Umgang damit; die Studierenden
reflektieren, wie Menschen in schwierigen Lebenslagen selbstbestimmt durch
Soziale Arbeit unterstützt werden können.

Bewerben können sich Studieninteressierte mit Abitur oder
Fachhochschulreife sowie mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung
(Durchschnittsnote mind. 2,5) oder einer abgeschlossenen beruflichen
Weiterqualifikation (Meisterprüfung oder vergleichbare Prüfung). Der
Bewerbungszeitraum wird im Laufe des Februars beginnen und richtet sich
nach den Ausschreibungen der kooperierenden Praxispartner:innen, bei denen
sich die Studieninteressierten direkt bewerben. Nach der Zusage durch die
Praxisstelle erfolgt die Immatrikulation an der Hochschule. Das Studium
startet immer zum Wintersemester, im September.

Zu den Praxispartnern zählen aktuell u.a. die Diakonie Mainz, der
Förderverein für die Nachsorge und Rehabilitation psychisch Kranker
Frankenthal, der Landesverband der Paritätischen Rheinland-Pfalz, der
Landkreis Bad Dürkheim, der Sozialpsychiatrische Dienst Rhein-Pfalz-Kreis,
die Stadt Ludwigshafen (Dezernat für Kultur, Schule, Jugend und Familie),
die Stadt Worms inklusive dem Kinder- und Jugendbüro, der Therapieverbund
Ludwigsmühle Landau sowie die Ökumenische Fördergemeinschaft Ludwigshafen.

Bei allen Fragen zum Studium, beim Studienstart und an der Schnittstelle
von Hochschule und Praxispartner:innen werden die Studieninteressierten
bzw. Studierenden durch einen Praxiskoordinator, Maximilian Schütz,
unterstützt.