Sächsisches Kinderpalliativzentrum ist Charity-Partner beim Semperopernball 2026
Spenden sollen Ausbau der psychosozialen Beratung für betroffene Familien
ermöglichen. Team wirbt im offiziellen Programm der Ballnacht sowie beim
Openairball auf dem Theaterplatz für das Anliegen. Erneut wird opulenter
Blumenschmuck des Balls am Sonnabend nach dem Ball gegen Spenden
weitergegeben.
Das Sächsische Kinderpalliativzentrum (SKPZ) am Universitätsklinikum
Dresden ist offizieller Charity-Partner beim Semperopernball 2026. Während
der Ballnacht in der Oper und dem Openairball auf dem Theaterplatz am 6.
Februar sowie beim Blumenverkauf am 7. Februar werden Spenden für die
psychosoziale Beratung betroffener Familien gesammelt. Das Spendenziel von
150.000 Euro soll eine zusätzliche Stelle des Teams über drei Jahre
ermöglichen. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den betroffenen Eltern
und Familien beizustehen und sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Resilienz
ist in diesen Situationen enorm wichtig – das spüren wir in der täglichen
Arbeit und im Zusammensein mit den Familien. Wir sind dem Semper Opernball
e.V. und der Riverside Entertainment GmbH unendlich dankbar, dass wir uns
und unser Anliegen erneut beim Semperopernball präsentieren und dafür
werben können“, sagt Dr. Maria Janisch, eine der beiden Leiterinnen des
SKPZ.
Kraft geben, wenn Eltern Zuspruch brauchen – dieses Credo steht für die
Arbeit des Sächsischen Kinderpalliativzentrums. Das Team um die beiden
Leiterinnen Dr. Maria Janisch und Dr. Renate Bergert betreut seit
2001Kinder mit schweren lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien.
Allein im vergangenen Jahr (2025) haben 76 Kinder und Jugendliche im Alter
zwischen wenigen Wochen und 24 Jahren und ihre Familien in ganz Sachsen
von dem Angebot profitiert. Bei der Kinderpalliativversorgung ruht die
Unterstützung der erkrankten Kinder und ihrer Familien auf vielen
Schultern. Sie berücksichtigt alle Bedürfnisse – körperliche, seelische,
spirituelle und organisatorische. Speziell ausgebildete Kinderärzte und
-ärztinnen sorgen dafür, dass Schmerzen, Atemnot und andere Symptome
behandelt werden. Kinderkrankenschwestern und -pfleger mit
Zusatzausbildung in Kinderpalliativversorgung unterstützen in der Pflege
des Kindes und leiten Eltern an. Psychosoziale Mitarbeitende mit
Expertenwissen begleiten die Kinder und Familien und können durch
entsprechende Beratung helfen, mit der schwierigen Situation umzugehen,
finanzielle Entlastung zu schaffen sowie Resilienz zu stärken. Oftmals
passiert dies im heimischen Umfeld der Familien und nicht im klinischen
Kontext. Die häusliche Beratung und Betreuung vermindert Stress und
schenkt eine gute Atmosphäre in oft herausfordernden Situationen.
Das gemeinsame Ziel: ein kindgerechtes Leben mit wertvollen positiven
Momenten für die ganze Familie. Jedes Kind und seine Familie soll die
Möglichkeit bekommen, sein Leben bestmöglich zu leben. Nicht alle dieser
Leistungen werden durch die Regelfinanzierung abgedeckt. Das Team ist
fortlaufend auf Spenden angewiesen, um seine wertvolle Arbeit
fortzuführen. „Eltern, deren Kinder lebensverkürzt erkrankt sind, spüren
besonders die Kostbarkeit der gemeinsamen Zeit als Familie. Genau deshalb
ist es uns so wichtig, diese Zeit so angenehm und freundlich wie möglich
zu gestalten, Ängste und Sorgen zu nehmen sowie den Eltern Kraft zu
schenken“, sagt Annett Hofmann, Schirmherrin für das Sächsische
Kinderpalliativzentrum.
„Wir freuen uns sehr, dass wir erneut diese wertvolle Unterstützung durch
den Semperopernballverein erfahren. Das ist ein besonderes Zeichen der
Wertschätzung für die Arbeit des gesamten Teams und unterstreicht, wie
wichtig es ist, den Familien in oft herausfordernden Situationen
beizustehen. Vielen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern“, sagt
Dr. Andreas Sperl, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung
Hochschulmedizin Dresden. Die Stiftung unterstützt das SKPZ beim Einwerben
von Spenden. Bereits in den vergangenen Jahren passierte dies im Rahmen
des Dresdner Semperopernballs. So wurden Spenden für ein mobiles
Ultraschallgerät für die Hausbesuche sowie die familiengerechte
Einrichtung in den neuen Räumen des Sächsischen Kinderpalliativzentrums
gesammelt. Seit wenigen Tagen hat das Team seinen Anlaufpunkt im Neubau
auf der Schubertstraße. „In einer Nacht voller Glanz, Eleganz und
festlicher Leichtigkeit öffnet der Semper Opernball e.V. bewusst den Raum
für ein Projekt, das unser aller Hilfe benötigt. Gerade auch dort, wo wir
feiern, tragen wir Verantwortung füreinander. Das wollen wir in diesem
Jahr wieder zeigen und leben. Herzlichen Dank allen Spenderinnen und
Spendern, die uns bei diesem Anliegen unterstützen“, sagt Gerhard Müller,
Vorsitzender des Semper Opernball e.V..
Wie und wo Unterstützerinnen und Unterstützer spenden können
• Auf dem Ball: Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden und das
Sächsische Kinderpalliativzentrum sind am Ballabend mit einem Infostand im
Garderobenbereich der Semperoper präsent und freuen sich auf Gespräche mit
den Gästen. Dort kann auch direkt gespendet werden. Im offiziellen
Ballprogramm, das im MDR Fernsehen übertragen wird, spricht Schirmherrin
Annett Hofmann über das Spendenziel. Möglichkeiten zum Spenden werden
eingeblendet.
• Auf dem Theaterplatz: Die Gäste des Openairballs vor der
Semperoper können ebenfalls spenden. Auch hier wird das Spendenziel im
Programm vorgestellt. Zudem honoriert die Ostsächsische Sparkasse Dresden
die Kleiderwahl der Besucherinnen und Besucher. Kommen mindestens 75
Prozent mit einem roten Kleidungsstück werden 7.500 Euro gespendet. Für
jedes weitere Prozent steigt die Spendensumme um 100 Euro – bis zu einer
maximalen Unterstützung von 10.000 Euro.
• Beim Blumenverkauf: Der opulente Blumenschmuck des Balls wird auch
in diesem Jahr für den guten Zweck weitergegeben. Dresdnerinnen und
Dresdner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt können sich so ein
Stück des Balls mit nach Hause nehmen. Der Blumenverkauf findet am 7.
Februar 2026, ab 8 Uhr in der Schinkelwache, Restaurant Opera,
Theaterplatz, statt.
• Im Internet: Auf der Website des Semperopernballs sowie der
Stiftung Hochschulmedizin Dresden findet sich das offizielle
Spendenformular.
• Eine Spende ist zudem via Überweisung auf das Stiftungskonto
möglich:
Stiftung Hochschulmedizin Dresden
Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN DE27 8505 0300 0221 0457 40
BIC OSDDDE81XXX
Verwendungszweck: Semperopernball 2026
