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Digitale Medien international gedacht

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Der englischsprachige Masterstudiengang Interactive Media an der
Technischen Hochschule Brandenburg öffnet sich für internationale
Studierende und bereitet regionale Nachwuchskräfte auf den globalen
Arbeitsmarkt vor.



Aus dem deutschsprachigen Masterstudiengang Digitale Medien wird an der
Technischen Hochschule Brandenburg (THB) der englischsprachige
Masterstudiengang Interactive Media. Neben der Änderung der Lehrsprache
wurden hierfür auch inhaltliche Anpassungen vorgenommen, um aktuelle
Entwicklungen in den Bereichen digitaler Technologien und Mediengestaltung
zu berücksichtigen und die Praxis- und Zukunftsorientierung des
Studiengangs zu stärken.

„Mit der Umgestaltung reagieren wir auf aktuelle Trends und sich wandelnde
Anforderungen in der digitalen Medienbranche“, sagt Prof. Dr.-Ing. Martin
Schafföner, Dekan des Fachbereichs Informatik und Medien an der THB. „Wir
wollen das Studienangebot am Zahn der Zeit halten und haben den Master in
Interactive Media forschungs- und anwendungsorientiert weiterentwickelt.“

Die Umstellung auf einen englischsprachigen Studiengang öffnet das Angebot
zudem für qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt, für die
die Sprache bisher eine Hürde darstellte. Neben den internationalen
Studierenden sind aber weiterhin auch die regionalen Nachwuchskräfte eine
wichtige Zielgruppe, die auf den globalen Arbeitsmarkt vorbereitet werden
sollen. „Die Forschung in den interaktiven Medien ist Englisch und
internationale Kooperationen sind fester Bestandteil des Studiums“, so
Martin Schafföner. Daher sei es sinnvoll, auch im Studium englischsprachig
zu arbeiten.

„Der Studiengang positioniert sich im Schnittbereich von Informatik,
Medienproduktion, Kreativität und Wirtschaft“, sagt Prof. Julia Schnitzer,
THB-Professorin für Digitale Medien, insbesondere Interaktionsdesign. Sie
hat die Umgestaltung des Masterstudiengangs federführend mitgestaltet.
„Die Absolventinnen und Absolventen erwarten vielfältige
Berufsperspektiven in der Kreativwirtschaft und Medienberufen, zum
Beispiel Medien- und Kreativagenturen, der Film- und Games-Branche.“ In
den sogenannten Creative Industries gebe es einen wachsenden Arbeitsmarkt
und eine steigende Nachfrage nach Fachkräften.

Entsprechend der aktuellen Entwicklungen wurden hierfür auch die Inhalte
des Studiums teilweise angepasst. So wurde etwa die steigende Relevanz von
Künstlicher Intelligenz (KI) berücksichtigt. „Aber auch das Thema
Medienethik spielt jetzt eine größere Rolle“, sagt Julia Schnitzer.
Weitere curriculare Anpassungen hätten insgesamt zu einer Schärfung des
Profils geführt.

Der englischsprachige Masterstudiengang Interactive Media kann in Vollzeit
(4 Semester) oder Teilzeit (6 Semester) studiert werden. Bewerbungen für
das kommende Sommersemester sind bis zum 30. März 2026 möglich.
Internationale Studierende können sich vom 1. April bis 15. Mai 2026 für
das Wintersemester 2026/2027 bewerben. Weitere Informationen zum
Studiengang finden Interessierte online unter t1p.de/InteractiveMedia.