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Zehn Jahre Masterstudium für den Gesundheitsmarkt

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Der Masterstudiengang „Prävention, Sporttherapie und
Gesundheitsmanagement“ der IST-Hochschule für Management feiert in diesem
Jahr sein zehnjähriges Bestehen.
Studiengangsleiterin Prof. Dr. Katharina Eckert erläutert, wie das
Studienangebot seit seiner Einführung Fach- und Führungskräfte für
Tätigkeiten an der Schnittstelle von Prävention, Therapie und Management
in einem sich dynamisch wandelnden Gesundheitsmarkt qualifiziert.

Von Beginn an verfolgte der Studiengang einen interdisziplinären Ansatz.
„Als der Masterstudiengang vor zehn Jahren gestartet wurde, war das Ziel,
Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement konsequent miteinander
zu verzahnen. Rückblickend kann ich sagen, dass sich genau dieses Profil
als große Stärke erwiesen hat“, erklärt die Studiengangsleiterin Prof. Dr.
Katharina Eckert.

Der Studiengang sei kontinuierlich weiterentwickelt worden und orientiere
sich eng an den strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen. „Heute
bilden wir Fach- und Führungskräfte aus, die nicht nur fachlich exzellent
sind, sondern den Gesundheitsmarkt aktiv mitgestalten können.“

Dieser Markt ist in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden.
Digitalisierung und E-Health prägen zunehmend die Gesundheitsversorgung:
Telemedizin, Gesundheits-Apps, digitale Patientenakten sowie KI-gestützte
Diagnostik und datenbasierte Therapieentscheidungen verändern Abläufe
grundlegend. Gleichzeitig gewinnt Gesundheits- und Fitness-Tracking als
Bestandteil moderner Präventionskonzepte an Bedeutung. Die Versorgung wird
dadurch orts- und zeitunabhängiger, stärker datengetrieben,
patientenzentrierter und eröffnet so den Zugang zu weiteren Zielgruppen.

Generell rücke Prävention stärker in den Fokus von Politik, Kostenträgern
und Gesundheitsnetzwerken, so Eckert. Ressourcen würden zunehmend wieder
zur Präventionsmedizin verlagert, Gesundheitskompetenz und
Eigenverantwortung gewinne an zentraler Bedeutung.

Parallel dazu setzt sich die personalisierte Medizin immer stärker durch.
Behandlungskonzepte basieren mit steigender Tendenz auf genetischen,
biologischen und lebensstilbezogenen Daten, was Therapieangebote
individueller, aber auch wissens- und datenintensiver macht.

„Damit steht der Gesundheitsmarkt vor großen Herausforderungen“, so
Eckert. „Aber Absolvent:innen unseres Masterstudiengangs sind darauf
gezielt vorbereitet. Sie bringen fundiertes Fachwissen in Prävention und
Sporttherapie, Management- und Analysekompetenz sowie die Fähigkeit mit,
interdisziplinär zu denken und zu handeln.“

Ergänzt werde dieses Profil durch persönliche Kompetenzen wie
Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein und ethische Sensibilität.

Nach zehn Jahren hat sich der Masterstudiengang „Prävention, Sporttherapie
und Gesundheitsmanagement“ damit als fest etablierter Bestandteil des
Studienangebots der IST-Hochschule positioniert und reagiert weiterhin
gezielt auf die Herausforderungen eines zukunftsorientierten
Gesundheitswesens.

Infos zum Studiengang
Der Studiengang zeichnet sich durch ein interdisziplinäres Profil und eine
hohe Praxisorientierung aus. Er vermittelt wissenschaftlich fundierte
Kenntnisse sowie praxisrelevante fachliche und managementbezogene
Kompetenzen in den Bereichen Prävention, Sporttherapie und
Gesundheitsmanagement und bereitet gezielt auf leitende und koordinierende
Aufgaben im Gesundheitswesen vor. Neben inhaltlichen Schwerpunkten in
Prävention, Bewegungstherapie und Versorgungsmanagement werden auch
Kompetenzen im General Management vermittelt, darunter Leadership,
Marketing und unternehmerisches Denken. Durch Wahlpflichtmodule können
individuelle fachliche Schwerpunkte gesetzt werden, etwa im Bereich
betriebliches Gesundheitsmanagement oder Sporttherapie. Ergänzt wird das
Studium durch die Möglichkeit, anerkannte Lizenzen und Zertifikate zu
erwerben, die unter anderem zur Abrechnung mit Krankenkassen befähigen.
Der international anerkannte Masterabschluss (M.A.) eröffnet darüber
hinaus Perspektiven für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation bis hin
zur Promotion.