Leibniz-Wirtschaftsgipfel 2026: Deutschland zwischen Strukturkrise und Neustart
Einmal im Jahr diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus der Leibniz-
Wirtschaftsforschung miteinander und mit dem Publikum zu aktuellen
wirtschaftspolitischen Fragen. Der diesjährige Leibniz-Wirtschaftsgipfel
am 24. Februar steht unter dem Thema „Deutschland zwischen Strukturkrise
und Neustart“.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl steht die deutsche Wirtschaft weiter vor
einem Bündel struktureller Herausforderungen: Hohe Energiepreise belasten
die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie, während der demografische
Wandel das Rentensystem unter enormen Druck setzt. Gleichzeitig droht
Deutschland bei Zukunftstechnologien den Anschluss zu verlieren.
Wir wollen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Leibniz-
Wirtschaftsforschungsinstitute und Ihnen diskutieren: Wie kann Deutschland
seine strukturellen Probleme überwinden? Welche Reformen braucht das
Rentensystem, um demografiefest und generationengerecht zu werden? Wie
lassen sich Energiepreise dauerhaft senken, ohne die Klimaziele zu
gefährden? Und welche Rolle spielen Produktivitätssteigerungen und
Digitalisierung bei der Lösung dieser Herausforderungen?
Leibniz-Wirtschaftsgipfel
Deutschland zwischen Strukturkrise und Neustart
24. Februar 2026, 12:00 bis 13:15 Uhr | virtuell
Es diskutieren:
• Marcel Fratzscher, DIW Berlin – Deutsches Institut für
Wirtschaftsforschung
• Nicola Fuchs-Schündeln, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
• Clemens Fuest, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
an der Universität München
• Reint Gropp, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle
• Florian Heider, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE,
Frankfurt am Main
• Hanna Hottenrott, ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische
Wirtschaftsforschung, Mannheim
• Kerstin Schneider, RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen
• Moritz Schularick, Kiel Institut für Weltwirtschaft
Christoph M. Schmidt, designierter Präsident der Leibniz-Gemeinschaft,
wird die Veranstaltung eröffnen. Es moderiert die Autorin und
Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld.
Bitte registrieren Sie sich hier für eine Teilnahme an der Online-
Veranstaltung: <https://leibniz-
gemeinschaft.zoom-x.de/webinar
Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 – 471
Mobil: 0174 / 310 81 74
<herbort@leibniz-gemeinschaft.
Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in
Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen
Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und
unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen
Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft
gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen,
darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das
Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.
<www.leibniz-gemeinschaft.de>
