Pädagogik-Olympiade 2026: Wie wollen wir lernen?
Am 20. Februar lädt die Universität Bielefeld zur 3. Pädagogik-Olympiade
ein. Unter dem Motto „Wie wollen wir lernen?“ diskutieren so viele
Schüler*innen wie nie zuvor mit Wissenschaft und Praxis darüber, wie
Schule junge Menschen in krisenhaften Zeiten stärken kann. Erwartet werden
rund 1.100 Schüler*innen aus der Region mit insgesamt 120
Wettbewerbsbeiträgen. Das Organisationsteam um Professor Dr. Ullrich Bauer
hat Gäste wie Professor Dr. Klaus Hurrelmann und Professor Dr. Wilhelm
Heitmeyer eingeladen.
Die bundesweit beachtete Bielefelder Pädagogik-Olympiade bringt
Schüler*innen, pädagogische Praxis und Wissenschaft im dritten Jahr in
Folge an der Universität Bielefeld zusammen. Geleitet wird die Pädagogik-
Olympiade von Professor Dr. Ullrich Bauer von der Fakultät für
Erziehungswissenschaft. „Das kontinuierlich große Interesse zeigt, dass
wir die Pädagogik-Olympiade an der Universität zu einer Erfolgsgeschichte
entwickeln. Das Interesse zeigt auch, wie groß das Bedürfnis von
Schüler*innen ist, Schule und Lernen aktiv mitzugestalten.“
Im Mittelpunkt stehen bewusst die Perspektiven der Schüler*innen. Wegen
der Rekordbeteiligung findet die Pädagogik-Olympiade erstmals im Audimax
der Universität statt. Die Schüler*innen präsentieren während der
Olympiade auch ihre kreativen Beiträge zur Fragestellung „Wie wollen wir
lernen?“ und bringen ihre neuen Ideen ein.
Das Programm: Vorträge, Austausch, Auszeichnung
Bereits am Vormittag geht es um zentrale Fragen zeitgemäßer Lernkulturen:
Wie kann Lernen in einer krisenhaften Gesellschaft gelingen? Welche Rolle
spielen Selbstwirksamkeit, demokratische Teilhabe und Verantwortung? Wie
muss Schule gestaltet sein, um jungen Menschen Orientierung und
Handlungskompetenz zu vermitteln?
Impulse geben unter anderem Margret Rasfeld und Jamila Tressel („Schule im
Aufbruch“) mit Perspektiven für eine neue Lernkultur jenseits
traditioneller Unterrichtslogiken. Gudrun Quenzel beleuchtet Lernen als
demokratische Praxis und Ort politischer Bildung. Klaus Hurrelmann ordnet
Schule als Raum der „produktiven Realitätsverarbeitung“ in Zeiten
multipler Krisen ein. Eine Podiumsdiskussion sowie eine offene Fragerunde
mit Schüler*innen sorgen für einen Austausch auf Augenhöhe.
Am Nachmittag werden die Preise der Pädagogik-Olympiade 2026 verliehen.
Die ausgezeichneten Arbeiten aus fünf Themenbereichen geben Einblick in
die Sichtweisen, Erfahrungen und Zukunftsentwürfe junger Menschen.
Laudator ist unter anderem der Bielefelder Soziologe und
Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer.
Die Pädagogik-Olympiade an der Universität Bielefeld wird organisiert in
Zusammenarbeit mit dem Verband der Pädagogiklehrerinnen und
Pädagogiklehrer sowie Tobias Kammer („smartwärts“), erfolgreicher
Pädagogik-Lehrer und bekannt von seinem Youtube-Format.
