Erfolgreicher Auftakt des Zertifikatskurses für Studierende im Rahmen des Projekts RHEIN TO RHIN der DHBW Karlsruhe
„A French-German Perspective on People and Culture”. Die erste Woche des deutsch-französischen Zertifikatsprogramms „A French-
German Perspective on People & Culture“ hat vom 26. bis 30. Januar 2026
erfolgreich an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe
stattgefunden.
In Karlsruhe kamen Studierende der CESI Strasbourg sowie der DHBW
Karlsruhe, DHBW Mosbach und DHBW Heilbronn zusammen, um sich intensiv mit
Fragestellungen des People & Culture Managements aus deutsch-französischer
Perspektive auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt der Programmwoche standen Themen wie Arbeits- und
Wirtschaftsstrukturen in Deutschland und Frankreich, deutsch-französisches
Arbeitsrecht, Konfliktmanagement, Leadership Development, Recruiting sowie
interkulturelle Zusammenarbeit. Das Programm fand überwiegend in
englischer Sprache statt und wurde durch interaktive Spracheinheiten auf
Französisch und Deutsch ergänzt. Die Lehr- und Lerneinheiten wurden zudem
durch praxisnahe Formate und interaktive Elemente angereichert.
Zu den Höhepunkten des Programms zählten unter anderem:
- Die Besichtigung des Global Logistics Centers der Mercedes-Benz AG in
Germersheim.
- Interaktive Spracheinheiten in Kooperation mit dem Centre Culturel
Franco-Allemand Karlsruhe.
- Fachvorträge und Workshops zu Leadership Development, unter anderem mit
Dr. Thomas Bauer, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Daimler Truck.
- Gruppendynamische Simulationen und Einheiten zur interkulturellen
Sensibilisierung.
Die Teilnehmenden nutzten die Woche intensiv für den fachlichen Austausch
und die Zusammenarbeit in binationalen Gruppen. Besonders der direkte
Vergleich unterschiedlicher Arbeits- und Hochschulkulturen wurde von den
Studierenden als großer Mehrwert wahrgenommen.
Hannes Bastian, Student im Studiengang Sustainable Science and Technology
an der DHBW Karlsruhe, nennt als Motivation für seine Teilnahme die
Möglichkeit, frühzeitig Erfahrungen in der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zu sammeln, den fachlichen Horizont über das reguläre
Curriculum hinaus zu erweitern und Kontakte zu knüpfen. Aus der Teilnahme
am Programm habe er konkrete fachliche und persönliche Lernerfolge
mitgenommen: „Sprachlich hat sich mein Fachwortschatz im technischen und
wissenschaftlichen Kontext deutlich erweitert. Interkulturell habe ich
gelernt, wie wichtig klare Kommunikation, Rollenverteilung und
Zeitmanagement in binationalen Gruppen sind.“
Dominik Wachter, Student im Studiengang Dienstleistungsmanagement an der
DHBW Heilbronn, hebt den praktischen Mehrwert hervor: „Mir war es wichtig,
meine interkulturellen Kompetenzen nicht nur theoretisch, sondern
praktisch zu erweitern. Für meinen weiteren Weg nehme ich die zentrale
Erkenntnis mit, dass Kommunikation immer einen Weg findet – der Wille zur
Verständigung ist oft wichtiger als fehlerfreie Grammatik.“
Aus französischer Sicht beschreibt Lucia Guth, Studentin im Studiengang
Human Resource Management an der CESI Strasbourg, ihre Motivation und
Lernerfahrungen: „Je souhaitais découvrir un autre système d’enseignement,
améliorer mes compétences interculturelles et vivre une première
expérience académique dans un environnement international. Ce programme
m’a permis d’acquérir des connaissances académiques utiles en ressources
humaines, notamment en management, gestion des conflits et recrutement,
dans un contexte international.
Ihre Kommilitonin Anissa Bouayach ergänzt: „Les échanges avec les
étudiants et enseignants de l’établissement partenaire m’ont permis de
mieux comprendre les complémentarités entre les systèmes français et
allemand.“
Das Programm wird im Juni 2026 fortgesetzt: Vom 15. bis 19. Juni 2026
treffen sich die Studierenden zur zweiten Hälfte des insgesamt
zweiwöchigen Zertifikatsprogramms auf dem Campus der CESI Strasbourg
wieder.
Das Zertifikatsprogramm „A French-German Perspective on People & Culture“
ist Teil des Projekts RHEIN TO RHIN, mit dem die DHBW Karlsruhe ihr
internationales Profil ausbaut und gezielt auf den Bedarf an deutsch-
französisch qualifizierten Fach- und Führungskräften in der Oberrhein-
Region reagiert. Das Projekt wird durch die Helga-Schulz-Zöller Stiftung
gefördert und verbindet Hochschule, Wirtschaft und Praxis über nationale
Grenzen hinweg.
