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Demenz und Ernährung

Prof. Dr. habil. Marcus Grimm vom Campus Rheinland in Leverkusen der SRH
Hochschule für Gesundheit hält Online-Antrittsvorlesung.

Etwa 1,6 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an Demenz. Mit
etwa 900 Neuerkrankungen pro Tag ergibt sich hieraus ein besonderes Maß an
gesundheits- und gesellschaftspolitischer Relevanz. Der Einfluss der
Ernährung wird auf präventiver als auch auf therapeutischer Ebene viel
diskutiert.

Prof. Dr. habil. Marcus Grimm ist Professor und Studiengangsleiter im
Bachelor-Studiengang Ernährungstherapie und -beratung am Campus Rheinland
in Leverkusen und wird am 31. März 2022 um 17:30 Uhr seine kostenfreie
Online-Antrittsvorlesung an der Gesundheitshochschule der SRH halten. In
diesem Rahmen werden ernährungstherapeutische Aspekte vorgestellt und
erläutert. Prof. Dr. habil. Marcus Grimm beantwortet die Frage, wie diese
auf die molekularen Mechanismen, die zur Entstehung der Alzheimer-
Erkrankung führen, wirken. Hierbei wird primär auf Lipide oder Substanzen,
die die Membrankomposition verändern, eingegangen. Damit rundet die
Veranstaltung den Themenmonat „Food and Mood: Wie Ernährung unser
Wohlbefinden beeinflusst“ im Rahmen des Jubiläumsjahres „365 Tage
Leidenschaft für Gesundheit“ an der SRH Hochschule für Gesundheit ab.

Ernährungstherapeutische Ansätze
Extrazelluläre senile Plaques, die aus aggregierten Amyloid-β(Aβ)-Peptiden
bestehen, sind eines der wichtigsten histopathologischen Merkmale der
Alzheimer-Krankheit (AD), einer fortschreitenden, irreversiblen
neurodegenerativen Erkrankung und der häufigsten Ursache für Demenz bei
älteren Menschen.

Aβ entsteht durch sequenzielle proteolytische Spaltung des Amyloid-
Vorläuferproteins (APP), das konserviert in allen Säugetieren vorkommt und
dessen physiologische Funktion weitestgehend unbekannt ist.
Interessanterweise ist die APP-Prozessierung ein Prozess, der an und in
der Membran stattfindet. Es stellt sich daher die Frage, ob eine
Beeinflussung der Membran durch Veränderung der Lipidkomposition ein
potenzieller präventiver oder therapeutischer Ansatz bei der Behandlung
der Alzheimer-Erkrankung sein kann.

Neuere Studien von Prof. Dr. habil. Marcus Grimm und Kolleg:innen konnten
weiterhin zeigen, dass nicht nur Lipide die APP-Prozessierung
beeinflussen, sondern, dass eine potenzielle physiologische Funktion
dieses Prozesses in der Regulation der Lipidhomöostase liegt. Hierdurch
entstehen komplexe Regelkreise, die bei der Alzheimer-Erkrankung gestört
sind und zur Pathogenese beitragen. Dieser bidirektionale Zusammenhang ist
ein weiteres zentrales Thema der Antrittsvorlesung.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Interessierte können sich für die kostenfreie Online-Veranstaltung am
31.03.2022 um 17:30 Uhr ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anmelden.

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MBA für Beruf, Karriere und Netzwerk

Neue Führungskompetenzen, um Zukunft zu meistern. Online-Info-Session über
Management-Weiterbildung zum Master of Business Administration an der
Berlin Professional School am 18. März 2022.

„Managerinnen und Manager brauchen neue Denk- und Handlungsweisen, um die
komplexe Arbeitswelt und den rasanten Wandel durch digitale Transformation
und Globalisierung in Gegenwart und Zukunft erfolgreich zu gestalten“,
sagt Prof. Dr. Matthias Tomenendal. Der Professor für Management und
Consulting an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
leitet die Berlin Professional School.

Das Weiterbildungsinstitut hat den Berlin MBA, ein postgraduales
Managementstudium zum Master of Business Administration (MBA), auf moderne
Arbeits- und Führungskonzepte mit individueller Schwerpunktsetzung und
Karriereberatung ausgerichtet. Das Programm wird in Vollzeit und
berufsbegleitend angeboten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auf ein
breites Spektrum an Wahlmodulen zugreifen. Dazu zählen Entrepreneurship
and Innovation, Transformation Management and Change, Digital Business and
Technology Management und International Finance and Mergers &
Acquisitions.

“Transformation ist die größte Herausforderung, und Führungskompetenz ist
der Schlüssel. Dabei beginnt gute Führung bei sich selbst. Deshalb setzen
wir in unserem Berlin MBA neben der Wissensvermittlung und dem Networking
auf die Entwicklung der Selbstkompetenz und Führungspersönlichkeit unserer
Studierenden“, so Tomenendal.

Heterogen zusammengesetzte Studiengruppen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer
mit Berufserfahrung und verschiedener Nationalität sind Teil des Konzepts
der postgradualen Managementausbildung an der BPS. Projekte mit
Praxispartnern und der Fokus auf Kompetenzentwicklung durch individuell
zugeschnittene Leadership-Seminare sind Qualitätsmerkmale des akademischen
Weiterbildungsprogramms.

Das MBA-Studium ist international und interdisziplinär ausgerichtet. Es
profitiert vom Austausch zwischen den Studierenden und einem lebendigen
Netzwerk gegenwärtiger und ehemaliger MBA-ler*innen. Der spezielle Career-
und Alumni-Service der BPS unterstützt die berufliche Neuorientierung und
erhöht die Employability der Absolventen und Absolventinnen zusätzlich.

Der Berlin MBA trägt das Premium-Siegel der internationalen
Akkreditierungsagentur Foundation for International Business
Administration Accreditation (FIBAA) und der Association of MBAs (AMBA).
Seit fast 30 Jahren erfüllt das MBA-Programm der Hochschule für Wirtschaft
und Recht Berlin nachweislich höchste internationale Qualitätsstandards.

Am 18. März 2022 findet von 18.00-19.30 eine Online Info-Session zum
Berlin MBA in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine
Anmeldung erforderlich.

Weiter Informationen zur Online-Info-Session und Anmeldung
https://www.berlin-professional-school.de/veranstaltungen

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit über 11 500
Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften –
mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen
Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das
Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und
Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in über 60
Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin
unterhält 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen
Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bei der
internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen und im Dualen
Studium belegt die HWR Berlin Spitzenplätze in deutschlandweiten Rankings
und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Die HWR Berlin ist
einer der bedeutendsten und erfolgreichen Hochschulanbieter im
akademischen Weiterbildungsbereich und Gründungshochschule. Die HWR Berlin
unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene
Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

www.hwr-berlin.de

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Mit Kindern über den Krieg reden: ZFG bietet Handreichung für Eltern

Familien auf der Flucht, zerstörte Städte, Panzer, Soldaten,
Sirenengeheul: Seit mehr als zwei Wochen prägen auch hierzulande diese
Eindrücke des Kriegs in der Ukraine die alltägliche Stimmung – nicht nur
von Erwachsenen, sondern auch von Kindern. Das Zentralinstitut für Ehe und
Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt-
Ingolstadt (KU) hat daher nun kurzfristig für Eltern die Handreichung „Mit
Kindern über den Krieg reden. Was Kinder brauchen und was Eltern wissen
sollten“ aufgelegt.

„Die schrecklichen Bilder, die uns tagtäglich über die Medien erreichen,
sind schon für uns Erwachsene belastend. Welche Ängste können sie erst bei
Kindern erzeugen! Um hier etwas Hilfestellung zu geben, entstand im ZFG
diese Handreichung“, schildert ZFG-Direktor Prof. Dr. Klaus Stüwe, der
zugleich Vizepräsident der KU für Internationales und Profilentwicklung
ist.

Die kompakte Publikation gibt Eltern in verständlicher Sprache einige
Hinweise, wie sie mit ihren Kindern über den Krieg sprechen können.
Grundlage ist die Expertise des ZFG aus einer seit vielen Jahren
bestehenden Kooperation mit der Katholischen Militärseelsorge. Dabei steht
im Mittelpunkt, wie sich im Umfeld von Soldatinnen und Soldaten kritische
Lebensereignisse, Fernbeziehungen und Isolation auf Partnerschaft, Familie
und Erziehung auswirken. Ein besonderer Fokus bei bislang Hunderten von
Intensivveranstaltungen lag auch auf Ängsten von Kindern. Die Handreichung
erscheint daher auch in Kooperation mit dem Katholischen
Militärbischofsamt.

Autorinnen und Autor der Publikation sind als wissenschaftlicher
Projektleiter Dr. Peter Wendl sowie die beiden wissenschaftlichen
Mitarbeiterinnen Peggy Puhl-Regler und Alexandra Ressel. Wendl leitet seit
2002 die Kooperation mit dem Katholischen Militärbischofsamt. Alexandra
Ressel erforscht unter anderem die Lebenswirklichkeit von
Soldatenfamilien, Peggy Puhl-Regler untersucht generell das Familienleben
unter besonderen Bedingungen.

„Der Versuch, die belastenden und ängsti­genden Themen wie Krieg, Flucht,
mi­litärischer Aufrüstung und wech­selnde Bedrohungslagen von Kindern fern
zu halten, um sie vermeintlich zu schützen, wird nicht immer
funktionieren. Denn im Freun­deskreis, im Kindergar­ten, in der Schule und
in den Medien wird vieles bereits thematisiert“, schreiben Wendl, Ressel
und Puhl-Regler in ihrer Handreichung.  Da Kinder oftmals nur rudimentäres
Wissen zu einem Thema hätten, solle zu Beginn eines Gesprächs geklärt
werden, was sie bereits dazu wissen. Weiterführende Erklärungen zu den
Schreckensmeldungen aus den Nach­richten sollten auf das Wichtigste
beschränkt werden.

Um Kindern etwas zu erklären und be­greiflich zu machen, brauche es
keinesfalls die ganze „ungeschönte“ Wahrheit. Denn je nach Alter könnten
Kinder Sachverhalte und Gegeben­heiten noch gar nicht vollumfänglich
erfassen. Vielmehr sei es wichtig, ihnen die für sie notwen­digsten
Informationen knapp und möglichst neutral darzustellen. Sie bräuchten nur
diejeni­gen, die sie wirklich wissen müssen, um einen Sachverhalt besser
verstehen und einschät­zen zu können.

Zur Orientierung bietet die Handreichung daher auch einen generellen
Einblick, wie sich die Wahrnehmung und der Umgang mit belastenden
Eindrücken abhängig vom Lebensalter der Kinder gestalten. Das Autorenteam
der Handreichung rät dazu, die Sorgen und Gefühle der Kinder ernst zu
nehmen, Alltagsroutinen beizubehalten und eine unnötige Konfrontation mit
dramatischen Eindrücken zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund bietet die
Publikation zudem Tipps für den altersgerechten Umgang mit der medialen
Berichterstattung zum Krieg.

Die Handreichung steht kostenlos zum Download unter <www.ku.de/zfg> zur
Verfügung.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Peter Wendl (<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>), wissenschaftlicher Projektleiter am
Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der
Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU)

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Die neuen 7 – Eine Branche voller Chancen

Ausbildungsberufe im Hotel- und Gastgewerbe modernisiert

Das traditionsreiche Hotel- und Gastgewerbe hat seine dualen
Ausbildungsberufe aktualisiert. Mit sechs modernisierten und einer neu
geschaffenen Ausbildungsordnung gehen die Hotel-, Gastronomie- und
Küchenberufe in das im August 2022 beginnende neue Ausbildungsjahr.
Differenzierte Berufsprofile und moderne, attraktive Ausbildungsinhalte,
die Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Digitalisierung
aufgreifen, sollen wieder verstärkt das Interesse von jungen Menschen für
eine Karriere in Hotellerie und Gastronomie wecken.

Die sieben überarbeiteten Ausbildungsordnungen hat das Bundesinstitut für
Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie
den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis im
Auftrag der Bundesregierung entwickelt.

Die Restaurantfachleute heißen künftig Fachleute für Restaurants und
Veranstaltungsgastronomie. Die neue Berufsbezeichnung macht deutlich, dass
es sich hier künftig um die Veranstaltungsspezialisten der Branche
handelt.

Die Fachkräfte für Gastronomie, deren Bezeichnung bislang Fachkraft im
Gastgewerbe lautete, sowie die Fachleute für Systemgastronomie
vervollständigen die Gruppe der Gastronomieberufe. Fachkräfte für
Gastronomie bleiben die Allrounder im Gastgewerbe mit einem Schwerpunkt im
Verkauf und der Gästebetreuung. Fachleute für Systemgastronomie
organisieren künftig alle Bereiche eines Restaurants. Sie steuern unter
anderem Arbeitsabläufe und überwachen die Qualität der Produkte und
Prozesse.

Die Hotelfachleute bleiben die Generalisten in Beherbergungsbetrieben und
betreuen Gäste auch weiterhin von der Ankunft bis zur Abreise.

Der Ausbildungsberuf Hotelkaufmann/Hotelkauffrau wird umbenannt in
Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement. Der Schwerpunkt der Ausbildung
liegt künftig noch stärker im kaufmännischen Bereich und stellt somit eine
Alternative zu praxisorientierten Bachelor-Studiengängen dar.

Für Köche und Köchinnen wird künftig in der Ausbildung eine Vertiefung für
vegetarische und vegane Küche angeboten, womit Trends zu veränderten
Ernährungsgewohnheiten aufgegriffen werden.

Neu geschaffen wird der zweijährige Ausbildungsberuf Fachkraft Küche. Er
richtet sich vor allem an praktisch begabte Jugendliche, die Köche und
Köchinnen künftig bei der Zubereitung von Speisen und Gerichten
unterstützen. Diesen Jugendlichen wird somit ein qualifizierter
Berufsabschluss mit weiteren Anschlussmöglichkeiten eröffnet.

„Die Modernisierung der dualen Ausbildungsberufe in Hotellerie und
Gastronomie kommt genau zur richtigen Zeit, denn die Branche ist vom
Fachkräftemangel und den Auswirkungen der Corona-Pandemie schwer
betroffen“, erklärt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. „Attraktive und
moderne Berufsausbildungen im Hotel- und Gastgewerbe sind Voraussetzung
für eine erfolgreiche Entwicklung der Branche, denn ohne gut ausgebildete
Fachkräfte können gastgewerbliche Betriebe nicht arbeiten. Die neuen,
attraktiven Berufe stellen Weichen für die Zukunft und bieten jungen
Menschen neue Chancen. Sie können ihre Zukunft durch eine solide
Berufsausbildung sichern und die vielen Perspektiven, die sich ihnen im
Gastgewerbe bieten, nutzen.“

Die neuen Ausbildungsordnungen eröffnen vielfältige Aufstiegs- und
Karrieremöglichkeiten. Je nach Ausbildungsberuf sind zum Beispiel
Fortbildungen zum Hotelmeister/zur Hotelmeisterin, zum
Restaurantmeister/zur Restaurantmeisterin, zum Küchenmeister/zur
Küchenmeisterin, zum Fachwirt/zur Fachwirtin im Gastgewerbe oder zum/zur
Staatlich Geprüften Betriebswirt/-in möglich.

Die sieben modernisierten beziehungsweise neuen Ausbildungsordnungen und
die darauf abgestimmten, von der Kultusministerkonferenz (KMK) für den
schulischen Teil der dualen Ausbildung erarbeiteten Rahmenlehrpläne treten
zum 1. August 2022 in Kraft.

Weitere Informationen unter <www.bibb.de/hogakue>

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