Zum Hauptinhalt springen

Corporate Governance und andere Schlaglichter der BWL

Die letzte Woche des VHB-Jubiläumskalenders "100 Schlaglichter der BWL"
bricht an; mehr als 100 Beiträge haben die unterschiedlichsten Themen aus
100 Jahren BWL-Forschung aufgegriffen. Ein Highlight dieser Woche widmet
sich der Corporate Governance und dem Teufelskreis der Regulierung
(Michèle Morner, 18. März).

Die BWL-Schlaglichter der Woche:

Betriebliche Wandlungsfähigkeit (14.3., Uta Wilkens)
Betriebliche Wandlungsfähigkeit zeigt sich im Zusammenspiel von Technik,
Organisation und Mensch. Beharrungskräfte finden sich vor allem in den
betrieblichen Ordnungsmustern. In Anbetracht zukünftiger Herausforderungen
plädiert der Beitrag für eine interdisziplinäre Forschungsförderung von
Technologie-, Organisations- und Personalentwicklung.

Digital Servitization in der Industrie: Mit digitalen Technologien vom
Hersteller zum Dienstleister (15.3., Jens Pöppelbuß)
Der Begriff Digital Servitization führt Digitalisierung und Servitization
als zwei wesentliche Entwicklungen in der Industrie zusammen. Er macht
deutlich, dass die Transformation von Produzenten zu Dienstleistungs- und
Lösungsanbietern gerade durch den Einsatz digitaler Technologien
wirtschaftlich umsetzbar wird.

Digitalisierung und Besteuerung (16.3., Guido Förster)
Unternehmensstrukturen und -prozesse verändern sich unter dem Einfluss der
Digitalisierung gravierend. Dies gilt auch für die Steuerfunktion.

Strategischer Blindflug: Wie Organisation strategische Entscheidungen
beeinflusst (17.3., Gerhard Schewe)
Strategische Entscheidungen sind nur so gut wie organisatorische Prozesse
und Strukturen die relevanten Informationen zur Verfügung stellen.
„Structure follows Strategy“ sollte insofern stets kritisch hinterfragt
werden.

Corporate Governance: Der Teufelskreis der Regulierung (18.3., Michèle
Morner)
Corporate Governance wurde lange Zeit vornehmlich aus juristischer
Perspektive betrachtet und fokussiert dabei insbesondere auf Regulierungen
und Compliance. Um eine Good Governance zu erreichen, muss der Begriff der
Corporate Governance jedoch größer gedacht werden und auch Formen der
Selbstorganisation mit einbeziehen.

Demokratische Unternehmen: (K)ein Thema der BWL? (19.3., Irma Rybnikova &
Thomas Steger)
Demokratische Unternehmen und Demokratie in Unternehmen ist in der
Vergangenheit in der BWL eher unterbelichtet geblieben – warum das nicht
sein muss und welche Potentiale hier noch auszumachen sind, zeigt der
Kurzbeitrag.

Von Industrie 4.0 zu Science 4.0 ? (20.3., Gerhard F. Knolmayer)
Der in der (Wirtschafts-)Informatik begründete Begriff „Industrie 4.0“ hat
eine steile Karriere hinter sich. Er wurde eher unkritisch in sehr
unterschiedlichen Kontexten adaptiert; einer davon ist „Science 4.0“.

Sämtliche Beiträge finden Sie nach Ablauf der Aktion im Archiv.

Originalpublikation:
https://vhbonline.org/ueber-uns/100-jahre-vhb/100-schlaglichter-der-bwl

  • Aufrufe: 13

Kultur trifft Klimawissenschaft

Die Orchester des Wandels und die Helmholtz-Klima-Initiative engagieren
sich gemeinsam für den Klimaschutz

Klimaschutz? Das ist Musik in den Ohren der Mitgliedsorchester des Vereins
"Orchester des Wandels Deutschland e.V.“, einer deutschlandweiten
Initiative von mittlerweile 30 Berufsorchestern, die sich mit Musik und
Projekten dem Klimaschutz widmet. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei
künftig von Wissenschaftler:innen aus der Klimaforschung der Helmholtz-
Klima-Initiative.

Mit dem Konzert der Bremer Philharmoniker „Die Beethoven-Expedition“ am
26. März 2022 im Bremer Übersee-Museum beginnen der Verein „Orchester des
Wandels Deutschland e.V.“ und die Helmholtz-Klima-Initiative eine neue
Kooperation. Wissenschaftler:innen der größten deutschen
Forschungsorganisation werden künftig regelmäßig in Vorträgen oder
Diskussionsrunden bei den Konzerten der Orchester anschaulich aktuelles
Klimawissen präsentieren.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die
Menschheit heute steht“, sagt Prof. Dr. Antje Boetius, die
wissenschaftliche Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-
Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, das auch an
der Helmholtz-Klima-Initiative beteiligt ist. „Wir alle fühlen, dass sich
die Welt um uns verändert. Als einzelner Mensch fühlt man sich angesichts
der Herausforderungen oft klein und nicht in der Lage, das zu schützen,
was man liebt. Gerade in der Musik, aber auch in der Wissenschaft können
wir Menschen Kräfte bündeln und zusammen Einzigartiges erreichen.  Wenn
wir die Sprache der Musik und der Wissenschaft verbinden, bekommen wir
auch ganz neue Möglichkeiten, unser Verhältnis zur Natur und dem Leben um
uns herum zu erfassen und können uns gemeinsam stärken für die vielen
Aufgaben.“

Die Kooperation mit dem Orchester des Wandels sei eine wunderbare
Möglichkeit, Menschen auch emotional mit Hilfe der einmaligen Kraft der
Musik und dem Wissen um die Natur-Mensch-Beziehung zu erreichen. Dies
gelang bereits bei einem früheren gemeinsamen Konzert im Sendesaal von
Radio Bremen mit Prof. Dr. Antje Boetius, der Cellistin Tanja Tetzlaff und
den Bremer Philharmonikern, aber auch bei weiteren Konzerten und Projekten
der Mitgliedsorchester. Die bekannte Meeres- und Klimaforscherin Boetius
hat deshalb mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Helmholtz-Gemeinschaft
auf wissenschaftlicher Seite die Kooperation mit dem Orchester des Wandels
ins Leben gerufen, die nun im Rahmen des Bremer Konzertes offiziell
bekannt gegeben werden soll. Bundesweit wird es künftig Konzerte des
„Orchester des Wandels“ geben, an denen auch Wissenschaftler:innen der
Helmholtz-Klima-Initiative mit begleitenden Vorträgen oder in
Gesprächsrunden beteiligt sind.

Klima-Konzert „Die Beethoven-Expedition“

Am Samstag, den 26. März, lässt sich eindrucksvoll erleben, wie diese
Kooperation klingen wird: Sieben Kammermusikensembles der Bremer
Philharmoniker und Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Instituts
verteilen sich zu einem „Wandelkonzert“ auf verschiedene Stationen im
besonderen Ambiente des Übersee-Museums. Während die Musiker:innen der
Bremer Philharmoniker die Musik Ludwig van Beethovens und seiner
Zeitgenossen spielen, berichten die Direktorin des Alfred-Wegener-
Institutes, Prof. Dr. Antje Boetius, sowie zwei Teilnehmende der großen
MOSAiC-Expedition, Dr. Marcel Nicolaus und Dr. Julia Regnery, über ihre
Erlebnisse in der Arktis an Bord des Eisbrechers Polarstern und über erste
Ergebnisse. Der Erlös des Konzertes kommt einem Projekt der Klimaschutz-
Initiative „Orchester des Wandels e.V.“ zugute.

Über das Orchester des Wandels Deutschland e.V.

Gegründet wurde der Verein im Jahr 2020. In ihm verbinden sich nicht die
Institutionen, sondern die Musikerinnen und Musiker von mittlerweile 30
deutschen Klangkörpern. Allem voran steht das Ziel, die emotionale Kraft
der Musik für den Schutz von Klima und Umwelt zu nutzen. Mithilfe der
Mitgliedsbeiträge werden regionale und globale Natur- und
Umweltschutzprojekte unterstützt, darüber hinaus ist es Bestreben der
Mitgliedsorchester, den eigenen CO2-Ausstoß maßgeblich zu senken, sei es
vor Ort, in den Theatern und Konzerthäusern, oder auf Reisen. Die
Musikerinnen und Musiker unterstützen sich gegenseitig, stehen sich mit
Rat und Tat zur Seite und nutzen das stetig wachsende Netzwerk des
Vereins.

Über die Helmholtz-Klima-Initiative

Die Helmholtz-Klima-Initiative erforscht systemische Lösungen für eine der
größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit: den
Klimawandel. Wissenschaftler:innen aus 15 Helmholtz-Zentren entwickeln
gemeinsam Strategien zur Eindämmung von Treibhausgas-Emissionen und zur
Anpassung an unvermeidliche Klimafolgen - mit dem Fokus auf Deutschland:
Das Cluster I „Mitigation – Netto-Null-2050“ erarbeitet Beiträge die
zeigen, wie Deutschland seine Kohlendioxid-Emissionen auf Netto Null
reduzieren könnte. Das Cluster II „Adaptation“ untersucht
Anpassungsmöglichkeiten in Lebensbereichen, die vom Klimawandel betroffen
sind, wie Gesundheit, Landwirtschaft, Energieversorgung oder Verkehr. Die
Helmholtz-Klima-Initiative stellt vielen gesellschaftlichen Bereichen
wissenschaftlich basiertes Wissen zur Verfügung und tritt mit
Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Medien sowie der
interessierten Öffentlichkeit in den Dialog.

Über das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und
Meeresforschung

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in den extremen Lebensräumen der
Polarregionen und Ozeane - von der Atmosphäre bis zum Grund der Meere. Als
international anerkanntes Kompetenzzentrum der Polar- und Meeresforschung
gehört das Institut zu den wenigen wissenschaftlichen Einrichtungen in der
Welt, die in Arktis und Antarktis gleichermaßen aktiv sind. Seine
ausgezeichnete wissenschaftliche Infrastruktur – Schiffe, Stationen und
Flugzeuge – wird von Forschenden weltweit genutzt. Das Klimageschehen der
Erde zu verstehen und die Vielfalt des Lebens zu schützen, ist dabei
zunehmend in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit gerückt.

  • Aufrufe: 38

„Es geht um die Lebensgrundlagen"

DBU-Veranstaltung zur Biodiversität mit Ministerin Lemke

Osnabrück. Die diesjährige 15. Weltnaturkonferenz im chinesischen Kunming
und die Sorge um einen verheerenden Verlust an Artenvielfalt sind Anlass
für eine per Livestream (https://www.dbu.de/@weltnatur) ab 18 Uhr
übertragene Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und
des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) am 15.
März im Berliner Museum für Naturkunde (MfN). Unter den geladenen Gästen
ist Bundesumweltministerin Steffi Lemke. DBU-Generalsekretär Alexander
Bonde drängt auf verstärkten Biodiversitätsschutz. Sein Appell an Politik,
Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft: „Nur wenn die Biodiversität
intakt ist, kann eine Wende hin zu erneuerbaren Energien und damit der
Klimaschutz gelingen.“

Bonde fügte hinzu: „Wir erleben im Anblick des Ukraine-Kriegs eine
dramatische Zeitenwende. Umso wichtiger ist es, jetzt die richtigen
Weichen für Schutz und Erhalt von Arten und Ökosystemen zu stellen.“ Die
Bundesregierung habe 2007 mit der nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS)
„den richtigen Weg“ eingeschlagen. „Fest steht aber, dass die damals
verankerten NBS-Ziele leider noch außer Reichweite sind“, so Bonde. „Wir
müssen mehr tun, um Pflanzen, Tiere und Lebensräume zu bewahren. Es geht
um die Lebensgrundlagen der Menschen.“ Es sei zu begrüßen, dass 2021 eine
Neujustierung der nationalen Biodiversitätsstrategie in Gang gekommen sei.
„Das ist eine immense Herausforderung, aber auch Ansporn, keine Zeit mehr
zu verlieren“, so Bonde.

Weltbiodiversitätsrat warnt vor Aussterben von einer Million Arten

Ein Eckpunktepapier der Bundesregierung vom Juni 2021 nimmt die NBS 2007
unter die Lupe und kündigt eine neue nationale Biodiversitätsstrategie an.
Denn bisher seien viele Ziele der nationalen Strategie zum Schutz
biologischer Vielfalt „nicht erreicht“ worden. Eine grundlegende
Trendumkehr beim Verlust biologischer Vielfalt sei nicht gelungen. Für
Aufsehen hatte 2019 die Warnung des Weltbiodiversitätsrats (IPBES)
gesorgt, weltweit seien binnen Jahrzehnten rund eine Million Arten vom
Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von derzeit insgesamt etwa 14
Millionen Arten auf der Erde aus. Fazit im Eckpunktepapier: Eine
Umsteuerung der Biodiversitätspolitik ist unumgänglich – „was wir
brauchen, ist ein transformativer Wandel“, heißt es. Direkte und indirekte
Treiber des Biodiversitätsverlusts müssten adressiert werden. Die NBS 2007
sei zudem teils nicht mehr aktuell; Energiewende, Insektensterben, die
Corona-Pandemie und Themen wie Meeresnaturschutz, Anpassung an den
Klimawandel, Wetter-Extreme wie Dürre, Hitze und Starkregen,
internationale Lieferketten und Pflanzenschutz seien nicht oder kaum
berücksichtigt. Dazu Bonde: „Biodiversität wirkt wie ein hoch-komplexer
Maschinenraum des Ökosystems mit unzähligen Stellschrauben. Wir brauchen
alle möglichen Hände, um effektiv und gezielt nachzusteuern. Unsere
Nahrung, unser Wohlergehen und auch unsere wirtschaftliche Entwicklung
hängen davon ab.“

Bundesumweltministerin Lemke: Umgang mit Natur muss sich ändern

Deutschlands NBS von 2007 entspringt dem Übereinkommen über die
biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) der
Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de
Janeiro. Damals wurden drei völkerrechtliche Verträge beschlossen – neben
der CBD das Klimarahmenabkommen und die Wüstenkonvention. Die CBD gilt mit
190 Vertragsparteien als umfassendstes verbindliches Abkommen für
Naturschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Oberstes
politisches Entscheidungsgremium der Konvention ist die Konferenz der
Vertragsstaaten, kurz COP (Conference of the Parties) – wie nun die 15.
COP-Auflage in China. Die Federführung für die CBD-Umsetzung in
Deutschland und somit für die NBS liegt beim Bundesministerium für Umwelt-
und Verbraucherschutz. Bundesumweltministerin Steffi Lemke betont, dass
sich vor allem die Art und Weise, wie wir mit der Natur umgehen, ändern
müsse. Sie setze sich ein für einen wirksamen Schutz der noch intakten
Natur, die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme und die nachhaltige
Nutzung natürlicher Ressourcen – global, in Europa und in Deutschland. Es
sei wichtig, dass die Weltnaturkonferenz noch dieses Jahr stattfinde und
konkrete, messbare Ziele, aber auch starke Mechanismen für deren Umsetzung
beschließe.

Hohe Bedeutung des DBU Naturerbe beim Natur- und Artenschutz

DBU-Generalsekretär Bonde hofft auf eine gemeinsame Kraftanstrengung aller
Biodiversitäts-Akteure, um das Mögliche machbar zu machen. Die DBU wolle
ihren Beitrag leisten. Das Spektrum an Vorhaben „reicht vom Schutz des
artenreichen Graslands im rumänischen Apuseni-Gebirge bis hin zu einem
aktuellen, mit rund 300.000 Euro geförderten Projekt, um umweltgerecht die
Kirschessigfliege als einen der gefährlichsten Schädlinge im Obst- und
Weinbau zu bekämpfen – und so artengefährdende Pestizide zu vermeiden“.
Und: Eine hohe Bedeutung habe das DBU Naturerbe, das sich auf 70.000
Hektar für Natur- und Artenschutz einsetze und sich somit um fast die
Hälfte des Nationalen Naturerbes kümmere.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter:
https://www.dbu.de/@DBUdigital_Weltnaturkonferenz

  • Aufrufe: 20

Gesundheitlicher Verbraucherschutz global gedacht

nternationale Fortbildung für mehr Lebensmittelsicherheit

Vom 14. bis 19. März 2022 findet die Fortbildung „International Training
for Safer Food“ (ITS Food) statt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Max Rubner-Institut (MRI) bieten das
Training gemeinsam für Kolleginnen und Kollegen aus Drittstaaten an. Mit
fast 500 Teilnehmenden aus aller Welt ist ITS Food 2022 die bisher größte
Veranstaltung in der seit 2018 bestehenden Reihe.

„Lebensmittel werden heutzutage weltweit gehandelt. Deshalb ist es
wichtig, dass wir uns über die Umsetzung weltweiter Standards der
Lebensmittelsicherheit verständigen“, erklärte BVL-Präsident Friedel
Cramer am Vorabend des Weltverbrauchertages. „Mit der Fortbildung
‚International Training for Safer Food‘ können wir wertvolles Wissen
vermitteln und uns mit Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus
austauschen, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz gemeinsam zu
stärken. Für uns ist der internationale Expertenaustausch der beste Weg,
um gegenseitiges Verständnis und gute Beziehungen zu fördern.“

Bei der rein digitalen Veranstaltung erörtern Expertinnen und Experten vom
BVL und MRI dabei aktuelle Fragen der Lebensmittelsicherheit in
Deutschland und Europa. Dieses Jahr wird das ITS Food einen Schwerpunkt im
Bereich Lebensmittelbetrug und Lebensmittelauthentizität setzen. Über
diverse Online-Beteiligungsmöglichkeiten werden die Teilnehmenden aktiv in
die Veranstaltung mit einbezogen und können so länderübergreifende
Netzwerke bilden. Virtuelle Einblicke in die praktische Arbeit,
beispielsweise der Referenzlabore des BVL, runden das Programm von ITS
Food 2022 ab.

Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren pandemiebedingt
nicht stattfinden konnte, ermöglicht das virtuelle Format in diesem Jahr
vielen Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt die Teilnahme, da
Reisekosten und -zeiten entfallen. Dazu Cramer: „Ich freue mich, dass wir
passend zum Weltverbrauchertag am 15. März unser ‚International Training
for Safer Food‘ wieder zurückbringen können. Die hohe Beteiligung zeigt,
wie groß das weltweite Interesse an dem Thema und dem Austausch
miteinander ist. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für
Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz.“

Das Programm von ITS Food ist auf drei Tage angelegt. Die Veranstaltung
wird zwei Mal angeboten – vom 14. bis 16. März spät und vom 17. bis 19.
März früh – um den Teilnehmenden aus verschiedenen Zeitzonen gerecht zu
werden.

Hintergrund

Das International Training for Safer Food (ITS Food) ist eine seit 2018
bestehende Fortbildungsveranstaltung, die Behördenangehörigen aus
Drittländern Grundlagenwissen über Lebensmittelsicherheit,
Lebensmittelbetrug sowie Risiko- und Krisenmanagement in Deutschland und
der Europäischen Union vermittelt. Expertinnen und Experten aus den
zuständigen deutschen Behörden, amtlichen Laboratorien und
Forschungseinrichtungen geben dabei ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen an
die Teilnehmenden weiter. Besonders geschätzt wird von Teilnehmenden die
Möglichkeit zum Austausch von best practice-Ansätzen und die Möglichkeit
sich miteinander zu vernetzen.

Weiterführende Informationen

ITS Food auf der BVL-Website: https://www.bvl.bund.de/itsfood

  • Aufrufe: 15