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Einladung zur Veranstaltung Conmedia: "Wer ist Politik? Eine Generation meldet sich zu Wort!"

Warum engagieren sich junge Frauen und Männer für Politik? Was treibt sie
an? Mit welchen Hürden werden sie konfrontiert? Wer ist eigentlich „die
Politik“? Bei dem interdisziplinären, journalistischen Projekt "CONMEDIA“
greifen über 20 Studierende der Hochschule der Medien (HdM) diese Fragen
auf und begeben sich auf Motivsuche im Landtag Baden-Württemberg. Gäste
können am 19. Januar 2022 ab 19.00 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Landtags
live dabei sein: https://www.youtube.com/user/BWLandtag

Den Rahmen für das innovative Format bildet der Landtag Baden-Württemberg.
Mit der Kabeltrommel auf dem Rücken und der Kamera in der Hand macht sich
das Moderationsteam der CONMEDIA, Linda Fricke und Noah Vaca Weber vom
Institut für Moderation der HdM, auf den Weg durch den Landtag. An
verschiedenen symbolischen Orten begegnen sie jungen Menschen, die sich im
Diskurs einbringen: Die Aktivistin Louisa etwa nutzt Instragram, Sven gibt
Menschen mit Behinderung im öffentlichen Raum eine Stimme, Noreen macht im
"Team Tomorrow“ Politik greifbarer.

Auf dem Rundgang durch Plenum, Lobby oder Büros begegnen die CONMEDIA-
Moderatoren auch den Menschen, die einordnen: die Präsidentin des
Landtags, Muhterem Aras MdL, etwa oder der Hate-Speech-Experte Prof. Dr.
Wolfgang Schweiger von der Universität Hohenheim. Mit dem Format will das
studentische Team der jungen Generation eine Plattform geben. An
Beispielen wird gezeigt, was sie motiviert, sich politisch zu engagieren,
aber auch, wo es immer noch Hürden oder Widerstände gibt.

Zur CONMEDIA

Die CONMEDIA ("content in media") ist eine Eventreihe, die jedes Semester
von Studierenden der HdM im Rahmen eines interdisziplinären,
journalistischen Transferprojekts organisiert wird. Ziel der Veranstaltung
ist die Aufbereitung und Präsentation eines gesellschaftspolitisch
relevanten Themas, das zum Nachdenken anregen soll. Etwa 25 Studierende
aus den Studiengängen Medienwirtschaft und Unternehmenskommunikation der
HdM erarbeiten und planen dieses Semester die CONMEDIA. Sie findet zum
vierten Mal virtuell statt und wird von den Professoren Stephan Ferdinand
und Eckhard Wendling betreut. Die Kooperation mit dem Landtag Baden-
Württemberg geht mit diesem Event bereits in die vierte Runde.

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Dürre in Kenia: Situation der Menschen verschlechtert sich rasant

Drei aufeinanderfolgende Regenzeiten sind im Osten Kenias ausgeblieben. Rund 2,9 Millionen Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen im Osten Kenias dringend auf Hilfe angewiesen, mehr als eine halbe Million Kinder sind akut unterernährt. In der Folge sind zehntausende Nutztiere verhungert, Weiden verdorrt, Brunnen ausgetrocknet. Malteser International leistet mit Trinkwasser und Bargeld Soforthilfe.

„Die Situation zum Beispiel in North Horr im Marsabit County ist erschreckend. Viele Familien haben bereits einen großen Teil ihres Viehbestands verloren. Sie wissen nicht mehr, was sie essen sollen, die Kleinkinder können nicht mehr mit der Milch der Kühe und Ziegen versorgt werden und die Not ist riesig“, sagt Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International. „In diesen Gebieten gab es immer wieder Dürren, allerdings treten diese als Folge des Klimawandels immer häufiger auf. Ausgerechnet die Menschen, die selbst am wenigsten zur Erderwärmung beitragen, haben hart unter den Folgen zu leiden: sie hungern bereits jetzt und ein Ende dieser Katastrophe ist nicht in Sicht“, so Hansen.

Malteser International wird mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes in den kommenden drei Monaten Nothilfe leisten und regelmäßig Tankfahrzeuge mit Trinkwasser für rund 4.000 Menschen in die betroffenen Gebiete schicken. Außerdem verteilen die Helfer an rund 4.000 Haushalte Bargeld, damit die Notleidenden sich auf den örtlichen Märkten das Nötigste zum Überleben kaufen können.

„Wichtig ist es uns aber, dass wir den Menschen auch langfristig helfen. Um dies zu gewährleisten, werden wir in einem nächsten Schritt, gemeinsam mit unserem lokalen Partner, die Menschen dabei unterstützen, ihre Viehwirtschaft neu zu strukturieren. Es ist wichtig, dass sie in ihren Herden widerstandfähigere Tiere halten und züchten, die weniger Wasser benötigen. Auch die Vermarktung der Tiere muss professioneller werden, damit die Viehhalter ein kleines Polster aufbauen können. Sie müssen sich grundsätzlich an die veränderten Gegebenheiten anpassen, denn sonst wird dieses Gebiet für sie in naher Zukunft unbewohnbar“, sagt Hansen.

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in 30 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org 

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Wenn der Algorithmus am Thermostat dreht

Das Empa-Spin-off «viboo» hat einen selbstlernenden Algorithmus zur
Regelung des Raumklimas entwickelt. Dadurch lassen sich Gebäude
vorausschauend kühlen oder heizen und so rund ein Drittel Energie
einsparen. Nach erfolgreichen Experimenten im NEST, dem Forschungs- und
Innovationsgebäude von Empa und Eawag, werden nun erste Pilotprojekte mit
Industriepartnern umgesetzt.

Herkömmliche Thermostate, die heute in vielen Wohngebäuden verbaut sind,
reagieren erst, wenn die Temperatur einen gewissen Schwellenwert unter-
oder überschreitet. Die Reaktion ist deshalb immer zu spät und erst noch
abrupt und heftig, da möglichst schnell wieder die Wunschtemperatur
erreicht werden soll. Das kostet Energie und schlussendlich Geld. Die
Lösung: ein Thermostat, der in die Zukunft blickt und die Temperatur
vorausschauend regelt.

Vorausschauen, um Energie zu sparen

Den Blick in die Kristallkugel ermöglicht ein Spin-off der Empa, das sich
aktuell in der Gründungsphase befindet. Das Unternehmen nennt sich
«viboo», was für «viable intelligent building operation optimization»
steht. Die Gründer Felix Bünning und Benjamin Huber haben im Laufe ihrer
Forschung an der Empa einen Algorithmus entwickelt, der es erlaubt,
Gebäude prädiktiv zu regeln. Das Erstaunliche dabei: Es genügen
Gebäudedaten, wie die Ventilpositionen und Messungen der Raumtemperatur,
von lediglich zwei Wochen, um ein Modell des Gebäudes zu erstellen. In
Kombination mit Vorhersagen zur lokalen Aussentemperatur und zur globalen
Sonneneinstrahlung berechnet der Algorithmus dann eigenständig bis zu
zwölf Stunden im Voraus den idealen Energieaufwand, um das Gebäude zu
heizen oder zu kühlen. Damit entfallen hektische, reaktive Regelungen, was
deutlich weniger Energie benötigt.
«Das Potenzial ist enorm. Unsere Experimente im NEST haben gezeigt, dass
mit diesem Ansatz eine Energieeinsparung zwischen 26 und 49 Prozent
erreicht werden kann», erklärt Felix Bünning. Die Forscher nutzten das
Forschungs- und Innovationsgebäude auf dem Empa-Campus, um den Algorithmus
in einer realen Umgebung zu testen und weiterzuentwickeln. Die
Feldversuche erzeugten Interesse seitens der Industrie, und den Forschern
wurde klar, dass ihr Algorithmus von der Forschung auf den Markt gebracht
werden sollte.
Die Motivation der beiden Wissenschaftler ist dabei nicht etwa
finanzieller, sondern vielmehr gesellschaftlicher Natur. «Weltweit wird
enorm viel Energie für das Heizen und Kühlen von Gebäuden gebraucht. Nicht
zuletzt deshalb verursacht der Gebäudebereich einen grossen Anteil der
weltweiten CO2-Emissionen. Mit unserem Algorithmus möchten wir möglichst
vielen Haushalten helfen, Energie zu sparen und so unseren Beitrag zur
Reduktion dieser Emissionen leisten», so Bünning. Dass dieses Vorhaben
sinnvoll ist, hat auch bereits eine erste Förderinitiativen erkannt. Im
November 2021 hat «Venture Kick» «viboo» einen Förderbeitrag von 40'000
Franken zugesprochen. Ausserdem wird Bünning durch ein «BRIDGE Proof of
Concept Fellowship» des Schweizerischen Nationalfonds und Innosuisse
unterstützt.

Pilotprojekt zur smarten Regelung

«Wir fokussieren uns aktuell auf die Hersteller von Thermostaten für
Wohngebäude. Viele dieser Unternehmen haben bereits smarte Thermostate in
ihrem Portfolio. Mittels einer Cloud-Anbindung können wir unseren
Algorithmus in diese integrieren», erklärt Felix Bünning. Ein erster
Partner ist der international tätige Thermostathersteller Danfoss.
Gemeinsam mit dem Unternehmen setzt «viboo» nun das erste Pilotprojekt in
einem herkömmlichen Gebäude um. Dabei werden die Thermostate im
Verwaltungsgebäude der Empa durch Smart-Thermostate ersetzt, auf denen der
«viboo»-Algorithmus läuft. Anhand der Raumklima-Daten erstellt dieser
zunächst das Gebäude-Modell. Danach übernimmt der Algorithmus die Regelung
der Heizung über vier Monate hinweg. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie
effizient regelt der Algorithmus verglichen mit der Standard-Lösung? Dies
wird Aufschluss darüber geben, wie hoch dessen Potenzial bei
herkömmlichen, älteren Gebäuden ist.
Neben dem Pilotprojekt laufen aber auch bereits Gespräche mit anderen
Industriepartnern, um weitere Anwendungsmöglichkeiten auszuloten. «viboo»
wird beispielsweise in einem neuen Gebäude in Zürich den Algorithmus
direkt ins Gebäudeautomationssystem integrieren und so die Regelung im
gesamten Bürogebäude optimieren.

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POL-BO: Handtasche aus Pkw gestohlen: Tatverdächtige mit Fotos gesucht

Wer kann Angaben zu den abgebildeten Tatverdächtigen machen?
Wer kann Angaben zum abgebildeten Tatverdächtigen machen?

Bochum (ots) Nach einem Diebstahl aus einem Pkw sucht die Polizei zwei unbekannte Tatverdächtige und veröffentlicht mit einem richterlichen Beschluss nun Aufnahmen einer Überwachungskamera.

Hier finden Sie die Fahndungsfotos: https://polizei.nrw/fahndung/72365

Hinweis: Sollte der oben genannte Link ins Leere führen, ist diese Fahndung geklärt und wurde vom LKA gelöscht.

Die beiden Unbekannten stehen im dringenden Verdacht, am 27. Oktober 2021 die Handtasche aus dem Pkw einer Hernerin entwendet zu haben. Die Tat ereignete sich auf dem Gelände einer Selbstbedienungs-Waschanlage in Bochum-Hamme.

Das zuständige Kriminalkommissariat 31 bittet unter der Telefonnummer 0234 909-8105 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) um Hinweise auf die gesuchten Männer.

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