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eutsche Science Slam Meisterschaft 2021 Das Rockkonzert der Wissenschaft

7. November 2021

20 Uhr » Start Livestream

20:15 Uhr » Beginn der Meisterschaft

Livestream » www.science-slam.com/dssm21

» YouTube: www.youtube.com/watch?v=fEvS1gEGGz0

» Facebook: www.facebook.com/events/1646955102325079Am 27. November ist e
s endlich so weit: Die Crème de la Crème der deutschen Science-
Slam-Szene reist zum Jahreshighlight an, um bei der Deutschen Science Slam Meisterschaft
den Meistertitel für sich zu gewinnen. Fünf herausragende Finalistinnen und Finalisten
werden ihre Forschung jeweils innerhalb von 8 Minuten unterhaltsam, anschaulich, kreativ
und für alle verständlich auf der großen Bühne präsentieren mit einem klaren Ziel: die
Gunst des Publikums für sich zu gewinnen, um am Ende den Meistertitel mit nach Hause zu
nehmen. Die Meisterschaft wird in diesem Jahr live aus Dortmund übertragen, sodass alle
Slam-Fans von Nah und Fern auf ihre Kosten kommen, im Livestream mitfiebern und
abstimmen können. » www.science-slam.com/dssm21


LineUp

Moderation: Rainer Holl

Im Finale stehen vier Science Slammerinnen & ein Science Slammer:

Judith Alcock-Zeilinger (Mathe/Tübingen): Iagendwos mid Gruppn

Sophie Ehrhardt (Geowissenschaft/Leipzig): Auf der Suche nach einem Scheiß vor unserer
Zeit

Thomas Kronschläger (Germanistik/Braunschweig): Entgendern nach Phettberg

Janine Moyer (Biologie/Essen): Janine Moyer und der Kampf gegen die Endometriose

Sabrina Patsch (Physik/Berlin): Wie ich Atome nach meiner Pfeife tanzen lasse

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„Retouren sind Teil des Verbraucherschutzes“

Cyber Week, Black Friday, Cyber Monday – viele VerbraucherInnen sind
momentan online auf Schnäppchenjagd. Es wird viel bestellt, aber nicht
alles behalten. Wie versuchen Unternehmen, die Anzahl der
zurückgeschickten Waren möglichst klein zu halten? Und in welchen Fällen
kann der Onlinehandel eine ökologisch bessere Bilanz haben als der
stationäre Handel? Das erklärt Professorin Hanna Schramm-Klein,
Mitinitiatorin des Zentrums für Verbraucherschutz und verletzliche
Verbraucher an der Universität Siegen. Das gesamte Interview lesen Sie auf
unserer Homepage: https://u-si.de/SJN90

Prof. Hanna Schramm-Klein über den Ruf von Retouren im Onlinehandel:
„Die häufige Unterstellung, der Kunde meine es böse, wenn er Ware
zurückschickt, trifft es eben nicht immer. Verbraucher stehen teilweise in
der Generalkritik, wenn sie Ware zurückschicken. Wenn das Thema
Nachhaltigkeit diskutiert wird, hört man häufig: „Das sollte man
eigentlich nicht tun“. Aber manchmal bleibt einem eben gar keine
Alternative. Jede vermiedene Retoure ist sicher gut, aber Retouren gehören
einfach zum Versandhandel dazu. Retouren sind Teil des
Verbraucherschutzes.“

Prof. Hanna Schramm-Klein über den Vergleich zwischen Onlinehandel und
stationärem Handel:
„Der Onlinehandel kann in manchen Fällen aber tatsächlich die bessere
Alternative sein, vor allem für Menschen auf dem Land. Wenn die Wege in
die nächste große Stadt weit und die Verbindungen des ÖPNV schlecht sind,
bleibt nur der Individualverkehr. Wenn man hier den stationären Handel
nutzen möchte, fallen viele Logistikwege an. Das Logistiksystem des
Onlinehandels kann in diesen Fällen ein effizienteres sein. Hier sind Wege
und Abläufe optimiert. Dazu kommt: Retouren und CO2-Emmissionen haben wir
nicht nur beim Onlinehandel, sondern auch im stationären Handel. Auch im
Laden wird Energie aufgewendet, zum Beispiel für die Heizung, Beleuchtung,
Klimatisierung etc.“

Prof. Hanna Schramm-Klein über mögliche Maßnahmen, um Retouren zu
vermeiden:
„Es gibt verschiedene Diskussionen und Ansätze, wie man die Zahl von
Retouren verkleinern kann. Am besten erscheint die Variante, die Beratung
im Vorfeld weiter zu optimieren. Eine möglichst aussagekräftige und
akkurate Beschreibung des Produkts und multimedial aufbereitete
Informationen helfen den Kunden, das richtige Produkt besser zu finden.
Eine weitere Möglichkeit ist es, den Kunden mitzuteilen, dass Retouren die
Umwelt stark belasten können und an ihr Gewissen zu appellieren. Darüber
hinaus gibt es Unternehmen, die Kunden sanktionieren, wenn sie zu viel
retournieren, bzw. Unternehmen, die den Kunden ihre eigenes Retouren-
Verhalten statistisch offenlegen. Die Option, pauschal für jede Retoure
Sanktionen anzusetzen, steht auch immer wieder im Raum. Hier sollte man
vorsichtig sein, denn dadurch kann es passieren, dass man manche Menschen
komplett ausschließt. Es gibt aber auch umgekehrte Überlegungen: Wie wäre
es zum Beispiel, wenn man die Kunden belohnt, die wenig retournieren? Man
weiß bisher noch nicht genau, welche Maßnahmen am effektivsten sind. Daran
forschen wir aktuell im Zentrum für Verbraucherschutz und verletzliche
Verbraucher. Eine gewisse Quote an Retouren bekommt man sicher nie weg,
aber das Ziel ist es, die Anzahl zu vermindern.“

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Ausgezeichnete Fotobücher: Deutscher Fotobuchpreis 21|22 verliehen

Ein weiterer Fotobuchwettbewerb in Zeiten von Corona. Trotz den für
Verlage, Fotografinnen und Fotografen und Gestalterinnen und Gestalter
herausfordernden Zeiten, war die Anzahl der Einreichungen für den
Wettbewerb 21|22 erneut höher als im Vorjahr.  Die Preisträgerinnen und
Preisträger wurden am 19. November in einer digitalen Veranstaltung
gekürt. Ausrichterin des Wettbewerbs "Deutscher Fotobuchpreis" ist die
Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM).

"Wir freuen uns, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr auf so eine große
Resonanz gestoßen ist“, erklärt Prof. Dr. Volker Jansen, der gemeinsam mit
Prof. Cornelia Vonhof und Sebastian Paul (alle HdM), die Organisation des
Wettbewerbs verantwortet.

Die pandemiebedingten Einschränkungen ließen eine feierliche
Preisverleihung mit Gästen nicht zu. Stattdessen wurden die Auszeichnungen
im exklusiven Kreis von Laudatorinnen und Laudatoren sowie
Preisträgerinnen und Preisträgern vergeben. Gäste konnten über den
YouTube-Kanal des Deutschen Fotobuchpreises live dabei sein.
(https://youtu.be/e9WNv3gcYfo).

Der Preisverleihung ging ein zweistufiges Jurierungsverfahren voraus. In
der hochschulinternen Vorjury waren neben Professorinnen und Professoren
auch fotografie- und buchbegeisterte Studierende involviert. Die finale
Auswahl hat eine hochkarätig besetzte Fachjury getroffen. Prämiert wurden
besondere Leistungen von Fotografen, Herausgebern und Verfassern, denen es
gelingt, Fotografie und Buchgestaltung zu einem visuellen Erlebnis zu
machen.

Die Preise wurden in acht Kategorien vergeben. Die ausgezeichneten Titel
sind 2021 und 2022, wie in den vergangenen Jahren, im Rahmen von
Buchausstellungen zu sehen. Bis zum 28. November 2021 werden sie etwa im
Rahmen der Stuttgarter Buchwochen im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
präsentiert. Ab Mitte März 2022 werden die Preisträgerbücher sowie die
Titel der Short- und Longlist im "Forum für Fotografie" in Köln zu sehen
sein. Weitere Ausstellungen folgen in Oslo, Hongkong, Teheran, Karlsruhe
und Frankfurt. Die aktuellen Termine sind jeweils auf der Website des
Deutschen Fotobuchpreises zu finden: https://www.deutscher-
fotobuchpreis.de/

Zum Wettbewerb

Der Deutsche Fotobuchpreis wurde 1975 als "Kodak Fotobuchpreis“ in
Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem
Landesgewerbeamt Stuttgart gegründet und fand bis 2003 unter diesem Namen
jährlich statt. Seit 2003 wurde der Preis unter dem Namen "Deutscher
Fotobuchpreis" vom Landesverband Baden-Württemberg e. V. des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels weitergeführt. 2018 übernahm die Hochschule der
Medien (HdM) die Ausrichtung. Der Fotobuchpreis für jeweils zwei Jahre
ausgelobt (aktuell 21|22). Diese Bezeichnung nimmt die Preisverleihung zum
Ende eines Jahres sowie die folgenden Wanderausstellungen auf. Höhepunkt
und Abschluss dieser Buchpräsentationen ist die Frankfurter Buchmesse.

Die Preisträger des Deutschen Fotobuchpreises 21|22 in Gold

Kategorie Konzeptionell-künstlerischer Fotobildband
Das Erbe
Bildautorin: Anne Schönharting, historisches Bildmaterial
Textautor*innen: Johannes Odenthal, Albert Gouaffo, Natascha Roshani,
Oliver Gehrs, Willy Klare, Hans Paasche
Gestaltung: Barbara Kotte, Peter Bünnagel       Kollektiv Scrollan
Hartmann Books; ISBN: 978-3-96070-060-9

Kategorie Dokumentarisch-journalistischer Fotobildband
Napoli Super Modern
Bildautor: Cyrill Weiner
Textautor*innen: Gianluigi Freda, Andrea Maglio, Umberto Napolitano,
Manuel Orazi
Gestaltung: pupilla grafik
Park Books; ISBN: 978-3-03860-218-7

Kategorie Coffee Table Book
TEA TRIP: Eine faszinierende Reise durch das Reich der Mitte
Bildautor: Stefan Braun
Textautor: Christian Beck
Gestaltung: Lars Harmsen, Mara Schneider, Melville Brand Design
Slanted Publishers; ISBN: 978-3-948440-16-9

Kategorie Fotograf
Albrecht Fuchs. Album: Portraits 1989-2020
Bildautor: Albrecht Fuchs
Textautor*innen: Matthias Dachwald, Barbara Hofmann-Johnson, Albrecht
Fuchs
Gestaltung: Kühle und Mozer, Köln
Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König ; ISBN: 978-3-96098-876-2

Kategorie Self Publishing
Luise: Archäologie eines Unrechts
Bildautor: Stefan Weger
Textautor: Stefan Weger
Gestaltung: Lisa Drechsel, Julia Schneider

Kategorie Studentisches Projekt
1,5°C
Bildautor: Matthias Ziemer
Textautor: Matthias Ziemer
Gestaltung: Matthias Ziemer

Kategorie Fotogeschichte
Good Morning, World! Fotografien und Filme von Ernst A. Heiniger
Bildautor: Ernst A. Heiniger
Textautor*innen: Patricia Banzer, Peter Pfrunder, Katharina Rippstein,
Muriel Willi
Gestaltung: Anna Haas
Verlag Scheidegger & Spiess mit der Fotostiftung Schweiz; ISBN:
978-3-03942-006-3

Kategorie Fototechnik
Heimwerken in der Fotografie: Kameras selber bauen – Objektive adaptieren
Bildautor: Cyrill Harnischmacher
Textautor: Cyrill Harnischmacher
Gestaltung: Cyrill Harnischmacher
dpunkt.verlag; ISBN: 978-3-86490-800-2

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Druck auf Lkw-Bordwände überschreitet Grenzwerte - Forschungsprojekt gestartet

Die Regeln für die Stabilität von Lkw-Seitenwänden sind laut Forschenden
der Fachhochschule Dortmund womöglich unzureichend. Gerade bei wechselnden
Straßenoberflächen und witterungsbedingten Fahrbahn-Beschaffenheiten könne
der Ladungsdruck auf die Bordwände der Lkw und ihrer Anhänger deutlich
über den geltenden Maximalwerten liegen, zeigen erste Analysen. Das
Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) fördert nun ein Forschungsprojekt, um
die Vorgaben für Fahrzeugaufbauten zu überprüfen. Die FH Dortmund und ihre
Partner leisten damit einen Beitrag für mehr Sicherheit auf den Straßen.

Hält der sogenannte Fahrzeugaufbau den Belastungen nicht stand, so kann
dies zu Unfällen durch herabfallende Ladung und Fahrzeugteile führen bis
hin zum Umkippen des Lkw. Eine akute Gefahr für alle
Verkehrsteilnehmenden. Damit das nicht passiert, gibt es Richtlinien und
Normen, wie viel Druck die Konstruktion der Gespanne aushalten muss. Doch
diese sind womöglich nicht mehr ausreichend. Moderne Lkw verfügen über
höhere Zug- und Bremskräfte, was den Anhängern mehr abfordert. „Wir haben
konkrete Anzeichen, dass bei Unebenheiten und wechselnden
Fahrbahngriffigkeiten die Drucklast auf die Aufbauten erheblich höher sind
als aktuell erlaubt“, sagt Prof. Dr. Vinod Rajamani vom Fachbereich
Maschinenbau der FH Dortmund.

Gemeinsam mit den Projektpartnern – dem Forschungszentrum F&T LaSiSe in
Selm, der LOG4-Consult GmbH aus Lünen und Ewers Karosserie- und
Fahrzeugbau aus Meschede – startete nun ein Forschungsprojekt, um nötige
Anpassungen wissenschaftlich zu begründen und in bestehende Regeln und
Normen einfließen zu lassen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das
Verbundprojekt „Cargo Sec“ mit mehr als einer Viertelmillion Euro.

Nicht nur bei Unebenheiten, sondern vor allem beim Wechsel von glattem
Fahrbahnuntergrund zu griffigem haben die Forschenden der FH Dortmund
Belastungsspitzen bei ausbrechenden Fahrzeugen gemessen. „Das kann etwa in
Kreisverkehren, in bergigen Regionen, aber auch bei einem Spurwechsel auf
der Autobahn auftreten“, erklärt Prof. Rajamani. Dabei würden Kräfte
freigesetzt, die die Lkw-Aufbauten beschädigen und zu Ladungsverlusten
führen können – mitunter ohne dass die Fahrer dies bemerken. Denn anders
als die Zugmaschinen mit ihrer Vielzahl an Assistenzsystemen fehle den
Anhängern entsprechende Sensorik. Prof. Rajamani betreut das Projekt
gemeinsam mit Alexander Lampkowski, Maschinenbau-Masterstudent und
wissenschaftlicher Mitarbeiter der FH Dortmund.

Mit dem Projektstart können die Wissenschaftler*innen nun konkrete
Fahrszenarien konstruieren, simulieren und anschließend im
Forschungszentrum F&T LaSiSe überprüfen. Sie sind überzeugt, dass die
Voruntersuchungen bestätigt werden. „Ziel ist es, unsere
wissenschaftlichen Erkenntnisse den Verantwortlichen für Regeln und Normen
zur Verfügung zu stellen und an möglichen Vorgabenänderungen
mitzuarbeiten“, sagt Prof. Rajamani. „Diese im Projekt gewonnenen Daten
sollen zugleich auch als Grundlage für künftige Assistenzsystem dienen,
einen Beitrag zur Sicherheit beim autonomen Fahren leisten und für die
Ladungssicherung weitereichende Grundlagen bieten“, betont Ralf Damberg,
Geschäftsführer des Projektpartners LOG4-Consult.

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