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Mathematik und Informatik gestalten die Zukunft - Digitales 8. Heidelberg Laureate Forum erfolgreich zu Ende gegangen

Beim Heidelberg Laureate Forum (HLF) treffen normalerweise die Besten aus
Mathematik und Informatik mit 200 ausgewählten Nachwuchsforschenden aus
der ganzen Welt in Heidelberg zusammen. In diesem Jahr fand das 8. HLF
digital statt und überzeugte vom 20. bis 23. September 2021 mit einem
interaktiven Programm und vielen Highlights.

Vier Tage lang ging es in den eigens dafür aufgebauten Sendestudios in der
Neuen Universität Heidelberg, dem eigentlichen Veranstaltungsort des HLF,
hoch her. Denn die Nachwuchsforschenden aus rund 55 Nationen sollten, wenn
sie schon nicht nach Heidelberg kommen konnten, eine Veranstaltung voller
Inspiration und Austausch erleben und auch digital den „Geist des HLF“
spüren. Vom hochkarätigen wissenschaftlichen Programm bis hin zu Pubquiz
und After Party samt DJ in der virtuellen Realität war alles dabei.

Mehr als 30 Preisträgerinnen und Preisträger hatten ihre Teilnahme
zugesagt, darunter auch solche, die bisher noch nie dabei waren. In fast
privater Atmosphäre gaben sie den jungen Forschenden Einblicke in ihre
Arbeit und viele wertvolle Ratschläge mit auf den Weg.

Auf einer eigens für das 8. HLF angepassten Konferenzplattform erlebten
die Teilnehmenden ein buntes und dynamisches Programm. Und egal ob
Wissenschaft oder Rahmenprogramm – der Schwerpunkt lag immer auf
Interaktion und Partizipation.
Das wissenschaftliche Programm deckte ein breites Spektrum ab. Neben
Vorträgen zu aktuellen Erkenntnissen, Posterpräsentationen über die Arbeit
der jungen Forschenden, interaktive Sitzungen zu Karrierewegen und
verschiedenen Workshops überzeugten vor allem die Diskussionsrunden.
Inhalte wie Wissenschaftskommunikation, die Bedeutung der Künstlichen
Intelligenz für die Zukunft oder die Epidemiemodellierung, Thema des
diesjährigen Hot Topics, waren ganz vorne mit dabei. Zudem gab es
Diskussionen von und mit Preisträgerinnen und Preisträgern über die enge
Verbindung von Mathematik und Informatik sowie die ethischen und
gesellschaftlichen Auswirkungen des Fortschritts in der Computer- und
Informationstechnologie.

„Dieses breite Spektrum zeigt, dass die Preisträgerinnen und Preisträger
nicht in ihrem Elfenbeinturm verharren, sondern dass sie sich in der
Gesellschaft engagieren und Verantwortung übernehmen“, resümierte Prof.
Dr. Anna Wienhard, Wissenschaftlicher Vorstand und selbst Mathematikerin,
bei der Abschlussveranstaltung des 8. HLF. „Der Enthusiasmus, mit dem sich
die jungen Forschenden für die Wissenschaft engagieren und Fragen nach den
Auswirkungen und der Verantwortung der Forschung stellen, stimmt mich
hoffnungsvoll für die Zukunft der Mathematik und Informatik sowie der
Gesellschaft“, so Wienhard weiter.

Die Rückmeldungen über die Konferenzplattform, per E-Mail und die sozialen
Medien zeigten: Die Veranstaltung hat neue Wege eingeschlagen und das Ziel
eines interaktiven und dynamischen digitalen 8. HLF erreicht. Auf die
Frage, wie es im nächsten Jahr weitergeht, konnte Beate Spiegel, Vorstand
der Heidelberg Laureate Forum Foundation und Geschäftsführerin der Klaus
Tschira Stiftung, zwar keine finale Antwort geben, zeigte sich jedoch
positiv: „Natürlich freuen wir uns darauf, das HLF wieder vor Ort
auszurichten. Doch bis das sicher möglich ist, werden wir weiter an
effektiven Alternativen arbeiten. Wir haben in den letzten zwei Jahren
sehr viel gelernt. Das werden wir nutzen, um zu wachsen und uns zu
verbessern.“

Hintergrund
Die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF) organisiert das
Heidelberg Laureate Forum (HLF), ein Netzwerktreffen, das die Trägerinnen
und Träger der renommiertesten Auszeichnungen in Mathematik und Informatik
mit 200 herausragenden Nachwuchsforschenden dieser Fachgebiete
zusammenbringt. Ein weiterer Fokus der Stiftung liegt darauf, die
öffentliche Aufmerksamkeit auf die beiden Disziplinen Mathematik und
Informatik zu lenken, das Interesse daran zu wecken und nachhaltig zu
stärken. In ihrer Mathematik-Informatik-Station finden rund ums Jahr
Aktivitäten für alle Altersklassen statt. Die HLFF wurde gegründet und
wird getragen von der Klaus Tschira Stiftung, die Naturwissenschaften,
Mathematik und Informatik fördert.

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Haiti: Trinkwasser und Bargeld für Betroffene

Sechs Wochen nach dem schweren Erdbeben in Haiti bleibt die Lage für die Betroffenen vor allem in der Region Nippes angespannt.
„Viele Zugangswege sind noch immer unpassierbar, die Gesundheitseinrichtungen überlastet und die Wasserversorgung ist in Teilen des Landes unzureichend. Nach einer schnellen Nothilfe haben wir jetzt unsere Hilfe ausgeweitet, damit die Menschen eine Chance haben, sich ein neues Leben in ihrer Heimat aufzubauen“, sagt Jelena Kaifenheim, Regionalleiterin für Lateinamerika und Karibik von Malteser International.

Malteser International wird fünf Schulen und drei Gesundheitseinrichtungen wiederaufbauen, die Wasserversorgung in Stand setzen und Bargeldhilfen an besonders bedürftige Menschen verteilen.  Unterstützung erhalten die Malteser vom Auswärtigen Amt.

Bereits vor dem schweren Erdbeben im August war fast jeder zweite Einwohner Haitis aufgrund der Ernährungskrise auf humanitäre Hilfe angewiesen. Politische Instabilität, Naturkatastrophen, Bandenkriminalität und die Auswirkungen der Coronapandemie haben immer mehr Menschen in den vergangenen Jahren in die Armut gedrängt.

Seit dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Jahr 2010 ist Malteser International in Haiti, mittlerweile hauptsächlich im Departement Nippes, tätig und führt dort auch parallel zur aktuellen Nothilfe, langfristig ausgerichtete Projekte zur Ernährungssicherung durch.

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in 30 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org 

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Bio und von der Weide: Milch mit Umweltvorteil

Milch, die in ökologischer Landwirtschaft erzeugt wurde, ist aus
Umweltsicht vorteilhafter als konventionell erzeugte Milch. Der
weitgehende Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger im
Futtermittelanbau ist mit deutlich geringeren Umweltbelastungen verbunden
als dessen Produktion in konventionellen Anbausystemen. Trotz der
geringeren Erträge in der ökologischen Landwirtschaft und der im Vergleich
geringeren Milchleistungen schneidet die Öko-Milch auch in ihrer
Klimabilanz nicht schlechter ab. Ein Grund für das positivere Ergebnis ist
unter anderem, dass Ökobetriebe weniger Milchleistungsfutter füttern.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine heute veröffentlichte Studie von Öko-
Institut, INFRAS und KTBL, die im Auftrag des Umweltbundesamtes die
Ökobilanz verschiedener Formen der Milcherzeugung in Deutschland
untersucht hat.

Heimisches Futter und Weidehaltung verbessert Umweltbilanz
Die Analyse zeigt, dass besonders die Art und Weise, wie die Tiere
gefüttert werden einen großen Einfluss auf die Umweltbilanz hat: Bei der
konventionellen Milchherstellung hat die Bereitstellung des Futters einen
Anteil von 18 bis 34 Prozent an den gesamten potenziellen
Treibhausgasemissionen pro Kilogramm Milch; bei der ökologischen
Produktion sind es sechs bis 20 Prozent. Käme vermehrt heimisches Futter
wie zum Beispiel Ackerbohnen statt aus Übersee importiertes Soja in den
Stall, ließen sich die Treibhausgasemissionen senken.
Dagegen haben in der Bio-Milchwirtschaft die direkten Emissionen, vor
allem die Methanemissionen aus der Verdauung der Tiere, einen größeren
Anteil: Rund 50 Prozent des Treibhausgaspotenzials pro Kilogramm Milch aus
ökologisch wirtschaftenden Systemen – bei den konventionellen Betrieben
sind es nur rund 30 Prozent. Der Grund: In der Öko-Milchwirtschaft geben
die Kühe weniger Milch pro Futtereinheit. Dieser Effekt wird jedoch durch
die genannten Mehremissionen durch die Futtermittelbereitstellung
kompensiert.
Außerdem konnte in der Studie gezeigt werden, dass die Milchproduktion mit
Weidehaltung sich durch zum Teil deutliche Umweltvorteile auszeichnet.
Dies schlägt sich in einem niedrigeren Energieaufwand und Wasserverbrauch
pro Kilogramm Milch nieder. Geringer sind zudem Belastungen für Gewässer
etwa durch Nitrate oder Phosphor (Eutrophierung) und für Böden durch den
Gülleeinsatz und die damit verbundene Ammoniakbelastung (Versauerung).
„Insgesamt hat die ökologische und weidebasierte Milcherzeugung Vorteile
für den Umweltschutz und auch aus Sicht des Klimaschutzes kann hier kein
Nachteil ausgemacht werden“, bilanziert Dr. Jenny Teufel, Expertin für
nachhaltige Lebensmittelproduktion am Öko-Institut und betont: „Beim
Einsatz heimischer Futtermittel, aber auch beim Weidegang und dem Einsatz
von Heu im Grundfutter liegen wichtige Hebel für Landwirtinnen und
Landwirte, die Umweltauswirkungen zu minimieren ohne dass dadurch
Nachteile für den Klimaschutz einhergehen. Die durchschnittliche
Milchleistung von Kühen in der ökologischen Landwirtschaft weiter zu
erhöhen, ist keine geeignete Maßnahme zur Reduktion der Umweltbelastung
der Milchproduktion. Der Effekt auf den Klimaschutz ist gering und andere
Umweltbelastungen, wie der Flächenbedarf und der Energieaufwand nehmen zu.


„Versteckte“ Kosten trägt die Gesellschaft
Die Studie untersucht zugleich erstmals, welche Kosten durch die
Umweltschäden bei der Milchproduktion entstehen können. Dazu gehören
beispielsweise Kosten, die aufgebracht werden müssten, um
Treibhausgasemissionen oder den Einsatz von Pestiziden künftig zu
vermeiden oder um Schäden im Ökosystem zu reparieren.
Das Ergebnis: Je nachdem wie die Milch hergestellt wird, entstehen
Mindest-Umweltkosten zwischen 21 und 34 Cent pro Kilogramm Milch. Milch
aus Weidehaltung ist dabei besonders umwelt- und damit kostenschonend: Sie
spart bis zu 24 Prozent der Kosten, die zur Behebung von Umweltschäden
nötig wären. Bei den ökologischen Betriebsmodellen entstehen bis zu 19
Prozent weniger Umweltkosten. Kombiniert – öko plus Weide – entstehen die
wenigsten Kosten für die Erhaltung der Umwelt.
„Diese Kosten sind heute nicht im Preis der Milch enthalten“, erläutert
Teufel. „sie müssen dennoch über kurz oder lang von den Menschen in der
Gesellschaft gezahlt werden.“ Die Wissenschaftlerin betont, dass in der
Studie nicht alle Umweltkosten berücksichtigt werden konnten, etwa der
Schutz der Biodiversität oder eine artgerechte Haltung im Sinne des
Tierwohls. Gerade letzteres ist mehr als 70 Prozent der Deutschen laut
Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums von 2019 wichtig.

Studie „Sichtbarmachung versteckter Umweltkosten der Landwirtschaft am
Beispiel von Milchproduktionssystemen“ von Öko-Institut, INFRAS und KTBL
(https://www.oeko.de/publikationen/p-details/sichtbarmachung-versteckter-
umweltkosten-der-landwirtschaft-am-beispiel-von-milchproduktionssystemen
)

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen
Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der
Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien,
wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal
umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg,
Darmstadt und Berlin vertreten.
www.oeko.de | blog.oeko.de | twitter.com/oekoinstitut |
www.oeko.de/e-paper

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KIT Science Week: Der Mensch im Zentrum Lernender Systeme

Roboter, die bei der Montage helfen, Assistenzsysteme, die bei der
Diagnose von Krankheiten unterstützen, oder auch selbstfahrende Autos:
Lernende Systeme werden immer mehr Teil unseres Lebens. Deshalb befasst
sich die erste KIT Science Week unter dem Titel „Der Mensch im Zentrum
Lernender Systeme“ mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das neue
Veranstaltungsformat des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
verbindet vom 5. bis 10.10.2021 eine hochrangige wissenschaftliche
Konferenz, bei der Forschende die Entwicklung vertrauenswürdiger,
anpassungsfähiger und durch den Menschen inspirierter KI-Technologien
diskutieren, mit dialogischen Formaten zum intensiven Austausch mit der
Gesellschaft

Roboter, die bei der Montage zur Hand gehen, Assistenzsysteme, die bei der
Diagnose von Krankheiten unterstützen, oder auch selbstfahrende Autos:
Lernende Systeme werden immer mehr Teil unseres Lebens. Deshalb befasst
sich die erste KIT Science Week unter dem Titel „Der Mensch im Zentrum
Lernender Systeme“ mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das neue
Veranstaltungsformat des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
verbindet vom 5. bis 10. Oktober 2021 eine hochrangige internationale
wissenschaftliche Konferenz, bei der Forschende die Entwicklung
vertrauenswürdiger, begreifbarer, anpassungsfähiger und durch den Menschen
inspirierter KI-Technologien diskutieren, mit dialogischen Formaten zum
intensiven Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern.

Wir freuen uns, wenn Sie als Vertreterin oder Vertreter der Medien uns
begleiten und über die Veranstaltungen berichten. Gerne reservieren wir
Ihnen bei den Präsenzveranstaltungen Plätze. Bitte melden Sie sich mit
Angabe der Veranstaltung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an. Ausgewählte
Veranstaltungen finden Sie unten in dieser E-Mail.

Diese Presseinformation finden Sie mit Foto zum Download unter:
https://www.kit.edu/kit/pi_2021_086_kit-science-week-der-mensch-im-
zentrum-lernender-systeme.php


„Exzellente Wissenschaft braucht den Dialog. Deshalb benötigen wir nicht
nur den Austausch innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft, sondern auch
mit der Gesellschaft. Denn die globalen Herausforderungen wie die Energie-
und Mobilitätswende, den Klimaschutz oder die Digitalisierung können wir
nur gemeinsam stemmen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger
Hanselka. „Wir am KIT forschen für die Gesellschaft. Das bedeutet auch,
außerhalb des KIT mit den Menschen zu diskutieren, ihre Ideen mit
zurückzunehmen und aufzugreifen. Genau das wollen wir mit der KIT Science
Week erreichen.“

Mit der KIT Science Week starten das KIT und seine Partner ein neues
beteiligungsorientiertes und interaktives Veranstaltungsformat. Nicht nur
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur
erhalten die Möglichkeit zum Austausch: Bürgerinnen und Bürger aus Stadt
und Region sind eingeladen, sich an innovativen Onlineformaten wie Massive
Open Online Courses, kurz MOOCs, oder Escape-Rooms zu beteiligen. Auf
Touren durch die Labore des KIT, bei Workshops oder Dialogveranstaltungen
können sie Künstliche Intelligenz und die Anwendungen, die KI-basierte
Technologien und Innovationen hervorbringen, live erleben. Prominent
besetzte Podiumsdiskussionen, Bürgerdialoge, die ZAK Talks und TEDxKIT-
Events bieten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über die Chancen und
Risiken Lernender Systeme zu reflektieren. Als Kombination aus
wissenschaftlichem Kongress und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit
richtet sich die KIT Science Week sowohl an wissenschaftliches
Fachpublikum als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

„Wir betreten bei der KIT Science Week bewusst neue Wege – sowohl beim
Transfer von Wissen und Technologien als auch beim Dialog zwischen
Wissenschaft und Gesellschaft“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident
für Innovation und Internationales des KIT. „Erstmals verbinden wir eine
wissenschaftliche Tagung, an der Spitzenforscher und -forscherinnen aus
der ganzen Welt teilnehmen, mit Veranstaltungsformaten, an denen sich
Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen können.“

Ausgewählte Veranstaltungen

Hinweis  für die Medien:
Die im Folgenden genannten Anmeldelinks bei den Einzelveranstaltungen sind
für das Publikum gedacht, mit der Bitte um Veröffentlichung.
Als Medienvertreterin oder -vertreter können Sie sich für die
Präsenzveranstaltungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anmelden.

Eröffnung der KIT Science Week mit Keynote von Medieninformatikerin
Susanne Boll
Dienstag, 05.10.21, 18:00 bis 21:00 Uhr

Künstliche Intelligenz ist eine Technologie, die alles verändert. Aber
welche Chancen und neuen Möglichkeiten öffnet KI für die Gesellschaft?
Erste Antworten geben Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT, Thomas
Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg,
und Gabriele Luczak-Schwarz, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe.
Ein Vortrag von Professorin Susanne Boll, renommierte Wissenschaftlerin
und Expertin für Mensch-Computer-Interaktion, rundet das Programm ab. Sie
forscht an der Universität Oldenburg an der Entwicklung interaktiver
Technologien zum Wohle des Menschen in zunehmend automatisierten und KI-
gestützten Lebens- und Arbeitswelten. Im Anschluss stellt sich Susanne
Boll den Fragen des Publikums.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.scienceweek.kit.edu/423.php

Podiumsdiskussion: „KI, übernehmen Sie! Wie viel Kontrolle braucht
Künstliche Intelligenz?“
Donnerstag, 07.10.21, 18:00 Uhr

Künstliche Intelligenz entfaltet ihre Wirkung überall. Welche Folgen hat
das für die Menschen? Wo stößt KI an ihre Grenzen? Wie viel Kontrolle
braucht sie? Und nicht zuletzt: Wie setzen wir uns ethisch mit den
Potenzialen dieser neuen Zukunftstechnologie auseinander? Bei dem
Diskussionsabend erklärt Sascha Lobo, Netzaktivist, Blogger und Experte
für Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, wieso seiner Meinung
nach KI sowohl stark unterschätzt, aber auch überschätzt wird, was KI im
Kontext der Digitalisierung bedeutet, wie sich die Digitalökonomie diese
zunutze macht und wie KI gerade die Welt verändert. In einer
Diskussionsrunde nehmen anschließend Cawa Younosi, Personalchef bei SAP
Deutschland, Dr. Anna Christmann MdB, Sprecherin für Innovations- und
Technologiepolitik für Bündnis90/Die GRÜNEN im Bundestag, Professor Holger
Hanselka, Präsident des KIT und Mitglied im Lenkungskreis der Plattform
Lernende Systeme der Bundesregierung, und Professorin Barbara Deml,
Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation
des KIT, die neuesten KI-Entwicklungen aus wissenschaftlicher und
wirtschaftlicher Sicht in den Blick.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://www.scienceweek.kit.edu/podiumsdiskussion.php

Bürgerdialog „Künstliche Intelligenz in unserem Alltag“
Samstag, 9.10. 2021, von 10:00 bis 17:00 Uhr

Wie kommt Künstliche Intelligenz bei Bürgerinnen und Bürgern an? Was
wollen sie über Anwendungen von KI erfahren? Welche Hoffnungen,
Erwartungen und Befürchtungen verbinden sie mit der Technik? Antworten
sucht der Bürgerdialog „Künstliche Intelligenz in unserem Alltag“, zu dem
das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT
in den TRIANGEL Open Space (Kaiserstraße 93) einlädt. Die Teilnehmenden
können dabei ihre Positionen und Erwartungen für die Bereiche
Energieversorgung, Autonomes Fahren und Robotik formulieren und sich
hierzu mit anderen Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten
auszutauschen.

Weitere Informationen und Anmeldung bis Sonntag, 3. Oktober 2021:
https://www.itas.kit.edu/buergerdialog.php

ZAK Talks: Öffentliches Symposium, Matinee, ARTE-Filmnacht und Lesung

Mit der Frage, wie KI-Technologien die Gesellschaft unterstützen können,
unter Berücksichtigung möglicher negativer Auswirkungen und
wünschenswerter Szenarien befassen sich die ZAK Talks. In
interdisziplinären Vorträgen und Diskussionen in der IHK Karlsruhe, einer
ARTE-Filmnacht im ZKM Karlsruhe sowie einer Lesung im Badischen
Staatstheater Karlsruhe beleuchtet das ZAK | Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT das Thema Künstliche
Intelligenz auf diskursive und künstlerisch-ästhetische Weise.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.zak.kit.edu/zak_talks

Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg
benötigen wir für den Zutritt einen 3-G-Nachweis. Bitte tragen Sie während
der gesamten Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz.

Weitere Informationen zur KIT Science Week:
https://www.scienceweek.kit.edu

Zum Programm gelangen Sie direkt unter:
https://www.scienceweek.kit.edu/programm.php

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