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CineScience: Angst + Sichtbarkeit. Präsenz in der Absenz im Kino

Ein CineScience-Abend in der Reihe ANGST+

Donnerstag, 2. September 2021, 18.00 Uhr
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen

Die für viele tief verwurzelte Angst vor der Kellertreppe beweist es: Wir
fürchten uns nicht allein vor erschreckenden Anblicken, sondern
insbesondere auch vor all jenem, was sich der Sichtbarkeit still entzieht.

Analog dazu ist die Geschichte des Kinos keine bloße Geschichte des
sichtbaren Bildes, sondern immer auch eine der sorgfältig konstruierten
Abwesenheiten. Dem Kino als Angstraum zwischen Präsenz und Absenz widmet
sich an diesem Abend der Fotohistoriker Matthias Gründig unter anderem mit
Ausschnitten aus Jonathan Glazers Under the Skin (2013).

Der CineScience-Termin findet im Rahmen der „Ecologies of Fear“ Tagung in
der Reihe ANGST+ | FEAR+ statt.

MODERATION
Matthias Gründig, Folkwang Universität der Künste

LEITUNG
Armin Flender, KWI-Geschäftsführer
Anja Schürmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KWI

TICKETS
Karten können Sie unter diesem Link online buchen oder beim Filmstudio
Glückauf an der Abendkasse kaufen. Telefonische Vorbestellung unter: 0201
43 93 66 33
Eintritt: 5,- € | erm. 3,- €

HYGIENEMASSNAHMEN
Bitte beachten Sie die Hygienemaßnahmen des Filmstudios Glückauf

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in
Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf

Über “ANGST+ / FEAR+ “:
Angst: Zwischen instinkthafter Panikreaktion, bedrohlich-diffusem
Grundgefühl, pathologisch definierter Störung, Innovationsantrieb oder
einem herbeigesehnten Zustand wohligen Erschauerns: Das große Spektrum
individueller und sozialer Dimensionen dieses Grundgefühls bietet
reichlich Anlass, aus kulturwissenschaftlicher Perspektive der Angst im
Sommer- und Wintersemester 2021 eine Reihe von Formaten zu widmen.
Wir freuen uns auf anregend diverse Beiträge in unserem KWI-Blog, auf die
Tagung „Ecologies of Fear“, die Reihe „CineScience“ in Kooperation mit dem
Filmstudio Glückauf Essen (Angst + Sichtbarkeit, Angst + Sound, Angst +
Digitalisierung), auf das Online-Seminar zu Angst + Exil in Kooperation
mit der Academy in Exile sowie auf eine Veranstaltung zu Angst in der
Kunst in Kooperation mit dem Museum Folkwang.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist ein
interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften
in der Tradition internationaler Institutes for Advanced Study. Als
interuniversitäres Kolleg der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen
Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen arbeitet das
Institut mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seiner
Trägerhochschulen und mit weiteren Partnern in NRW und im In- und Ausland
zusammen. Innerhalb des Ruhrgebiets bietet das KWI einen Ort, an dem die
Erträge ambitionierter kulturwissenschaftlicher Forschung auch mit
Interessierten aus der Stadt und der Region geteilt und diskutiert werden.
Derzeit stehen folgende Forschungsschwerpunkte im Mittelpunkt:
Kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung, Kultur- und
Literatursoziologie, Wissenschaftskommunikation sowie ein „Lehr-Labor“.
Fortgesetzt werden außerdem die Projekte im Forschungsbereich
Kommunikationskultur sowie Einzelprojekte.

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Neu: BZgA-Kartenspiel „Bewegungsspaß für zwischendurch“

Bewegung hält gesund und fördert das Wohlbefinden: Um sowohl Kinder als
auch ältere Menschen zu mehr körperlicher Aktivität anzuregen, hat die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein intergeneratives
Kartenspiel aufgelegt. Es kann überall hin mitgenommen und gespielt werden
– beim Spaziergang im Park, auf dem Spielplatz oder dem heimischen Balkon.

Das Kartenspiel enthält 32 Bewegungskarten mit je vier Übungen aus den
Kategorien Bewegungsspiele – Entspannung und Achtsamkeit – Rücken und
Bauch – Kopf und Nacken – Beine und Füße – Arme und Schultern –
Koordination und Balance – Dehnung. Eine ausführliche Anleitung ermöglicht
es allen Altersgruppen zwischen 6 und 99 Jahren mitzuspielen.
Es bieten sich verschiedene Spielmöglichkeiten an. Als Quartett oder
Memory können zwei bis vier Personen teilnehmen. Durch Ziehen von Karten
ist es zu zweit, in kleinen und größeren Gruppen einsetzbar. Sämtliche
Übungen lassen sich ohne Sportbekleidung, mit flachen Schuhen oder barfuß
und ohne Sportgeräte durchführen.

Das Kartenspiel „Bewegungsspaß für zwischendurch“ kann hier kostenfrei
bestellt werden:
https://www.bzga.de/infomaterialien/ernaehrung-bewegung-stressregulation/

Weitere Informationen und Materialien:
Broschüre Zeit für Bewegung "Bewegung und Sport - Elterninfo"
https://www.bzga.de/infomaterialien/ernaehrung-bewegung-
stressregulation/3353/broschuere-zeit-fuer-bewegung-bewegung-und-sport-
elterninfo/
Bewegung tut gut
https://www.uebergewicht-vorbeugen.de/so-geht-es-leichter/bewegung/
Bewegungstipps für Ältere – zu Hause und draußen
https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/corona-covid-19/bewegungstipps-
fuer-zu-hause/woche-1/

Bewegungspackung mit 25 Übungen im Kartenspielformat
https://www.aelter-werden-in-balance.de/bewegungspackung/

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Pflanzenkohle, Bienenweide und Reststoffverwertung: 30 Schüler*innen erlebten Bioökonomie in der Praxis

Gemeinsame Medieninformation der Universität Greifswald und der Hochschule
Neubrandenburg:

Am Donnerstag, 19. August 2021, lernten 30 Jugendliche aus dem Projekt
„Jugendforum Bioökonomie“ der Hochschule Neubrandenburg und der
Universität Greifswald innovative Ansätze der Bioökonomie kennen. Zusammen
mit ihren Lehrer*innen besuchten die Schüler*innen das Bioökonomiezentrum
Anklam in Relzow. Die Exkursion mit Vorträgen, Labor- und
Unternehmensführungen sowie einem World Café war das erste analoge Treffen
aller Projektbeteiligten nach mehreren Monaten des digitalen Austauschs.

Im Bioökonomiezentrum Anklam ansässige Unternehmen stellten den
Schüler*innen vor, wie man aus Klärschlamm Heizöl gewinnen oder Apfelreste
zur Proteingewinnung nutzen kann. Beim Einbringen von Pflanzenkohle in ein
Versuchsfeld durften die Jugendlichen auch selbst zu Spaten und Harke
greifen. Dazu Emma Studier vom Lilienthal-Gymnasium Anklam: „Die Station
draußen fand ich sehr gut, weil man gesehen hat, was man in kleinen
Schritten selbst machen kann.“ Und ihre Freundin Ricarda Knauerhase
ergänzt: „Das Thema Bioökonomie ist megainteressant, weil es ein
Zukunftsthema ist.“

Das Jugendforum Bioökonomie will junge Menschen zu Akteuren der
bioökonomischen Transformation machen. Dazu erhalten sie in Vorträgen,
Workshops und Exkursionen mit Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen
Einblicke in die Bandbreite der Bioökonomie. Die teilnehmenden
Schüler*innen kommen vom Albert-Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg, vom
Schulzentrum am Sund in Stralsund, von der Montessori-Schule Greifswald,
vom Lilienthal-Gymnasium in Anklam und vom Greifen-Gymnasium Ueckermünde.

Fast ein halbes Jahr lang haben sich die Jugendlichen bereits in einer
virtuellen Bioökonomie-Akademie getroffen, die extra für das Projekt
entwickelt wurde, um einen intensiven Austausch auch unter Corona-
Bedingungen zu ermöglichen. „Diese erste Veranstaltung in Präsenz war
anregend, fröhlich und sehr informativ“, resümiert Corinna Tschierschky,
Lehrerin vom Albert-Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg, die mit elf
ihrer Schüler*innen an der Exkursion teilgenommen hat.

Welche Chancen, welche Potenziale und welche Risiken birgt die
Bioökonomie? Zum Abschluss der Exkursion haben die Jugendlichen in einem
World Café erste Ideen zu diesen Fragen zusammengetragen. Angeleitet von
Studierenden der Universität Greifswald und der Hochschule Neubrandenburg
werden sie sich nun in kleineren Arbeitsgruppen mit Aspekten der
Bioökonomie wie Ernährung, Klima und Umwelt oder Politik und Gesellschaft
beschäftigen. Ziel ist es, die Visionen und Forderungen der Jugendlichen
in einem gemeinsamen Abschlussdokument zusammenzufassen und im Rahmen der
fünften Bioökonomiekonferenz Anklam Ende Oktober 2021 an Vertreter*innen
aus Politik und Wirtschaft zu übergeben.

Weitere Informationen

Das Jugendforum Bioökonomie gehört zu den insgesamt 31 Förderprojekten im
Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie. Es wird unter Leitung der
Hochschule Neubrandenburg im Verbund mit der Universität Greifswald und in
Kooperation mit der WITENO GmbH und der Förder- und
Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (FEG) umgesetzt und vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie sind Bürgerinnen und Bürger
dazu eingeladen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung den Wandel hin
zu nachhaltigen, biobasierten Produktions- und Konsumweisen zu
diskutieren. In vielfältigen Formaten wird das Konzept der Bioökonomie mit
all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar gemacht und aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. In 2021 stehen insbesondere die
UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Fokus.

Webseite Jugendforum Bioökonomie <http://www.djamacat.de/biooekonomie/>
Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie
<https://www.wissenschaftsjahr.de/2020-21>
Projektvorstellung: 3 Fragen an Jugendforum Bioökonomie
<https://www.wissenschaftsjahr.de/2020-21/ueber-
uns/foerderprojekte/jugendforum>

Ähnliche Pressemitteilung
Jugendforum Bioökonomie: Schülerinnen und Schüler erarbeiten Visionen für
eine nachhaltige Bioökonomie im Nordosten <https://www.uni-
greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/jugendforum-
biooekonomie-schuelerinnen-und-schueler-erarbeiten-visionen-fuer-eine-
nachhaltige-biooekonomie-im-nordosten/
>

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Evolution der Sinne – prägend für die kulturelle Evolution? – Podiumsdiskussion am 31. August 2021

Evolution der Sinne – prägend für die kulturelle Evolution? – Auftakt der
Veranstaltungsreihe „Menschwerdung – Was macht uns aus?“ am 31. August
2021

Welche Bedeutung haben biologische Komponenten für die menschliche
Evolution und Kul-turentwicklung? Darüber diskutieren Miriam Haidle,
Simone Pika und Jorinde Voigt am 31. August 2021 um 19 Uhr in Berlin. Die
Podiumsdiskussion „Evolution der Sinne –  prägend für die kulturelle
Evolution?“ bildet den Auftakt der vierteiligen Veranstaltungsreihe
„Menschwerdung – was macht uns aus?“ von Akademienunion und Schering
Stiftung.

Wie bestimmen die Sinnesorgane unser Erleben und Verhalten? Sind unsere
ästhetischen Urteile von der biologischen Struktur unserer Sinnesorgane
beeinflusst? Und wie verhält es sich mit dem Wechselspiel mit unserem
sozialen Umfeld, unserer kulturellen Prägung und Sozialisation? Ausgehend
von unterschiedlichsten Disziplinen geht die Veranstaltung „Evolution der
Sinne – prägend für die kulturelle Evolution?“ diesen Fragen nach.

Zu Gast in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
erwarten Sie auf dem Podium:

PD Dr. Miriam Haidle
Paläoanthropologin (Universität Tübingen), wiss. Koordinatorin des
Projektes „The role of culture in early expansions of humans“ der
Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Simone Pika
Vergleichende Kognitionsbiologin (Universität Osnabrück)

Jorinde Voigt
Künstlerin

Moderation: Lisa Ruhfus, Journalistin

Zeit und Ort:
Dienstag, 31. August 2021, 19 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal,
Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter:
https://www.akademienunion.de/veranstaltung/menschwerdung
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig auf unserer Website über die
geltenden Hygieneauflagen.

Auch als Livestream unter: https://www.akademienunion.de/veranstaltung
/evolution-der-sinne


Die Veranstaltung „Evolution der Sinne –  prägend für die kulturelle
Evolution?“ ist die Auftaktveranstaltung der Reihe „Menschwerdung – was
macht uns aus?“ von Akademienunion und Schering Stiftung.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kognitions­ und
Meeresbiologie, der Anthropologie und Geschichtswissenschaften sowie der
Neurowissenschaften und Philosophie diskutieren mit Künstlerinnen und
Künstlern die vielen verschiedenen Facetten des Menschseins: Wie werden
wir zu denjenigen, die wir sind? In welchen Zusammenhängen entwickelt,
konstituiert und vollzieht sich menschliches Leben? Und was ist es, das
uns Menschen ausmacht? Weitere Informatio-nen sowie den Programmflyer
finden Sie unter:
https://www.akademienunion.de/veranstaltung/menschwerdung

SAVE THE DATE

Mensch & Natur – Wie beeinflussen sie sich gegenseitig?
Dienstag, 2. November 2021, 19 Uhr, Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften
Mit Meeresforscherin Antje Boetius, Philosoph Volker Gerhardt und
Schriftstellerin Judith Schalansky.

Ich-Werdung – Wie entsteht unser Selbst?
Dienstag, 25. Januar 2022, 19 Uhr, Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften
Mit Neurowissenschaftler Olaf Blanke, Anthropologin Kristina Musholt und
Künstlerin Nicole Ottiger.

Menschliches Bewusstsein und Künstliche Intelligenz – eine
grenzüberschreitende Beziehung?
Dienstag, 15. März 2022, 19 Uhr, Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften
Mit Hirnforscherin Katrin Amunts, Philosophin Catrin Misselhorn und
Künstler Damjanski.

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