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FfE-Energietage 2021 - Anmeldung ab sofort möglich!

Ab sofort ist die Anmeldung zu den FfE-Energietagen 2021 möglich. Die FfE-
Energietage 2021 finden im Zeitraum vom 26. bis 29.10.2021 statt und
beinhalten die drei Veranstaltungen: "Energie ist digital – Die
Energietagung 2021" am 26.10.2021, die "FfE-Fachtagung 2021" vom 27. bis
28.10.2021 und die "Jahrestagung BEEN-i" am 29.10.2021.

„Wo stehen wir mit der Digitalisierung der Energiewirtschaft und was sind
die Perspektiven?" – Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Energie ist
digital – Die Energietagung 2021" mit Vorträgen und Diskussionen aus
Wissenschaft und Praxis zur Digitalisierung der Energiewirtschaft.

Die FfE-Fachtagung 2021 wird ganz im Zeichen der Zukunft stehen.
Transformationspfade der Energiewirtschaft werden aus Sicht aller
beteiligten Akteure (Entscheidungsträgern:innen, Energieversorgern,
Netzbetreibern, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Recht) intensiv
beleuchtet und diskutiert. Auch die internationale Perspektive wird eine
wichtige Rolle spielen.

Energieeffizienz in der Industrie und Energieeffizienzwerke stehen im
Rahmen der "Jahrestagung der BEEN-i – Bayerische EnergieEffizienz-
Netzwerk-Initiative" am vierten und damit letzten Tag der Veranstaltung im
Vordergrund.

Die Veranstaltung wird direkt aus der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften über eine Online-Streaming-Plattform übertragen. Die
Online-Teilnahme ist kostenfrei. Sollten die zu diesem Zeitpunkt geltenden
Corona-Regelungen das zu lassen, stehen zudem wenige Plätze zur
Präsenzteilnahme zur Verfügung.

Zur Anmeldung geht es über den Link: https://event.energieistdigital.de/

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Sozial-ökologischer Sprachspiegel - Neu an der UDE: Dr. Maida Kosatica

Sprache spiegelt die Welt. Wie sich Ungleichheit, Macht und Ideologien auf
die menschliche Kommunikation und Praktiken in der Politik auswirken,
untersucht die neue Linguistik-Juniorprofessorin Dr. Maida Kosatica an der
Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Die Professur für Urban Semiotics and Semantics am Institut für Anglistik
ist Teil des WISNA-Programms der Bundesregierung.

Wie in städtischen Gebieten gesprochen wird, ist ein Forschungsthema von
Dr. Kosatica. „Vielleicht verweisen die Worte, Zeichen oder Bilder, die
die Bewohnerinnen und Bewohner wählen, indirekt auch auf verschiedene
ökologische Ungleichheiten im Ort“, so die 33-Jährige.

In ihren Untersuchungen möchte sie zudem herausfinden, wie Empathie in
Massenmedien visuell dar- und hergestellt wird. Dazu konzentriert sich die
Juniorprofessorin auf das Leiden armer Kinder im Globalen Süden und
während der aktuellen Flüchtlingskrise.

Geboren in Bosnien-Herzegowina, zog Maida Kosatica nach dem Krieg dort
nach Kroatien. „Mit Deutschland bin ich damit an drei Orten Zuhause. Ich
sehe mich als Weltbürgerin und feiere die soziokulturelle Unterschiede“,
sagt sie lachend. Nach ihrem Linguistik-Studium (2011-2013) an der
kroatischen Universität Zadar forschte Kosatica in der Schweiz an der
Universität Bern, wo sie 2018 in Soziolinguistik promoviert wurde. Bevor
sie an die UDE kam, war sie an der Schweizer Uni Assistentin für englische
Sprache und Kommunikation.

Kosaticas Professur gehört zu dem vom Bund aufgelegten Programm zur
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WISNA). Es soll jungen
Wissenschaftler:innen einen transparenten und planbaren Weg in die
Professur auf Lebenszeit bieten. Bisher werden deutschlandweit 1.000
dieser „Tenure-Track-Professuren“ gefördert, davon 23 an der UDE.

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Gleichwertige Lebensverhältnisse überall?! Politik und Planung für territorialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Am 27. August 2021 diskutiert die 22. Konferenz für Planerinnen und Planer
NRW das Thema „Gleichwertige Lebensverhältnisse überall?! Politik und
Planung für territorialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ im
ChorForum Essen. Die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten, fairen
Strukturpolitik hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die mit ihr zu
erwarteten ökonomischen und sozialen Herausforderungen gezeigt. Die
Anmeldung zur Konferenz ist noch möglich.

Mit dem von der Bundesregierung im Juli 2019 vorgelegten „Plan für
Deutschland“ kündigt sich eine Neuorientierung der Raumordnungs- und
Strukturpolitik an. In Aussicht steht ein neues gesamtdeutsches
Fördersystem, mit dem strukturschwache Regionen – ländliche wie städtische
– gezielt gefördert werden sollen. Damit wird auch auf wissenschaftliche
Befunde reagiert, die verstärkte soziale und wirtschaftliche Disparitäten
jenseits von geografischen Kategorien wie West und Ost, Nord und Süd oder
Stadt und Land konstatieren.

Handlungsbedarfe bestehen in Abhängigkeit von Wirtschaftskraft,
Sozialstruktur, Qualität der Infrastruktur und demografischer Entwicklung
auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen und auch innerhalb von Städten.
Die Verringerung von räumlicher Ungleichheit verlangt nach einer
bedarfsgerechten, fairen Strukturpolitik, die von vorausschauender
kommunaler Politik und Planung, aber auch von zivilgesellschaftlichem
Engagement begleitet wird. Die Corona-Pandemie und die mit ihr erwarteten
ökonomischen und sozialen Herausforderungen haben die Notwendigkeit einer
solchen Politik weiter verstärkt.

Die 22. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW bietet Gelegenheit,
Fragen der Ausgestaltung neuer strukturpolitischer Konzepte und ihre
effektive Umsetzung in Regionen und Kommunen zu diskutieren. Mit drei
Keynote-Vorträgen und vier Workshops zu Themen des Wohnens, der Mobilität,
von Engagement und Teilhabe und der Kommunalfinanzen werden aktuelle
wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert und innovative Initiativen
vorgestellt, die neue Wege zu gleichwertigen Lebensverhältnissen überall
aufzeigen.

Die Anmeldung ist hier möglich: https://www.ils-forschung.de/2021/03/22
-konferenz-fuer-planerinnen-und-planer-nrw-gleichwertige-

lebensverhaeltnisse-ueberall-politik-und-planung-fuer-territorialen-und-
gesellschaftlichen-zusammenhalt/

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Sandra Paßlick, ILS, sandra.passlick@ils-forschung.de

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Tipps für mehr Bewegung in der Pandemie: Das Sitzen unterbrechen und täglich 15 Minuten Laufen ohne Schnaufen

Geschlossene Sportvereine, Frustessen im Homeoffice und Wegfall von
Arbeitswegen: Der pandemiebedingte Lockdown hat bei vielen Deutschen zu
Bewegungsmangel und Gewichtszunahme geführt. Für Menschen, die an Diabetes
Typ 1 oder 2 erkrankt sind, wirkt sich dieser ungesunde Lebensstil negativ
auf den Glukosespiegel aus. Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft
(DDG) geben Tipps, wie man trotz Kontaktbeschränkungen ohne großen Aufwand
mehr Bewegung in den Alltag bringt.

Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Else Kröner-Fresenius-
Zentrums für Ernährungsmedizin zufolge haben sich in der Pandemie mehr als
die Hälfte der Deutschen weniger bewegt und 39 Prozent im Durchschnitt 5,6
Kilo zugenommen. „Kein Wunder, denn viele von uns haben im Homeoffice zu
viel gesessen. Der wichtigste Tipp aus der Corona-Zeit lautet daher: das
Sitzen regelmäßig unterbrechen“, betont Dr. med. Stephan Kress, 1.
Vorsitzender der DDG Arbeitsgemeinschaft Diabetes, Sport und Bewegung. „Es
reicht schon, während eines Telefonats herumzulaufen, eine Konferenz mit
Headset in Bewegung durchzuführen oder am Schreibtisch zu stehen“,
erläutert der DDG-Experte.

Sitzunterbrechungen senken Glukosewert
Zahlreiche Untersuchungen belegen die Wichtigkeit kurzzeitiger
Sitzunterbrechungen. So verbesserte Stehen und leichtes Gehen den 24
-Stunden-Glukosespiegel und die Insulinsensitivität bei Personen mit
Typ-2-Diabetes in größerem Maße als ein strukturiertes Training.
„Interessanterweise lässt sich besonders bei adipösen Menschen schon durch
kurzzeitige bewegte Sitzunterbrechungen der Glukosewert nach einer
Mahlzeit senken“, erläutert Kress. „Dafür reicht ein Spaziergang um den
Block.“

Jeden Tag eine kleine Portion Bewegung ist ideal
Denn es gibt keinen Schwellenwert für den positiven Effekt körperlicher
Aktivität. „Jede Aktivität ist besser als keine, und der Nutzen von nichts
machen hin zu ein bisschen Bewegung ist der größte“, bringt Kress aktuelle
Forschungsergebnisse auf den Punkt. In diesem Sinne zählt buchstäblich
jeder Schritt. „Täglich 15 Minuten Laufen ohne Schnaufen ist ein guter
Einstieg, um die Gesundheit zu fördern und Fett zu verbrennen“, erläutert
der DDG-Experte. „Jeden Tag eine kleine Portion Bewegung verhindert, dass
der Körper in den Energiesparmodus fährt.“

Neue CGM-Geräte zeigen Effekt von Bewegung in Echtzeit an
Einsteigern empfiehlt der Diabetologe, mit 2.500 Schritten zu starten, am
nächsten Tag auf 5.000 Schritte zu erhöhen und sukzessive auf 10.000
Schritte täglich zu steigern. Kress rät, dabei auf die motivierende Kraft
von Schrittzählern zu setzen, die einen bis zu 2.000 Schritte mehr gehen
lassen: „Neu ist, dass Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM)
fallende Glukosewerte bei Bewegung in Echtzeit zeigen – das wirkt sich
sehr positiv auf die Motivation und den Blutzuckerspiegel aus, wie wir
wissen.“

Wandern ist wieder „in“
Wer sich allein schwer tut und Tiere mag, kann sich einen Hund zulegen.
Untersuchungen zeigen, dass Hundebesitzer mindestens 30 Minuten mehr
körperliche Aktivität in der Woche im Vergleich zu Nicht-
Hundespaziergängern erzielen. „Andere wiederum haben in Covidzeiten das
Wandern mit Familie, Freunden oder Partner neu entdeckt“, berichtet Kress.
Gesundheitswandern trainiert neben der Ausdauerfitness je nach Untergrund
zusätzlich Gleichgewicht und Bewegungskoordination – eine sehr gute
Kombination. „Nordic Walking ist unter Pandemiebedingungen ebenfalls eine
geeignete sportliche Aktivität, auch für Menschen mit Gehbehinderung“,
fügt der DDG-Experte hinzu.

Homeoffice: Mit dem Pedaldesk am Schreibtisch trainieren
Darüber hinaus kann man auch im Homeoffice Sport mit Arbeit verbinden.
„Dies gelingt, indem man ein Deskbike oder einen Pedaltrainer unter den
Schreibtisch stellt“, rät Kress. Mit der Kombination von Gehpausen und
Fahrradfahren auf einem Pedaldesk über drei Monate konnten zuvor inaktive
Büroangestellte das viszerale Fettgewebe und den Blutzucker im Vergleich
zur Kontrollgruppe deutlich reduzieren, wie eine Studie zeigt. Im Übrigen
gilt: Jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen – morgens auf einem Bein
stehend Zähne putzen, eine Haltestelle früher aussteigen, auf Mäh- oder
Saug-Roboter verzichten.

Mehr Bewegung – aber auch gesunde Ernährung
Um Übergewicht vorzubeugen, ist aber auch der Staat gefordert,
entsprechende Rahmenbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger zu
schaffen – und dies umfasst die Lebensfelder Bewegung und Ernährung
gleichermaßen. „Wir fordern daher den Ausbau sicherer Geh- und Radwege
sowie täglich eine verpflichtende Stunde Bewegung in der Schule ebenso wie
eine Mehrwertsteuerbefreiung für gesunde Lebensmittel bei gleichzeitiger
Anhebung des Mehrwertsteuersatzes für ungesunde Produkte“, sagt DDG-
Geschäftsführerin Barbara Bitzer.

Literatur:

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General Physical Activity on Glycemic Control in Patients with Type 2
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The association between dog walking, physical activity and owner's
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