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Offene Wissenschaftskommunikation durch Open Access: Ausgewählte Publikationen des APOLLON Verlags frei verfügbar

Forschungsergebnisse kostenlos im Internet verfügbar zu machen, ist der
Leitgedanke von Open Access. Davon profitieren die Nutzenden ebenso wie
die Forschenden, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichen. Der
hochschuleigene Verlag APOLLON University Press folgt dem Open-Access-
Ansatz und stellt einzelne Publikationen frei zur Verfügung, um einen
Beitrag zur Steigerung der Effizienz in Forschung und Lehre zu leisten.

Im Open-Access-Prinzip trifft das traditionelle wissenschaftliche Ideal
von der freien Zirkulation von Wissen auf moderne mediale Möglichkeiten.
Erzielt wird damit sowohl Transparenz als auch Öffentlichkeit - beides
wichtige Grundlagen zur Förderung von Forschung und für eine offene
Wissenskommunikation. Von einer kostenfreien Veröffentlichung
wissenschaftlicher Arbeiten profitieren nicht nur die Leserinnen und
Leser. Auch die Forschenden, deren Publikationen einer breiten
Öffentlichkeit präsentiert werden, haben dadurch Vorteile: Ihre Arbeit
bekommt durch Open Access mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung, wird
vermehrt zitiert und in Fachkreisen sowie interdisziplinär diskutiert.

Bei Open Access geht es um weit mehr als nur das kostenlose Lesen oder das
dauerhafte und barrierefreie Bereitstellen von wissenschaftlichen
Dokumenten. Open Access ermöglicht das freie Lesen, Herunterladen,
Kopieren, Verbreiten, Zitieren, Drucken sowie die nachhaltige
Zugänglichkeit von Texten. Die Regelung von Lizenzen übernehmen dabei die
Autorinnen und Autoren selbst; sie haben die Möglichkeit, ihre Inhalte
unter weltweit standardisierten Bedingungen zu teilen und sich weitere
Veröffentlichungsoptionen offenzuhalten. Open-Access-Dokumente sind
urheberrechtlich genauso geschützt wie jede andere Publikation. Bei den
internationalen Open-Access-Plattformen und Dokumentenservern werden die
wissenschaftlichen Texte darüber hinaus nach internationalen Standards mit
Metadaten und Schlagworten versehen. Zudem wird die wissenschaftliche
Qualität der Veröffentlichungen durch einen transparenten Review-Prozess
sichergestellt.

Als Mitglied der AG Universitätsverlage folgt die APOLLON University Press
den in der Arbeitsgemeinschaft gemeinsam erarbeiteten Qualitätsstandards
für Open-Access-Publikationen. Passend zur eigenen Gründungsidee, Wissen
unabhängig von kommerziellen Interessen sichtbar zu machen, stellt die
APOLLON University Press einzelne Publikationen kosten- und barrierefrei
zur Verfügung. Dabei setzt sie parallel auf zwei Open-Access-Strategien:
Zum einen werden ausgewählte Publikationen auf der internationalen Open-
Access-Plattform
OAPEN - Open Access Publishing in European Networks zur Verfügung
gestellt. Dort sind bisher die Themenbände „Digitale
Gesundheitskommunikation. Zwischen Meinungsbildung und Manipulation“ sowie
in Kürze „Diversität und gesundheitliche Chancengleichheit“ zu finden.
Zum anderen sind einige Publikationen zusätzlich als PDF-Datei zum
Download auf der Verlagswebseite (www.apollon-hochschulverlag.de)
verfügbar. Derzeit sind die Titel „Die juristische Fallbearbeitung“,
„Medizinisches Compliance Management“, „Auf dem Weg zur
Verweildaueroptimierung. Proaktives Aufnahmemanagement und ärztliche
Versorgung nach dem Consultant Concept“, „Netzwerk Hausarzt“,
„Geschlechtsspezifische Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen“ sowie
„Risiko Alkohol“ frei verfügbar.

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Lymphom-News vom ICML 2021 Virtual Edition

Vom 18.-22. Juni fand virtuell die International Conference on Malignant
Lymphoma (ICML) statt. In sieben kurzen Videobeiträgen stellen KML-
Experten prägnante Zusammenfassungen relevanter Studienergebnisse vor und
schildern, was beim ICML in diesem Jahr diskutiert wurde. Alle Lymphom-
Highlights vom ICML sind jetzt KML-Portal unter <www.lymphome.de/icml2021>
verfügbar.

Die International Conference on Malignant Lymphomas (ICML) in Lugano ist
das weltweit wichtigste Forum zu lymphoiden Neoplasien. Alle zwei Jahre
treffen sich rund 4.000 Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen dort, um neue
Forschungsergebnisse auszutauschen und zu diskutieren. Aufgrund der
Covid-19-Pandemie fand dieses Meeting vom 18.-22. Juni 2021 erstmals
virtuell statt.

In seiner Reihe LymphomKompetenz KOMPAKT berichtet das Kompetenznetz
Maligne Lymphome e.V. (KML) nun zum vierten Mal mit sieben kurzen
Expertenvideos von dieser Konferenz. Ein besonderes Highlight war die
"Henry Kaplan Memorial Lecture", die in diesem Jahr als Anerkennung für
sein Lebenswerk von Professor Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I
für Innere Medizin an der Uniklinik Köln und Vorstandsvorsitzender des
Kompetenznetzes Maligne Lymphome im Rahmen der Kongresseröffnung gehalten
wurde.

Alle Beiträge finden Sie unter <www.lymphome.de/icml2021>:

GRUßWORT & Fragen zu COVID-19
Prof. Dr. med. Michael Hallek (Köln)

CHRONISCHE LYMPHATISCHE LEUKÄMIE (CLL)
Prof. Dr. med. Barbara Eichhorst (Köln)

HODGKIN LYMPHOM
Prof. Dr. med. Peter Borchmann (Köln)

INDOLENTE LYMPHOME
Prof. Dr. med. Martin Dreyling (München)

AGGRESSIVE LYMPHOME
Prof. Dr. med. Björn Chapuy (Göttingen)

T-Zell-Lymphome
PD Dr. med. Marco Herling (Leipzig)

ZNS-Lymphome
Prof. Dr. med. Gerald Illerhaus (Stuttgart)

Ärztinnen und Ärzte können per Mail zudem Fragen an die Expertinnen und
Experten adressieren: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Das KML dankt den Firmen Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, Janssen-
Cilag GmbH, MSD Sharp & Dohme GmbH und Roche Pharma AG für die
Unterstützung bei diesem Projekt. Die Firmen haben keinen Einfluss auf die
Auswahl und Darstellung der Inhalte. Die Höhe der Zuwendungen kann der
KML-Website entnommen werden.

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Suchttheorien im Fokus

SRH Hochschule für Gesundheit bietet kostenfreie Schnuppervorlesung zum
Thema „Suchttheorien“ an.

Sucht hat viele Gesichter! – So bleibt Deutschland auch 2021 Alkohol-
Hochkonsumland. Weiterhin besagen Schätzungen der Deutschen Hauptstelle
für Suchtfragen e.V. (DHS), dass etwa 1,5 bis 1,9 Millionen Menschen in
Deutschland medikamentenabhängig sind.

Doch wie entsteht eine Sucht? Wie kann einer Abhängigkeit präventiv
entgegengewirkt werden und was kann einen Menschen in eine Abhängigkeit
treiben? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand von Suchttheorien. „Als
Gesundheitshochschule im Gesundheitskonzern wissen wir um die
gesellschaftliche Bedeutung dieser Problematik. Dass diese entsprechend
Teil der hochschulischen Ausbildung im Bereich Psychologie ist, ist
demnach nur folgerichtig“, weiß Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski,
Präsidentin der SRH Hochschule für Gesundheit.

Am 21. Juli 2021 wird die SRH Hochschule für Gesundheit um 09:30 Uhr eine
90-minütige, kostenfreie Schnuppervorlesung mit Prof. Dr. Thomas
Fankhänel, Studiengangsleiter im Bachelor-Studiengang Psychologie, zum
Thema „Suchttheorien“ veranstalten.

Kompetenzen erwerben – Begeisterung mitnehmen!
„Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Erklärungsansätze zur Entstehung
und Aufrechterhaltung von Suchterkrankungen. Neben suchttheoretischen
Grundlagen werden die Eckdaten der häufigsten Suchterkrankungen besprochen
und geeignete Behandlungsmöglichkeiten diskutiert. Weiterhin werden
aktuelle Probelmfelder wie Computerspielabhängigkeit oder Internetsucht
thematisiert“, betont Prof. Dr. Thomas Fankhänel und lädt Interssierte und
Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, einmal Psycholog:in zu werden,
recht herzlich zu seiner Veranstaltung ein.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Interessierte können sich kostenfrei und unverbindlich für die
Veranstaltungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anmelden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/thomas-fankhaenel/

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Zusammenarbeit mit Indien stärken

Mit dem neu gegründeten Max Weber Forum für Südasienstudien Delhi dehnt
die Max Weber Stiftung ihren Wirkungsbereich auf eine weitere große Region
aus. Als elftes Auslandinstitut der Stiftung nimmt das Max Weber Forum
eine Mittlerrolle zwischen der deutschen und südasiatischen geistes- und
sozialwissenschaftlichen Forschung ein.

Im Herzen von Lutyens’ Delhi gelegen und in direkter Nähe der historischen
Lodi Gardens, einer Parkanlage aus der Zeit des Sultanats von Delhi, dient
das Max Weber Forum für Südasienstudien Delhi (MWF Delhi) als zentraler
Anlaufpunkt für die historische und gegenwartsbezogene Erforschung der
Verflechtung der südasiatischen Region in der Welt.

Die Max Weber Stiftung stärkt mit dem neuen Institut ihr Netzwerk. Der
Präsident der Stiftung, Hans van Ess, hebt die große Bedeutung Indiens als
Wissenschaftsstandort im globalen Kontext hervor: „Deutsche
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten endlich eine dauerhafte
Anlaufstelle in Delhi, wo sie gemeinsam mit ihren indischen Kolleginnen
und Kollegen innovative Themen und Projekte entwickeln können, die
unmittelbar von der indischen Umgebung profitieren und so in diesem Teil
der Welt Brücken der Wissenschaft bauen können.“

Gründungsdirektor Sebastian Schwecke betont: „Das Max Weber Forum
konzentriert sich in seiner Arbeit derzeit auf die Forschungsfelder
Wissen, Bildung und Wirtschaft. Gleichzeitig bleiben wir aber im Sinne
unseres Auftrags offen für Initiativen und Anregungen aus allen geistes-
und sozialwissenschaftlichen Disziplinen und Ansätzen.“

Das MWF Delhi geht auf eine Initiative des Deutschen Historischen
Instituts London aus dem Jahr 2014 zurück.


Die MAX WEBER STIFTUNG – DEUTSCHE GEISTESWISSENSCHAFTLICHE INSTITUTE IM
AUSLAND fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der
Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in
ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält
zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros.
Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im
Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die
MWS beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und
sozialwissenschaftliche Forschung.

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