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Statement: Verteidigungshaushalt 2027 – viel Geld, falsche Prioritäten

Johannes Binder, wissenschaftlicher Referent des Präsidenten und Forscher
mit Schwerpunkt Verteidigungsökonomie am Kiel Institut für Weltwirtschaft,
kommentiert den Verteidigungshaushalt 2027 zum NATO-Gipfel in Ankara:

„Deutschland ist reich an Ressourcen wie Kapital und Technologie, aber arm
an Personal – ökonomisch spricht das für eine hochtechnisierte,
automatisierte Verteidigungsstrategie. Der am Montag vom Kabinett
verabschiedete Verteidigungshaushalt 2027 spiegelt das nicht wider: Trotz
einer Rekordsumme von fast 140 Milliarden Euro, einem Plus von mehr als 30
Milliarden gegenüber diesem Jahr, fehlt weiterhin die strategische
Verzahnung von Technologie-, Industrie- und Verteidigungspolitik. Der
Haushalt wächst, seine Struktur bleibt die von gestern.

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KI-Agenten im Unternehmen: Neuer ifaa-Faktencheck zeigt Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren

KI-Agenten gelten als einer der wichtigsten Trends im Bereich der
künstlichen Intelligenz (KI). Im Gegensatz zu klassischen Chatbots können
sie basierend auf der Verarbeitung von Informationen Entscheidungen
vorbereiten und mithilfe externer Tools eigenständig Aktionen ausführen.
Das neue Faktenblatt zeigt Potenziale, Anwendungsfelder und
Herausforderungen der Technologie auf. Kostenloser Download unter:
https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/zahlendatenfakten
/ki-agenten

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Bundesförderung ebnet Weg für neuen Bachelor zur Gestaltung von Rohstoffsicherung, Energiewende und Kreislaufwirtschaft

Die TU Bergakademie Freiberg entwickelt einen neuen Bachelorstudiengang,
der Studierende von Beginn an mit realen Herausforderungen für eine
sichere und kreislaufbezogene Versorgung mit natürlichen und technischen
Ressourcen konfrontiert und wissenschaftliche Expertise im Management von
Transformationsprozessen vermittelt. Möglich wird dies durch eine
Förderung der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“. Die Universität
gehört zu den 37 Hochschulen bundesweit, deren Projekte im Rahmen der
Ausschreibung „Die Welt ist mein Campus“ zur Förderung ausgewählt wurden.

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Schuldenfrei werden ohne Insolvenz Symbolbild

Schuldenfrei werden ohne Insolvenz: Wie außergerichtliche Einigungen heute wirklich funktionieren

Schuldenfrei werden ohne Insolvenz ist in vielen Fällen möglich, nämlich über einen außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern, bei dem oft nur ein Teil der Forderung zurückgezahlt wird. Der Gang zum Insolvenzgericht ist damit weder der einzige noch immer der beste Weg.
Überschuldung ist in Deutschland ein verbreitetes Problem, von dem nach vorliegenden Erhebungen mehrere Millionen Menschen betroffen sind, die ihre laufenden Rechnungen dauerhaft nicht mehr aus eigener Kraft bezahlen können. Steigende Mieten, hohe Energiekosten und die Nachwirkungen mehrerer Krisenjahre führen dazu, dass auch Haushalte mit mittlerem Einkommen in eine Schuldenspirale rutschen können. Sie sind mit dieser Situation nicht allein – und Sie haben mehr Möglichkeiten, als Sie vielleicht glauben.






Warum die Privatinsolvenz nicht am Anfang stehen sollte






Die Verbraucherinsolvenz ist ein wirkungsvolles Instrument, um eine Restschuldbefreiung zu erreichen. Seit der Reform von 2020 ist dies für Verfahren, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt wurden, regelmäßig nach drei Jahren möglich. Sie hinterlässt aber Spuren. Der Eintrag in öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen und bei Auskunfteien bleibt auch nach der Restschuldbefreiung noch eine gewisse Zeit sichtbar, ein Treuhänder greift in Ihre Vermögensverhältnisse ein, und in bestimmten Berufen kann ein laufendes Verfahren zu Problemen führen.






Viele Betroffene wissen nicht, dass das Insolvenzrecht die außergerichtliche Einigung sogar vorschreibt.

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