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Gründung des Ressourceninstituts Nordhausen (RESSIN)

Die Hochschule Nordhausen freut sich, die Gründung des Ressourceninstituts
Nordhausen (RESSIN) bekannt zu geben. Das neue Institut wurde heute
offiziell im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ins Leben gerufen und
markiert einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der
Forschungs- und Lehrlandschaft der Hochschule.

Die Begrüßung übernahm Prof. Dr.-Ing. Robert-B. Wudtke, Leiter des
Thüringer Innovationszentrums für Wertstoffe (ThIWert) und Studiendekan
für Geotechnik. Prof. Wudtke betonte in seiner Rede die wichtige Rolle,
die das neue Institut für die Verbindung von Forschung und Lehre spielen
wird. „Unser Ziel ist es, die Bachelor-Studiengänge Umwelt- und
Recyclingtechnik und Geotechnik sowie den Master-Studiengang Environmental
and Recycling Technology mit der Arbeit des ThIWert zu kombinieren und so
die Synergien optimal zu nutzen“, erklärte Wudtke.

Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak, Vizepräsident für Forschung und
Entwicklung, unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des neuen
Instituts: „Eine sichtbare Marke nach außen – das ist die Idee hinter
unseren Instituten. Mit der Gründung des RESSIN etablieren wir nun das
dritte Institut, das unseren Forschungsschwerpunkt GreenTech, der einen
zentralen Markenkern unserer Hochschule darstellt, weiter stärkt.“

Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Jörg Wagner überbrachte seine Grußworte
und erinnerte an die langjährige Tradition der Hochschule Nordhausen in
der Ressourcenforschung: „Seit meinem Beginn an der Hochschule im Jahr
2000 liegt ein starker Fokus auf Ressourcenprojekten. Zahlreiche
Initiativen im Bereich Recycling sind seither entstanden. Das RESSIN wird
diese Projekte nun unter einem Dach bündeln und unsere Sichtbarkeit und
Strahlkraft nach außen weiter erhöhen.“

Das RESSIN wird den Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule
Nordhausen komplettieren und die Bereiche Umwelt- und Recyclingtechnik
sowie Geotechnik miteinander vernetzen. Eine zentrale Anlaufstelle für
regionale und überregionale Unternehmen wird geschaffen, um
wissenschaftliche Auftragsforschung zu fördern. In diesen Prozess werden
die am ThIWert assoziierten Professorinnen und Professoren Uta Breuer,
Sylvia Dannewitz, Michael Rutz, Sebastian Schmidt und Robert Wudtke aktiv
eingebunden.

Ein weiteres Highlight ist der ab 2025 neu startende Bachelor-Studiengang
"Umwelt-Engineering". Besonders die „Praxis+“ Variante als duales Studium
wird die Verbindung zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre stärken und
so einen wichtigen Beitrag zur praxisorientierten Ausbildung leisten.

Mit der Gründung des RESSIN setzt die Hochschule Nordhausen einen weiteren
Meilenstein in ihrer Entwicklung und festigt ihre Position als führende
Institution im Bereich der Umwelt- und Recyclingtechnik.

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Langer Abend der Studienberatung Fachhochschule Dortmund unterstützt Studieninteressierte

Was? Studienberatung der FH Dortmund

Wann? Donnerstag, 13. Juni 2024, zwischen 16 und 19 Uhr

Wo? Joseph-von-Fraunhofer-Straße 23 (Foyer)

 

Beim „Langen Abend der Studienberatung“ an der Fachhochschule Dortmund geht es am Donnerstag, 13. Juni 2024, zwischen 16 und 19 Uhr ganz praktisch und verständlich um Details zur Studienwahl.

 

Das Angebot im Foyer an der Joseph-von-Fraunhofer-Straße 23 richtet sich vor allem an Studieninteressierte, die Fragen rund ums Studium haben. Zum Beispiel: Welcher Studiengang passt zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Was ist bei der Bewerbung zu beachten? Und welche Alternativen gibt es, wenn der gewünschte Studienplatz nicht zur Verfügung steht?

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung der Zentralen Studienberatung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

 

Weitere Infos:

www.fh-dortmund.de/studieren

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Welt ohne Kompass: Deutschlands führende Friedensforschungsinstitute stellen Friedensgutachten 2024 vor

Die Zahl der weltweiten Todesopfer durch Kriege und
Konflikte ist auf einem Höchststand: Die Kriege in der Ukraine und in
Gaza, Militärputsche und dschihadistische Gewalt in Afrika fordern
zehntausende Opfer. Zugleich stockt der Kampf gegen Klimawandel, Armut und
Hunger. In Europa und den USA setzen autoritäre und extremistische
Bewegungen Demokratien unter Druck. Das ist die weltpolitische
Ausgangslage des Friedensgutachtens 2024. Deutschlands führende
Friedensforschungsinstitute sprechen darin Empfehlungen an die Politik
aus, wie sich Konfliktursachen verringern und Gewaltspiralen durchbrechen
lassen.

Viele politische Erfolge der 1990er und 2000er Jahre sind scheinbar dahin:
Multilaterale Verträge erodieren, internationale Institutionen verlieren
an Einfluss und demokratische Errungenschaften, wie die Unabhängigkeit der
Justiz oder die Pressefreiheit, werden selbst in europäischen Ländern
beschnitten. In dieser Welt, die offenbar keinen Kompass mehr hat, stellen
Deutschlands führende Friedensforschungsinstitute Orientierungspunkte vor.

Brutaler Überfall und menschliches Leid: Neuer Krisenherd Gaza

Der Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 hat Israel tief erschüttert:
Mehr als 1.000 Menschen wurden bei dem brutalen Massaker ermordet, weitere
250 verschleppt. Die Gräueltaten der Hamas, die das Existenzrecht Israels
negiert, hat die Weltgemeinschaft schockiert.

Bei allem Recht zur Selbstverteidigung sehen die
Friedensforschungsinstitute die militärische Reaktion der israelischen
Armee im Gazastreifen aufgrund der vielen zivilen Opfer jedoch kritisch.
Nach Ansicht der Friedensforscher*innen verstößt Israel dabei gegen das
humanitäre Völkerrecht. Die Bundesregierung sollte sich für die Befolgung
der Entscheidungen der internationalen Gerichte einsetzen. Für eine
kurzfristige Entlastung der Menschen vor Ort müsse es zunächst darum
gehen, die humanitäre Lage im Gazastreifen zu verbessern, auf die
Befreiung der Geiseln hinzuwirken und eine Waffenruhe zu erzielen, fordert
das Friedensgutachten 2024. Gleichzeitig muss an einer tragbaren
Friedenslösung für die gesamte Region gearbeitet werden. Die
Bundesregierung sollte trotz aller politischen Widerstände auf eine
international verantwortete Übergangsphase für den Gazastreifen nach
Kriegsende hinarbeiten, die humanitäre Versorgung, wirtschaftliche
Erholung und politische Perspektiven ermöglicht. Langfristig sollte sich
die Bundesregierung für eine Zweistaatenlösung einsetzen, auch wenn diese
derzeit kaum realisierbar ist.

Waffen, Diplomatie und internationale Unterstützung für die Ukraine

Im Krieg gegen die Ukraine gilt es, militärische Logik und diplomatische
Ansätze klug miteinander zu verzahnen. Die Expert*innen des
Friedensgutachtens plädieren dafür, den Druck auf Russland etwa in Form
von Sanktionen aufrechtzuhalten und die Ukraine weiterhin militärisch zu
unterstützen. Um mittelfristig Friedensverhandlungen mit Russland
aufnehmen zu können, braucht die Ukraine verlässliche Sicherheitsgarantien
des Westens, konstatieren die Friedensforscher*innen. Schon jetzt sollten
Form und Inhalt von Friedensverhandlungen vorbereitet und etwaige
Drittparteien ausgelotet werden.

Entwicklungszusammenarbeit mit Putschisten und Autokraten definieren

Mehr als die Hälfte der weltweiten Gewaltkonflikte findet in Sub-Sahara
Afrika statt, zumeist als Kämpfe zwischen Regierungen und
dschihadistischen bewaffneten Gruppen. In den vergangenen Jahren
verschärften sieben Staatsstreiche in Westafrika die instabile Lage. Die
drei Militärregime in Mali, Burkina Faso und Niger fanden vor allem in
Russland einen neuen Sicherheitspartner. Alle drei Länder spielen eine
zentrale Rolle bei der weiteren Entwicklung der Sahelzone. Zudem ist ihre
humanitäre und sicherheitspolitische Entwicklung von transnationaler
Bedeutung, vor allem was Migration und illegalen Handel betrifft. Die
Bundesrepublik sollte sich deshalb dort weiter diplomatisch und
entwicklungspolitisch engagieren sowie Leitlinien für den Umgang mit
Putschisten und Autokraten definieren.

Armut, Hunger und Gewaltkonflikte bedingen sich gegenseitig

Die Begrenzung des Klimawandels und die Bekämpfung von Armut, Hunger und
sozialer Ungleichheit gelingen nicht in dem Umfang, in dem es geboten
wäre. Nur 15% der Nachhaltigkeitsziele, die sich die Weltgemeinschaft 2015
gesetzt hatte, konnten bislang erreicht werden. Die Expert*innen des
Friedensgutachtens empfehlen, lokale Akteure und Strukturen künftig
stärker verantwortlich in die Entwicklungszusammenarbeit einzubeziehen und
diese zugleich in internationale und nationale Hilfsstrukturen
einzubetten.

2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Ernteausfälle, Überflutungen und weitere Folgen des Klimawandels zerstören
Lebensgrundlagen. Insbesondere in Ländern des Globalen Südens nehmen Armut
und soziale Ungleichheit zu – die häufigsten Ursachen für Gewalt, wie die
Militärputsche in Westafrika zeigen. Steigt die Zahl der bewaffneten
Konflikte, steigt auch die Zahl der Vertriebenen.

Durch Rüstungskontrolle Gefahr einer nuklearen Eskalation verringern

2023 stiegen die Rüstungsausgaben weltweit. Eine effektive
Rüstungskontrollpolitik kann teure Rüstungsdynamiken, das Risiko weiterer
militärischer Konfrontationen und die Gefahr einer nuklearen Eskalation
einhegen. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder unbemannte
Waffensysteme revolutionieren die Kriegsführung. Gleichzeitig erhöhen sie
die Reaktionsfähigkeit auf dem Schlachtfeld und vergrößern dadurch das
Eskalationsrisiko in Konflikten. International verbindliche Regeln für die
Entwicklung und den Einsatz dieser Technologien sind dringend geboten. IT-
Systeme und kritische Infrastrukturen sollten besser vor Angriffen
geschützt werden.

Widerstandsfähigkeit demokratischer Institutionen stärken

Kriege und Konflikte bestimmen nicht nur die Außenpolitik, Demokratien
stehen auch innenpolitisch unter Druck: Viele Menschen verlieren das
Vertrauen in demokratische Institutionen. Populistische, extremistische
und autoritäre Bewegungen gewinnen an Einfluss. Die Politik sollte
Unzufriedenheit und soziale Missstände ernst nehmen und demokratische
Institutionen schützen und stärken, damit ihre Unabhängigkeit auch bei
wechselnden Mehrheitsverhältnissen sichergestellt ist.

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Jersey barriers für Verkehrssicherheit

Jersey barriers für Verkehrssicherheit Symbolbild
Jersey barriers für Verkehrssicherheit Symbolbild

Wenn es um Verkehrssicherheit geht, sind Leitwände oder Schutzplanken, auch genannt Jersey Barrier, ein wesentlicher Bestandteil vieler Straßensysteme. Diese Barrieren sind entscheidend für die Gewährleistung der Sicherheit sowohl für Autofahrer als auch für Bauarbeiter. In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte von Jersey barriers und ihre Bedeutung für die Verkehrssicherheit betrachtet.

Einführung in Jersey Barriers

Die Geschichte der Jersey Barriers reicht bis in die 1950er Jahre zurück, als sie erstmals in den USA entwickelt wurden. Ursprünglich wurden sie aus Stahl hergestellt, doch heute bestehen sie meist aus Beton oder Kunststoff. Das Design dieser Barrieren ist einfach, aber effektiv: Sie sind so geformt, dass sie Fahrzeuge bei einem Aufprall ablenken und so schwere Unfälle verhindern. Im Vergleich zu anderen Barrieren bieten Jersey Barriers hervorragende Stabilität und Langlebigkeit, was sie zu einer bevorzugten Wahl für viele Verkehrsbehörden macht.

Einsatzmöglichkeiten im Straßenverkehr

Jersey Barriers finden vielfältige Anwendungen im Straßenverkehr. Eine ihrer Hauptfunktionen besteht darin, Fahrspuren und Richtungen zu trennen und so Unfälle durch entgegenkommenden Verkehr zu verhindern. Darüber hinaus werden sie häufig verwendet, um Baustellenbereiche zu schützen und die Sicherheit der dort arbeitenden Personen sicherzustellen. Auch bei temporären Straßensperrungen oder Umleitungen, zum Beispiel bei Großveranstaltungen, kommen diese Barrieren zum Einsatz. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen Verkehrssicherheit.

Vorteile für die Verkehrssicherheit

Die Verwendung von Jersey Barriers bringt zahlreiche Vorteile. Einer der wichtigsten ist die Reduzierung von Unfällen und Kollisionen durch ihre Fähigkeit, Fahrzeuge abzulenken und so schwere Zusammenstöße zu vermeiden. Zudem sind diese Barrieren leicht zu handhaben und zu transportieren, was ihren Einsatz bei temporären Baustellen oder Veranstaltungen erleichtert. Ihre Langlebigkeit und Wetterbeständigkeit tragen ebenfalls dazu bei, dass sie eine verlässliche Lösung für dauerhafte Verkehrsprobleme darstellen. All diese Faktoren machen Schutzplanken zu einem wichtigen Element für die Sicherheit im Verkehr.

Beispiele erfolgreicher Implementierungen

Zahlreiche Beispiele belegen den erfolgreichen Einsatz von Jersey Barriers in verschiedenen Verkehrsumgebungen. In städtischen Gebieten werden sie häufig verwendet, um Fahrspuren zu trennen und so den Verkehrsfluss zu verbessern und Unfälle zu reduzieren. Auf Autobahnen und Schnellstraßen sorgen sie dafür, dass Fahrzeuge auf ihrer Spur bleiben und keine gefährlichen Manöver durchführen. Auch bei temporären Anwendungen wie Veranstaltungen oder Baustellen haben sich Jersey Barriers bewährt, indem sie schnell aufgestellt und wieder entfernt werden können.

Zukunftsperspektiven und Weiterentwicklungen

Die Entwicklung von Jersey Barriers steht nicht still. Zukünftige Innovationen könnten die Integration von Technologien wie LED-Beleuchtung umfassen, um ihre Sichtbarkeit in der Nacht zu erhöhen. Auch die Verwendung verbesserter Materialien zur Gewichtseinsparung, ohne Stabilität zu verlieren, ist ein vielversprechender Ansatz. Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, umweltfreundlichere Alternativen wie eine Betonstein Form zu entwickeln, die nachhaltiger sind und dennoch dieselben Sicherheitsvorteile bieten. Mit diesen Weiterentwicklungen wird sichergestellt, dass Jersey Barriers auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Verkehrssicherheit spielen.

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