Zum Hauptinhalt springen

Per Video in die Vorgeschichte. Die neue Mediathek des Landesmuseums für Vorgeschichte

n den vergangenen drei Jahren wurden, ausgelöst durch die
Covid-19-Pandemie unter der Marke ›Archaeofilm‹, Themenspektrum und Umfang
des frei verfügbaren Filmangebots des Landesmuseums für Vorgeschichte
Halle (Saale) bedeutend ausgebaut. In mittlerweile mehr als 210 Videos
werden die Dauerausstellung und die Sammlung des Landesmuseums sowie
bedeutende archäologische Stätten und Funde Sachsen-Anhalts vorgestellt.
Nun präsentiert sich dieses Angebot in neuem Gewand: Eine eigens für das
Filmprogramm des Landesmuseums konzipierte Mediathek bietet Nutzerinnen
und Nutzern auf einer ästhetisch gestalteten Online-Plattform einen
barrierearmen, intuitiven und DSGVO-konformen Zugang zu den Videos.

Die filmische Präsentation ausgewählter Themen und Projekte ist seit mehr
als einem Jahrzehnt ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit
des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt. Im
Rahmen der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen wiederholten
Schließungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) für das
Publikum erfolgte eine umfangreiche Erweiterung des online verfügbaren
Filmangebots. Somit war es auch in dieser Zeit möglich, das reichhaltige
Kulturerbe Sachsen-Anhalts zu erleben, wenn auch auf anderem Wege und aus
der Ferne. Doch auch nach dem Ende der Pandemie hielt das enorme
Publikumsinteresse an und macht deutlich, dass die Vermittlung
wissenschaftlicher Inhalte in kurzen, prägnanten und niedrigschwelligen
Filmen den sich wandelnden Informationsbedürfnissen der Öffentlichkeit
entgegenkommt. Insbesondere kann mit Hilfe des Mediums Film zusätzlich zur
Gruppe der regelmäßigen Museumsbesucher und Museumsbesucherinnen ein
neues, erweitertes Publikum erreicht werden.
Angesichts des ungebrochenen Interesses sowie der Vielzahl an mittlerweile
über 210 Filmen wurde mit Hilfe einer EU-Förderung im Rahmen des Programms
›Kulturinvestitionsprogramm Digitalisierung REACT-EU‹ eine neue Plattform
zur DSGVO-konformen Bereitstellung und barrierearmen Nutzung dieses im
deutschsprachigen Raum einzigartigen Angebotes entwickelt. Sie präsentiert
die Videos in Form einer Mediathek, die Nutzerinnen und Nutzern eine
intuitive und komfortable Erschließung der Fülle an Themen ermöglicht.
Mittels einer freien Suche und einer Filterfunktion sowie über
redaktionell kuratierte Serien, Reihen und Rubriken kann tief eingetaucht
werden in mehr als 40 Stunden Videoinhalte. Eine Vielzahl von Filmen
verfügt über deutsche und englische Untertitelungen, um im Sinne der
Barrierefreiheit und Teilhabe einen möglichst großen Personenkreis zu
erreichen. Die Mediathek ist nachhaltig konzipiert, sodass zukünftige
Entwicklungen der Barrierefreiheit von Onlineangeboten aufgegriffen und
umgesetzt werden können. Zudem bietet sie die Möglichkeit, Inhalte
mehrsprachig und damit auch einem internationalen Publikum zu
präsentieren.

Mit ›Archaeofilm‹ wird ein vielfältiges Angebot an Filmen zur
archäologischen Forschung in Sachsen-Anhalt sowie zu den Ausstellungen des
Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) präsentiert. Teile des
Filmprogramms, das fortlaufend erweitert wird, wurden im Rahmen des
Projektes ›Visualisierung von Geschichte‹ mit Hilfe des sogenannten
Corona-Sondervermögens des Landes Sachsen-Anhalt umgesetzt.
Das reichhaltige Themenspektrum reicht von den wissenschaftlichen
Untersuchungen zur Himmelsscheibe von Nebra bis hin zur Vorstellung der
Höhepunkte der Dauerausstellung des Landesmuseums im Rahmen der Reihe
›Museum exklusiv‹ mit dem Direktor und Landesarchäologen Harald Meller.
Die Erforschung der weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten,
einzigartigen ›Schamanin‹ von Bad Dürrenberg und ihrer Welt steht im
Mittelpunkt mehrerer Teile der Reihe ›Archäologie exklusiv‹. Zudem geben
internationale Expertinnen und Experten in der Serie ›Harald Meller
trifft...‹ vor laufender Kamera im Gespräch Auskunft über ihren Werdegang,
ihre Spezialgebiete und ihre aktuellen Forschungen. Das Filmangebot
beschränkt sich jedoch nicht nur auf Themen der Archäologie. Auch das
reichhaltige Kulturerbe Sachsen-Anhalts aus dem Bereich der Bau- und
Kunstdenkmalpflege sowie wichtige Themen der Landesgeschichte werden mit
Hilfe des Mediums Film thematisiert. So behandeln längere Dokumentationen
die europaweit herausragenden romanischen und gotischen Wandmalereien in
den Kirchen der Altmark, das monumentale barocke Hofgestüt Bleesern bei
Lutherstadt Wittenberg oder eine Alchemistenwerkstatt des 16. Jahrhunderts
aus Wittenberg und deren historische Bedeutung.

Die Realisierung der Mediathek wurde ermöglicht durch eine EU-Förderung im
Rahmen des Programms ›Kulturinvestitionsprogramm Digitalisierung REACT-
EU‹.

mediathek.landesmuseum-vorgeschichte.de

  • Aufrufe: 41

Katastrophale Auswirkungen von Übergewicht und Überlastung bei Kindern

Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen nehmen
weltweit dramatisch zu. Bereits eins von vier Kindern ist inzwischen
übergewichtig oder gar adipös. Welche Ursachen das hat und was man dagegen
tun kann bzw. muss – darüber referiert Prof. Dr. med. Susi Kriemler vom
Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (Universität
Zürich) auf dem 39. Jahreskongress der GOTS am 20. Und 21. Juni 2024 in
Nürnberg.

„Die Dramatik liegt im Tracking“, sagt Kriemler. „Wenn man als Kind schon
übergewichtig ist, dann bleibt das mit großer Wahrscheinlichkeit auch im
Erwachsenen-Alter. Je höher der Body-Maß-Index (BMI) im Kindesalter, desto
höher ist das Risiko, dass dies so bleibt.“
Übergewicht geht einher mit vielen chronischen Erkrankungen, allen voran
gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Fitness sinkt immer weiter,
Verhaltensprobleme treten vermehrt auf, Probleme im Bewegungsapparat
werden Alltag.

Übergewichtige Kinder haben grundsätzlich einen schlechteren Start ins
Leben. Die Fettleibigkeit tritt am häufigsten im Zusammenhang mit
körperlicher Inaktivität und falschem Essen und Essverhalten, Ein
Teufelskreislauf aus physischen, psychischen und sozialen Problemen
beginnt.

Der Hauptgrund liegt, laut Kriemler, in der Gesellschaft. Zum ersten ist
Zucker heutzutage für jeden in jeder Menge erschwinglich, während er
früher zu teuer war. Dazu kommt die Verbreitung des Fast-Food und Street-
Food, welches überall und zu jeder Zeit verfügbar ist. Als weitere
Faktoren nennt Kriemler die Medienaffinität und die globale Motorisierung.
Was früher im Haushalt oder zur Fortbewegung Muskelkraft erforderte,
erledigen heute Computer und Maschinen.

Prof. Kriemler und ihre Kollegen werteten umfassende Literatur aus
weltweiten Studien aus.

Die Situation ist derart aus dem Ruder gelaufen und das Risiko, ein Leben
lang übergewichtig zu bleiben so hoch, dass die Wissenschaftler klar
empfehlen, Übergewicht gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sie wollen in
der Vorbeugung früh ansetzen. Sprich, vor allem Kinder von bildungsfernen
Eltern und Kinder, die die heimische Sprache nicht sprechen oder
kulturfremd sind, sollen spätestens mit drei Jahren in eine
Kinderkrippe/Kindergarten gehen. Erstens, um die richtige Ernährung,
zweitens eine genügende und richtige Bewegung zu erlernen und drittens, um
sozial integriert zu werden.

Kinderkrippen bzw. Kindergärten müssten Teil des Schulsystems werden,
damit alle Kinder die gleichen Chancen bekommen am Anfang ihres Lebens.
Das investierte Geld wäre nur ein Bruchteil dessen, was eine Gesellschaft
verliert, wenn Arbeitskräfte fehlen, Rücken-, Gelenk-, Herz-Kreislauf-
Erkrankungen und Diabetes auftreten und das Gesundheitssystem belasten und
die Menschen psychisch und sozial angeschlagen sind.

  • Aufrufe: 33

Studierende taufen ihr neues Betonkanu im „Avatar“-Look – Teilnahme an deutscher Betonkanu-Regatta

„Skimwing“ heißt der riesenhafte, fliegende Wasserdinosaurier im Kinofilm
„Avatar“. Angelehnt an seinen Look haben Bauingenieurwesen-Studierende der
Hochschule Darmstadt (h_da) ihr neues Betonkanu konstruiert. Mit ihm
fahren sie jetzt am Samstag, 15.06., zur 19. Betonkanu-Regatta in
Brandenburg an der Havel. Dort messen sie sich mit Teams anderer
Hochschulen und Ausbildungsstätten, an denen ebenfalls Baustoffkunde
gelehrt wird. Doch zuvor tauften sie ihr blau-graues Betonboot im
Baustofflabor am Campus Darmstadt.

Fünf Meter lang ist das Leichtbeton-Kanu, 70 Zentimeter breit und wiegt
nur gut 70 Kilo. Und es schwimmt. Gut 30 Studierende aus dem Fachbereich
Bau- und Umweltingenieurwesen waren an Konstruktion und Bau beteiligt,
hatten sich dafür mehrere Monate mit den Eigenschaften von Beton
beschäftigt und seine Grenzen ausgereizt. Ziel war, ein möglichst
leichtes, schnelles und zugleich stabiles Betonkanu zu bauen, das auf der
200 Meter langen Wettbewerbsstrecke auf dem Beetzsee zudem eine gute Figur
macht. Fachlich betreut wurden die Studierenden von den Betontechnik-
Spezialisten Prof. Dr. Albrecht Gilka-Bötzow und Dr. Markus Schmidt.

Das h_da-Betonkanu wirkt einerseits schlank, elegant und
stromlinienförmig, was dem Baustoffboot Schnelligkeit verleiht. Ein eher
flacher statt spitzer Boden verstärkt wiederum den Tiefgang, macht das
Kanu stabiler und besser kontrollierbar. An der dicksten Stelle ist seine
Wand gerade einmal einen Zentimeter dünn. In den Beton ist eine so
genannte Bewehrung aus Glasfasergelege eingearbeitet. Sie verleiht
zusätzlich Stabilität und verhindert Risse und Brüche, indem sie die
Zugspannungen aufnimmt.

Entworfen wurde das Betonkanu am Computer und wurde dann mit einer
Holzschalung in Form gebracht. „Besonders wichtig war uns,
Reibungsverluste zu verhindern, sie machen das Kanu langsamer. Daher haben
wir die Oberfläche der Schalung zusätzlich glatt gespachtelt und
anschließend mit Folie ausgekleidet, um Unebenheiten auszubessern“,
erläutert Vanessa Eppig aus der studentischen Teamleitung.

Auch nachhaltige Aspekte haben die Studierenden im Blick. Zwar mussten sie
einen Weißzement nutzen, um den Beton in den blau-grauen Farben des
Skimwings einzufärben. Jedoch verwendeten sie hierfür einen Öko-
Weißzement, bei dessen Produktion weniger CO2 ausgestoßen wird, als bei
gängigen Weißzementen. Darüber hinaus konnten sie viele Rohstoffe aus dem
bestehenden Fundus des h_da-Betonlabors nutzen und somit wiederverwerten.
Und auch bei der Schalung wurde an die Umwelt gedacht, weshalb alle
Bestandteile nach der Betonage wieder trennbar sind.

„Natürlich stehen bei diesem Projekt auch Spaß und Teamgeist im
Vordergrund. Es ist aber auch ein etabliertes Wahlpflichtmodul in unserem
Bauingenieurwesen-Studium, denn die Studierenden lernen hier abseits der
Normen die Grenzen der Eigenschaften von Beton kennen und im Team ein
komplettes Bauprojekt durchzuführen“, erläutert Prof. Dr. Albrecht Gilka-
Bötzow den Hintergrund. Um auch sportlich für den Wasserwettkampf gerüstet
zu sein, trainieren die Studierenden derzeit auf dem Riedsee in Biblis. In
den kommenden Tagen startet dann der von den Studierenden selbst
organisierte Transport des Kanus von Darmstadt nach Brandenburg an der
Havel.

Mehr Informationen zur 19. Deutschen Betonkanu-Regatta finden sich hier:
https://www.beton.org/inspiration/betonkanu-regatta

Hochschule Darmstadt (h_da)
Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten deutschen Hochschulen
für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Sie bietet ihren aktuell 14.500
Studierenden ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Studium in den
Bereichen MINT, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und
Design. Viele Projekte und Inhalte in Studium, Forschung und
gesellschaftlichem Transfer beschäftigen sich mit den Zukunftsthemen
Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Die h_da betreibt
ein eigenes Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften und vergibt
als erste und einzige deutsche Hochschule den akademischen Grad eines
Doktors der Nachhaltigkeitswissenschaften. Visionär ist die europäische
Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da
angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von
der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp
zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“.

Website h_da: https://h-da.de
Website EUT+: https://www.univ-tech.eu

  • Aufrufe: 44

Echte Mütter, wahre Erfolge: Die inspirierende Reise von b.box!

Echte Mütter, wahre Erfolge Symbolbild
Echte Mütter, wahre Erfolge Symbolbild

Die grandiose Idee zweier australischer Mütter, die auf einer Mission waren, hat sich zu einer globalen Kultmarke entwickelt, die für Ihr innovatives und praktisches Babyzubehör bekannt ist. Dannielle Michaels und Monique Filer, das dynamische Duo hinter b.box, gründeten das Unternehmen nach einer herausfordernden Erfahrung beim Wickeln eines unruhigen Babys während eines Fluges nach Neuseeland. Ihr Weg von einem Prototypen hin zu einer weltweit anerkannten Marke zeugt von ihrem Engagement, das Leben von Eltern zu erleichtern.

Aus kleinen Dingen werden manchmal große Dinge

Die Gründung von b.box erfolgte als Antwort auf die verbreitete Herausforderung des Wickelns von Babys während Flugreisen. Die Gründer Dan und Mon konzipierten ein Produkt, das Müttern weltweit das Leben erleichtern sollte. Durch Zusammenarbeit mit einem Industriedesigner und Nutzung ihrer umfassenden Netzwerke brachten sie ihre einzigartige Babybox erfolgreich auf den Markt. Heute ist b.box eine angesehene Marke in Australien mit mehr als 15 Millionen verkauften innovativen Trinkbechern weltweit sowie einer treuen Anhängerschaft, die ihre Entwicklung verfolgt.

Eltern unterstützen, Kinder inspirieren

Kinder inspirieren Symbolbild

Die Gründer von b.box haben persönlich die Herausforderungen des Alltags in der Kindererziehung erfahren, was Sie dazu inspirierte, Produkte zu kreieren, die das Management dieser Aufgaben erleichtern. Von Reiselätzchen bis hin zu Trinkbechern hat b.box seine Produktlinie erweitert und bietet nun eine Vielzahl von Artikeln für die verschiedenen Entwicklungsstufen des Elternseins an. Die Anerkennung des Unternehmens spiegelt sich in mehr als 65 Auszeichnungen für Produktdesign, Innovation sowie herausragende betriebswirtschaftliche Leistungen wider und bestätigt die Präferenz der Verbraucher.

Erleichterung der Erziehung

Die Zielsetzung von b.box ist klar definiert: Die Erleichterung des Lebens von Eltern durch die Entwicklung einzigartiger Produkte zur Unterstützung von Kindern und Eltern. Das Team fördert Innovationsbereitschaft, hinterfragt den Status quo und fokussiert sich darauf, elterliche Anliegen zu lösen. Durch akribische Qualitätskontrolle und das Engagement für Kundenfeedback liefert b.box einzigartige Lösungsansätze für alltägliche Herausforderungen.

 

Preisgekrönte Spitzenleistung

 

Die Gründer von b.box zeigen sich erfreut über die Vielzahl an Auszeichnungen, doch Sie legen größeren Wert darauf, dass Eltern und Kinder Freude an ihren Produkten haben. Die Marke hat international an Popularität gewonnen und ist in 60 Ländern bei über 3.000 Einzelhändlern vertreten.

 

Wie geht es jetzt weiter?

 

Wenn b.box in die Zukunft schaut, besteht das Ziel darin, weiterhin die begehrteste Marke für Babys und Kinder weltweit zu sein. Das Unternehmen wird auch weiterhin Fragen stellen und sich bemühen, die Erwartungen der Kunden zu übertreffen sowie den Markt neu zu definieren.

 

Besuchen Sie b.box auf Amazon für weitere Informationen.

  • Aufrufe: 57