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Bereit für die Rennsaison: Der bisher stärkste Rhino Race-Ing. Team der FH Dortmund stellt neuen Wagen vor

Der rote Umhang ist gelüftet: Der dritte Rhino-Rennwagen der Fachhochschule Dortmund ist nicht weniger schnittig als seine Vorgänger. Die eigentlichen Fortschritte liegen jedoch unter der Haube, und sie sind zahlreich.

 

Er ist leistungsfähiger: Um satte 20 Prozent, von 68 auf 82 PS, hat das Race-Ing. Team den Output des Honda-Motors „CBR 600 Typ PC35E Sport“ erhöht – was bei einem Gesamtgewicht von rund 225 Kilo einen signifikanten Boost bedeutet. Die Elektronik ist neu, ebenso das Motorsteuergerät. Die Sensorik ist umfangreicher, ermittelt zum Beispiel per GPS genauere Beschleunigungswerte und misst die Raddrehzahl an jedem Reifen einzeln. Der neue Heckrahmen ist 1400 Gramm leichter.

 

Die hitzige Qualifikationsphase für die Formula Student 2024, die Rennserie für studentische Teams, hat der Rhino III bereits mit Bravour gemeistert. Die Teilnahme an den Renn-Events in Österreich (21.–25. Juli), Tschechien (5.–10. August) und Kroatien (20.–25. August) ist sicher.

 

Bei diesen Rennen geht es nicht nur um Rundenzeiten. Mindestens genauso wichtig sind die „statischen Events“, die in die Gesamtwertung mit einfließen und bei denen zum Beispiel der fiktive, aber vollständig ausgearbeitete Businessplan eines jeden Teams begutachtet wird. Dafür hat das Race-Ing. Team eine eigene Baugruppe ins Leben gerufen, die sich nur darum kümmert.

 

Immer mehr Renn-Events und Renn-Teams der Formula Student konzentrieren sich auf Hybrid- und E-Antriebe. Auch das Race-Ing. Team der FH Dortmund entwickelt sich in diese Richtung und sucht Studierende, die technische Konzepte für diese nachhaltigeren Antriebsformen entwickeln.

 

Weitere Infos:

www.race-ing.de/

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Food Day For (Your) Future - Schnuppertag für Schüler:innen an der Hochschule Geisenheim

Gesündere Lebensmittel, optimierte Transportwege, weniger
Lebensmittelverschwendung: Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bietet
nicht nur beste Berufsaussichten, sondern auch die Möglichkeit wirklich
etwas zu verändern. Beim Food Day For (Your) Future können Schüler:innen
sich davon ein eigenes Bild machen und in die Lebensmittel- und
Getränkestudiengänge der Hochschule Geisenheim reinschnuppern.

Der Food Day For (Your) Future am 24.06.2024 bietet interessierten
Schüler:innen die Möglichkeit, die Studiengänge

- Getränketechnologie B.Sc.
- Lebensmittellogistik und -management B.Sc.
- Lebensmittelsicherheit B.Sc.

in spannenden Projekten kennenzulernen. Das Programm umfasst dabei unter
anderem die Herstellung von Bubble Tea aus frisch gepresstem Apfelsaft,
ein Mittagessen in Form einer sensorischen Pizzaverkostung und die
Herstellung von Schokolade und Speiseeis. Darüber hinaus lernen die
Schüler:innen, warum Mikrobiologie, Chemie und Co. wichtig für sichere
Lebensmittel sind und wie man per Eye-Tracking die Kaufentscheidung von
Konsument:innen untersuchen kann.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung erfolgt
über das Veranstaltungsportal der Hochschule (Gastzugang möglich).

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„Gib Hitze keine Chance” – BZgA informiert zur EM mehrsprachig rund um Hitzeschutz

Zur UEFA EURO 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland
ausgetragen wird, macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) unter dem Motto „Gib Hitze keine Chance!“ gemeinsam mit dem
Bundesministerium für Gesundheit und der UEFA EURO 2024 auf die Bedeutung
von Hitzeschutzmaßnahmen aufmerksam. Hitzewellen und UV-Strahlung belasten
den Körper und haben spürbare Auswirkungen auf die Gesundheit. Da nicht
nur die Spiele im Freien stattfinden, sondern auch große Feste draußen
geplant sind, sollten sich Fußballfans ausreichend schützen. Die BZgA
stellt eine mehrsprachige Landing-Page unter klima-mensch-gesundheit.de/em
zur Verfügung.

Zur UEFA EURO 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland
ausgetragen wird, macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) unter dem Motto „Gib Hitze keine Chance!“ gemeinsam mit dem
Bundesministerium für Gesundheit und der UEFA EURO 2024 auf die Bedeutung
von Hitzeschutzmaßnahmen aufmerksam.
Hitzewellen und UV-Strahlung belasten den Körper und haben spürbare
Auswirkungen auf die Gesundheit. Da nicht nur die Spiele im Freien
ausgetragen werden, sondern auch große Feste draußen geplant sind, sollten
sich Fußballfans ausreichend schützen. Die BZgA stellt dazu eine
mehrsprachige Landing-Page unter https://www.klima-mensch-gesundheit.de/em
zur Verfügung, damit sich auch internationale Gäste zum Hitze- und UV-
Schutz informieren können.

Prof. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit: „Ich freue mich
darauf, zusammen mit internationalen Gästen endlich wieder ein großes
Fußballfest zu feiern. Damit einem erneuten Sommermärchen nichts im Wege
steht, sollten auch Fußballfans wissen, wie sie sich bei Hitzewellen am
besten verhalten. Daher haben wir gemeinsam mit den Organisatoren der
EURO24 mehrsprachige Empfehlungen entwickelt, die ab sofort online
verfügbar sind und auf die besonders an den Spielorten hingewiesen wird.
Gerade ältere und kranke Menschen sollten darauf achten. An den Folgen
heißer Tage sterben jedes Jahr leider tausende Menschen. Deswegen lautet
mein heißer Tipp für die EM: Echte Fans bleiben cool!“

Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für
Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) und Kommissarischer
Leiter der BZgA: „Hitzewellen belasten die Gesundheit und vor allem unser
Herz-Kreislauf-System. Die Symptome reichen von Schwindel, Kopfschmerzen,
Erschöpfung und Benommenheit bis zu Ausschlägen, Krämpfen, Sonnenstichen
und Hitzeschlag. In extremen Fällen kann Hitze sogar zum Tod führen.
Angesichts der auch in diesem Sommer zu erwartenden sonnenreichen Tage und
Hitzeperioden ist es daher wichtig, auch unsere internationalen Gäste im
Rahmen der EURO 24 frühzeitig für dieses Thema zu sensibilisieren. Die
BZgA informiert Fußballfans dazu unter https://www.klima-mensch-
gesundheit.de/em in mehreren Sprachen, wie sie sich vor Hitze und UV-
Strahlung schützen können. Um die Kommunen zu unterstützen, haben wir
zudem ein umfangreiches Hitzeschutz-Informationspaket an die rund 11.000
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland verschickt.“

Philipp Lahm, Turnierdirektor der UEFA EURO 2024: „Wir alle wünschen uns
einen schönen und warmen Sommer mit tollen Spielen während der UEFA EURO
2024. Damit wir gemeinsam ein europäisches Fußballfest in den Stadien und
FanZones erleben können, ist ein präventiver Hitzeaktionsplan maßgeblich,
um das Gesundheitssystem frühzeitig zu entlasten und unsere Besucherinnen
und Besucher bestmöglich vor Hitze zu schützen. Daher freuen wir uns,
gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung Sensibilisierungsmaßnahmen zum Hitzeschutz
bei der UEFA EURO 2024 umzusetzen.“

Fünf Tipps für heiße Tage im Stadion oder beim Public-Viewing

• Ausreichend Wasser trinken
Das Durstgefühl tritt erst ein, wenn der Körper bereits viel Flüssigkeit
verloren hat. Deshalb sollten Sie bei starker Hitze über den Tag verteilt
zwischen zwei und drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
Verzichten Sie auf alkohol- und koffeinhaltige Getränke – Alkohol und
Koffein belasten den Kreislauf zusätzlich.

• Im Schatten aufhalten
Stellen Sie sich in den Schatten. Asphalt- und Betonflächen speichern
Hitze und lassen die Umgebungstemperatur weiter ansteigen. Suchen Sie
stattdessen Abkühlung in der Natur oder schauen Sie das nächste Match im
schattigen Garten statt auf der Fanmeile. Halten Sie sich während der
wärmsten Tageszeit, etwa zwischen 11 und 17 Uhr, möglichst wenig draußen
und stattdessen an kühleren Orten auf.

• Haut und Augen schützen
UV-Strahlen lösen nicht nur Sonnenbrand aus, sondern können auch
Spätfolgen wie vorzeitige Hautalterung bis hin zu Hautkrebs und Grauen
Star haben. Tragen Sie daher immer sonnengerechte Kleidung sowie eine
Kopfbedeckung mit Nackenschutz und eine Sonnenbrille mit UV-400-Schutz.
Unerlässlich: eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher und
UVA-Siegel 30 Minuten vor dem Sonnenaufenthalt auftragen – und alle zwei
Stunden nachcremen.

• Leicht essen
An heißen Tagen sollten Sie lieber mehrere kleine statt drei große
Mahlzeiten zu sich nehmen. Vor allem leichte, frische und kühle
Nahrungsmittel wie fettarme Milchprodukte, Obst und Gemüse oder Salate und
fettarme Suppen bieten sich an. Viele Nahrungsmittel verderben bei Hitze
schneller. Achten Sie deswegen auch darauf, dass Ihr Essen immer gut
gekühlt ist – zum Beispiel in einer Kühltasche.

• Auf sich und andere achten
Seien Sie füreinander da. Sensibilisieren Sie ihre Mitmenschen für den
Umgang mit Hitze. Erinnern Sie andere beim gemeinsamen Fußballschauen an
heißen Tagen an Sonnencreme, Schatten und ein Glas Wasser. Bieten Sie
besonders hitzeanfälligen Personen und Menschen mit ersten Anzeichen einer
Überhitzung Ihre Hilfe an.


BZgA-Angebote zum Thema Klimawandel und Gesundheit im Überblick:

Online-Portal Klima – Mensch – Gesundheit:
https://www.klima-mensch-gesundheit.de

Landing-Page EM:
https://www.klima-mensch-gesundheit.de/em

Toolbox „Gib Hitze keine Chance“:
https://shop.bzga.de/toolbox-gib-hitze-keine-chance/

Weitere Informationen:
Gesundheitshinweise für Reisende, die die UEFA EURO 2024 besuchen:
https://www.who.int/europe/publications/m/item/public-health-advice-for-
travellers-attending-uefa-euro-2024


Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bzga.de/
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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THWS präsentiert KI-basiertes Mess-System für die Industrie-Isolierung

Erfolgreiche Kooperation mit Projektpartner Schwartmanns – Verkaufsstart
für Anfang 2025 geplant

Nach über drei Jahren Forschung und Entwicklung ist es so weit: Ein Team
des Studienbereichs Geo an der Fakultät Kunststofftechnik und Vermessung
der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) hat zusammen mit
dem Projektpartner Schwartmanns Maschinenbau GmbH das eigens entwickelte
Mess-System „isodot“ auf der Branchenmesse TI-Expo in Düsseldorf
präsentiert. Zum THWS-Team gehören Projektleiter Prof. Dr. Stefan
Knoblach, Lukas Hart und Jan Pagels sowie die studentischen Hilfskräfte
Fabius Limpächer, Fabrice Ntwali, Paul Raab und Jakob Scheppach.

Konzipiert ist das Mess-System für die Anforderungen im Bereich der
Industrie-Isolierung. Aktuell wird vor der Isolierung von Rohrleitungen in
Industrieanlagen ein händisches Aufmaß vollzogen, um anschließend eine
passgenaue Dämmung zu fertigen. Dieses Vorgehen ist jedoch fehleranfällig
und zeitaufwändig. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gibt es in
der Branche daher Bestrebungen, das Aufmaß der Rohrleitungen zu
vereinfachen und zu automatisieren. Hier setzt das Forschungsprojekt der
THWS an. Ziel ist die Entwicklung eines kostengünstigen Mess-Systems in
Kombination mit einer speziellen Software für die Auswertung der Daten.
Der Praxispartner, die mittelständische Schwartmanns Maschinenbau GmbH aus
Wesseling bei Köln, ist neben der Herstellung von Fertigungsmaschinen für
die Isolierbranche auch verstärkt im Bereich Software- und Aufmaßlösungen
tätig.

Kostenersparnis durch künstliche Intelligenz

Für eine kostengünstige Fertigung entstehen der Korpus und das Gehäuse des
Mess-Systems im 3D-Druck-Verfahren. Für die eigentliche Messung sind eine
Kamera und ein Entfernungsmesser verbaut. In der Anlage wird der
gewünschte Bereich durch mehrere Bilder erfasst, welche anschließend zu
einem Panorama zusammengefügt werden. Das Panoramabild wird anschließend
vollautomatisch mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet. Diese wurde
darauf trainiert, Rohre und sonstige Bauteile einer Rohrleitung in Bildern
zu identifizieren. Die Software „weiß“ dadurch, wo sich zu vermessende
Rohre befinden und kann mithilfe des Laserdistanzmessers die Zielobjekte
millimetergenau anvisieren. Zusammen mit der gemessenen Entfernung und den
Informationen aus den Bildern erfolgt die Rekonstruktion der Rohre. Auf
diese Weise können bei der Isolierung relevante Informationen wie die
Länge und der Durchmesser der Rohre digital und automatisiert
bereitgestellt werden. Darauf aufbauend wird dann die Dämmung geplant und
der Entwurf final an die Fertigungsmaschinen übertragen.

Auf diese Weise ergibt sich ein vollständig digitaler Arbeitsablauf,
welcher die Kosteneffizienz und damit auch die Akzeptanz und Umsetzung
solcher Dämmmaßnahmen steigert. Dieses Potenzial wurde auch von der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erkannt, welche das Projekt fördert.
Es entspricht somit den Förderkriterien der DBU, welche sich
ausschließlich auf Projekte zum Schutz der Umwelt fokussiert. Dass dies im
Bereich der Industrie-Isolierung gegeben ist, belegt auch eine Studie der
European Industrial Insultation Foundation, welche das jährliche
Einsparpotenzial an CO₂ in Deutschland auf knapp 10.000 Tonnen beziffert,
was dem Verbrauch von zwei Millionen Haushalten entspricht.

Auch wenn das System während der Messe auf große Begeisterung stieß, muss
sich die Isolierbranche noch etwas gedulden. Erste Feldtests unter
Realbedingungen wurden unter anderem im Müllheizkraft Würzburg
durchgeführt. Bis zum Projektende im September 2024 sollen weitere Tests
folgen, um eventuelle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben. Der
Verkaufsstart ist für Anfang 2025 geplant. „Dieses Ziel ist zwar sehr
ambitioniert, aber angesichts unseres engagierten Teams und der guten
Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Schwartmanns bin ich zuversichtlich,
dass wir dieses Ziel auch erreichen“, so Projektkoordinator Prof. Dr.
Knoblach.

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