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Bundesregierung will Wirksamkeit von Ausgaben besser belegen

Das Bundeskabinett hat am 10. April 2024 den Abschlussbericht zur 11.
Spending Review zum Thema „Verbesserung der Wirkungsorientierung im
Bundeshaushalt mit einem Schwerpunkt Nachhaltigkeit“ zur Kenntnis
genommen. Der Bund hat seit den 2010er-Jahren die Ziel- und
Wirkungsorientierung seiner Haushaltsführung durch eine Reihe wichtiger
Veränderungen und Innovationen kontinuierlich fortentwickelt und gestärkt.
Grundlage für die weitere Verbesserung der Wirkungsorientierung ist ein
vom ZEW Mannheim sowie der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
für das Bundesministerium der Finanzen (BMF) erarbeitetes Gutachten.

„Eine stärkere Wirkungsorientierung der öffentlichen Haushalte stellt
einen Paradigmenwechsel dar: Statt auf Ausgaben in Milliardenhöhe zu
verweisen, müssen Verantwortliche dann die konkrete Wirkung eines
Programms stärker belegen“, erläutert Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-
Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche
Finanzwirtschaft“. ZEW-Ökonom und Ko-Projektleiter Albrecht Bohne betont:
„Gerade der flächendeckende Einsatz von objektiven Indikatoren zur
Bewertung von Politikmaßnahmen sowie ein ausgefeiltes Evaluationssystem
kann staatliches Handeln nachhaltig verbessern“.

Effektive Indikatoren: Messbarkeit und offene Evaluationspraxis als
Schlüssel

Das Erstellen stichhaltiger Indikatoren für staatliche Ausgabeprogramme
ist ein Kernelement, um Ausgaben des Staates effizient zu gestalten. Diese
sollten vorab festgelegt werden und die tatsächliche Wirkung einer
Politikmaßnahme messen. Ein guter Indikator für ein Programm zur
energetischen Gebäudesanierung ist beispielsweise die durch die Sanierung
eingesparte Menge an Kohlenstoffdioxid. Für den flächendeckenden Einsatz
von Indikatoren haben ZEW und Deloitte einen konkreten Leitfaden
erarbeitet.

Ein weiteres Kernanliegen des Gutachtens besteht im vermehrten Einsatz
unabhängiger empirischer Evaluationsmethoden und in der Förderung einer
offenen Evaluationskultur. Umfassende Programmevaluationen gehen über die
reine Berechnung von Indikatoren hinaus und erlauben eine differenzierte
Auswertung einer Politikmaßnahme. Wichtig ist dabei, dass Evaluationen ein
Programm nicht pauschal als erfolgreich oder nicht einstufen. Vielmehr
liefern detaillierte Evaluationen Hinweise, welche Aspekte einer Maßnahme
besonders hilfreich sind und welche nicht. „So können
Projektverantwortliche kontinuierliche Verbesserungen anstoßen und
letztlich mit gegebenen Haushaltsmitteln die erzielte Wirkung verbessern.
Mit unserem breit angelegten Gutachten geben wir der Politik einen
regelrechten Baukasten mit vielen Ansatzpunkten zur Stärkung der
öffentlichen Finanzen mit“, schlussfolgert Friedrich Heinemann.

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Wissenschaftlerin der Hochschule Nordhausen ist eine der Gewinner(innen) des Hochschulwettbewerbs 2024

Mit ihrem Projekt "Mehr Freiheit für Wildtiere, Freiheitsverlust für uns
Menschen?" gewinnt das Team um die Nachwuchsforscherin Dr. Miriam Kunde
beim Hochschulwettbewerb 2024 einen der nur zwölf deutschlandweit
vergebenen Preise für die Hochschule Nordhausen.

Anlässlich des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
ausgerufenen „Wissenschaftsjahres 2024“ möchte das prämierte Projekt zur
Diskussion über den Artenschutz und die Koexistenz von Wildtieren und
Menschen einladen. Wie kann der Artenschutz mit konkurrierenden
gesellschaftlichen Interessen in Einklang gebracht werden? Wie können
Wildtiere und Menschen friedlich zusammenleben? Diese Fragen sollen am
Beispiel der polarisierenden Rückkehr des Wolfs in Deutschland diskutiert
werden. Durch fiktive Gerichtsverhandlungen sollen Schülerinnen und
Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit haben, in
einer Debatte über die Freiheit von Wildtieren einmal eine aktive Rolle
einzunehmen.

"Unser Ziel ist es, Sensibilität für die gesellschaftlichen Konflikte, die
oft konkurrierenden Interessen von Artenschutz und menschlichen
Bedürfnissen zu schaffen und zur Perspektivübernahme und Entwicklung von
Kompromissen und Lösungen anzuregen", erklärt die Preisträgerin Dr. Miriam
Kunde. "Wir glauben fest daran, dass durch den offenen Dialog die
Kommunikation innerhalb der Gemeinschaft innovative Lösungsansätze
entstehen können, die sowohl den Tieren als auch den Menschen
zugutekommen. Dank der Unterstützung des Projekts durch das Preisgeld und
durch Wissenschaft im Dialog können wir unsere Ideen für einen Dialog mit
den Bürgern nun realisieren".

Zum offiziellen Start des Projekts mit Beginn des Sommersemesters 2024 an
der Hochschule Nordhausen überreichte der Präsident der Hochschule Prof.
Dr. Jörg Wagner das Preisgeld symbolisch an die Preisträgerin.

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Wie kann ich was bewegen?

Vielfalt und Teilhabe als Attribute moderner inklusiver Hochschulen: Thema
der Semestereröffnungsveranstaltung an der Hochschule für Wirtschaft und
Recht Berlin am 17. April 2024 um 16 Uhr mit dem Aktivisten und Autor Raul
Krauthausen.

Berlin, 10. April 2024 – Gleichberechtigung, Chancengleichheit und
Akzeptanz – mehr als Schlagworte. Gelebte Inklusion ist geprägt durch
Respekt und Empowerment. Wo stehen die Hochschulen? Wie kann man selbst
etwas bewegen?

Zur öffentlichen Semestereröffnungsveranstaltung am Mittwoch, dem 17.
April 2024, am Campus Lichtenberg (Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin)
der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) stehen diese
Fragen im Mittelpunkt. Hauptredner ist der bekannte Aktivist für
Barrierefreiheit und Inklusion, Raul Krauthausen.

Der Gründer der Organisation Sozialheld*innen und Autor mehrerer
Bestseller wird über gelebten Inklusionsaktivismus sprechen. Er ist
bekannt für sein Engagement für barrierefreie Bildung und hat durch sein
Wirken das Bewusstsein für die Bedeutung von Inklusion in der Gesellschaft
geschärft. Dafür wurde der Berliner mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande
ausgezeichnet.

Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, über die Herausforderungen und
Chancen von Inklusion an Hochschulen zu diskutieren und praktische Ansätze
für die Umsetzung inklusiver Maßnahmen zu erörtern – passend zum Titel des
im vergangenen Jahr von Raul Krauthausen erschienenen Buches "Wer
Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden".

Medienvertreter*innen und andere Interessierte sind herzlich eingeladen,
an der Veranstaltung teilzunehmen, vor Ort und online über das
Videokonferenzsystem BigBlueButton.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Weitere Informationen und Veranstaltungslink
https://www.hwr-berlin.de/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltung-
detail/1090-wie-kann-ich-was-bewegen-eroeffnung-des-sommersemesters/


Diversität an der HWR Berlin
https://www.hwr-berlin.de/hwr-berlin/ueber-uns/diversitaet/

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Rund 12 000 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

http://www.hwr-berlin.de

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Bärlauch Pesto: Ein Genuss aus der Natur

Bärlauch Pesto Symbolbild
Bärlauch Pesto Symbolbild

Bärlauch, mit seinem intensiven Geschmack und seinem würzigen Aroma, ist eine wahre Delikatesse der Frühlingsküche. Ein beliebtes Gericht, das man mit Bärlauch zubereiten kann, ist Bärlauch Pesto. Dieses einfache Rezept ermöglicht es, den Geschmack des Frühlings das ganze Jahr über zu genießen.

Die Zutaten vorbereiten

Bevor es ans Zubereiten geht, müssen die Zutaten vorbereitet werden. Für Bärlauch Pesto benötigt man frischen Bärlauch, geröstete Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl, und etwas Salz und Pfeffer. Die Menge der Zutaten kann je nach persönlichem Geschmack variiert werden.

Schritt für Schritt: Die Zubereitung

  1. Bärlauch waschen und trocknen: Zuerst sollte der Bärlauch gründlich gewaschen und trocken getupft werden, um Schmutz und Sand zu entfernen.

  2. Zerkleinern der Zutaten: Anschließend werden der Bärlauch, die gerösteten Pinienkerne und der Parmesan grob zerkleinert. Dies kann mit einem Messer oder einem Küchenmixer erfolgen.

  3. Mischen der Zutaten: Die zerkleinerten Zutaten werden nun mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass eine gleichmäßige Masse entsteht.

  4. Fein abschmecken: Nachdem alle Zutaten gut vermischt sind, sollte das Bärlauch Pesto probiert und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

Genießen und Variieren

Bärlauch Pesto ist vielseitig einsetzbar und passt hervorragend zu Pasta, als Brotaufstrich oder als Dip für Gemüsesticks. Man kann das Pesto auch nach Belieben variieren, indem man beispielsweise zusätzlich Basilikum oder Zitrone hinzufügt.

Haltbarkeit und Lagerung

Um das Bärlauch Pesto länger haltbar zu machen, kann man es in saubere Gläser füllen und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Pesto etwa eine Woche. Alternativ kann man es auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Fazit: Ein Hauch von Frühling auf dem Teller

Bärlauch Pesto ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch ein wahrer Genuss für den Gaumen. Mit frischen Zutaten aus der Natur zaubert man im Handumdrehen ein köstliches Gericht, das den Frühling auf den Teller bringt. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von dem intensiven Geschmack des Bärlauchs verzaubern!

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