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Die Sagrada Família in Barcelona

Papst Leo XIV. zelebriert eine feierliche Messe zum Gedenken an den hundertsten Todestag von Antoni Gaudí und segnet den Turm Jesu Christi.

Dieser Besuch des Papstes vermittelte der Welt die Werte, die den Tempel inspirieren: Glaube, Kultur, Spiritualität und das Streben nach Schönheit.

Die Segnung des Turms Jesu Christi war das zentrale Ereignis des Gaudí-Jahres und einer der bedeutendsten Meilensteine ​​in der jüngeren Geschichte der Basilika.

 

 

 
 

Barcelona, ​​10. Juni 2026 – Heute war ein historischer Tag für die Sagrada Família: Papst Leo XIV. empfing die Basilika im Rahmen seiner Apostolischen Reise nach Spanien und gedachte gleichzeitig des hundertsten Todestages von Antoni Gaudí. Mit diesem Besuch war Leo XIV. nach Johannes Paul II. und Benedikt XVI., der die Basilika im November 2010 weihte und ihr den Status einer Basilica minor verlieh, der dritte Papst, der die Sagrada Família besuchte. Der heutige Besuch war von großer symbolischer Bedeutung, da er mit dem hundertsten Todestag des Architekten zusammenfiel, der die letzten Jahre seines Lebens dem Bau des Sühnetempels widmete.

 

Begrüßung durch hochrangige zivile und religiöse Autoritäten

Bei seiner Ankunft in der Basilika wurde der Heilige Vater von weltlichen und kirchlichen Würdenträgern empfangen: Ihren Majestäten, dem König und der Königin von Spanien, dem spanischen Regierungspräsidenten, dem katalanischen Regierungspräsidenten, Kardinal Joan Josep Omella i Omella, Erzbischof von Barcelona, ​​und dem Vorsitzenden der Junta Constructora de la Sagrada Família, Esteve Camps. Vor dem Gottesdienst besuchte Papst Leo XIV. mehrere symbolträchtige Orte der Sagrada Família, darunter die Krypta der Basilika, wo er am Grab von Antoni Gaudí betete.

 

Feierliche Messe und Segnung des Turms Jesu Christi

Um 20:00 Uhr zelebrierte der Papst die Messe zum hundertsten Todestag Gaudís vor Tausenden Gläubigen in und um die Basilika. Die Feier unterstrich die Bedeutung der Botschaft des katalanischen Architekten und seine Vision eines Tempels, der das Evangelium durch Schönheit, Licht und Natur verkünden sollte. Höhepunkt des Tages war die Segnung des Jesus-Christus-Turms, das zentrale Ereignis des Gaudí-Jahres und einer der bedeutendsten Meilensteine ​​in der jüngeren Geschichte der Basilika. Mit 172,5 Metern ist dieser Turm der höchste Punkt der Basilika und macht die Sagrada Família zur höchsten Kirche der Welt. Nach der Segnung erlebte der Papst ein farbenprächtiges Finale, das vom Boden bis zur ersten Beleuchtung des Kreuzes reichte und in einer drohnengesteuerten Lichtshow gipfelte, die die Figur Gaudís und den Satz „Primer l’amor, després la tècnica“ (Erst die Liebe, dann die Technik) formte. Zum Abschluss enthüllte der Papst eine Gedenktafel, die an seinen Besuch in der Basilika erinnerte.

 

Mehr als 8.500 Menschen nahmen persönlich an der Feier teil, 4.500 in Innenräumen und 4.000 im Freien, während Tausende weitere das Ereignis auf Großbildleinwänden an verschiedenen Orten in der Stadt Barcelona und in der internationalen Übertragung verfolgten.

Der Besuch hat die Sagrada Família erneut in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit gerückt und der Welt die Werte vermittelt, die den Tempel prägen: Glaube, Kultur, Spiritualität und das Streben nach Schönheit. Hundert Jahre nach dem Tod Antoni Gaudís waren dieser Besuch des Heiligen Vaters und die Segnung des Jesusturms eine außergewöhnliche Würdigung des Architekten und seines Traums, einen Tempel zu errichten, der als große steinerne Bibel konzipiert ist und in dem Glaube, Kunst und Architektur zusammenwirken, um die Botschaft des Evangeliums zu verkünden.

 

Ein Kreuz, das über Barcelona in den Himmel ragt

 

Der Jesus-Christus-Turm ist der zentrale Turm der Sagrada Família. Er ist umgeben von den vier Evangelistentürmen (die jeweils durch eine Brücke mit dem zentralen Turm verbunden sind) und dem Marienturm (der von innen mit dem Jesus-Christus-Turm verbunden ist). Er hat zwölf Seiten und ist 172,5 Meter hoch. Seine Errichtung erfolgte in zwölf Ebenen aus einzelnen Paneelen, deren Montage am 16. Oktober 2018 aus einer Höhe von 85 Metern begann.

 

Es wird von einem dreidimensionalen, vierarmigen Kreuz gekrönt, das mit Glas und weißen emaillierten Keramikfliesen verkleidet ist. Das Kreuz ist 17 Meter hoch und 13,5 Meter breit.

 

Wie in den „Àlbums de Temple“ vermerkt, wünschte sich Gaudí, dass das Kreuz Tag und Nacht erstrahlt. Daher besteht es aus weiß emaillierter Keramik und Glas – zwei glänzenden Materialien, die zudem witterungsbeständig sind. Zusätzlich werden Scheinwerfer an den Türmen der Evangelisten und Apostel angebracht, um die Spitze zu beleuchten. Im Inneren des Kreuzes befindet sich eine Skulptur des Agnus Dei, die vom italie

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