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Neuerscheinung „Zukunftsorientiertes Versorgungsmanagement“ im Hochschulverlag APOLLON University Press

Das neue Buch aus der Reihe APOLLON Wissensträger mit dem Titel
„Zukunftsorientiertes Versorgungsmanagement“ nimmt die aktuellen
Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems unter die Lupe und
stellt verschiedene Lösungsstrategien für ein adäquates
Versorgungsmanagement vor.

Fehlende Fachkräfte, Finanzierungsengpässe und zunehmende
Mehrfacherkrankungen im Alter stellen das Gesundheitssystem Deutschlands
vor große Herausforderungen. In ihrem Sammelband arbeitet die
Herausgeberin Anja Nöske (unter der Mitarbeit von Barbara Birkner und
Michael Erhart) die verschiedenen Problemfelder dezidiert heraus und lässt
auch die Lösungskomponente nicht außer Acht. Die Autor:innen ordnen einen
Mix aus alten und neuen Instrumenten und Methoden des
Versorgungsmanagements in den aktuellen Situationskontext ein und zeigen
dabei mögliche Potenziale auf, die zu einer Stärkung des angeschlagenen
Gesundheitssystems führen könnten. Hierbei finden intersektorale Ansätze
wie die hausarztzentrierte Versorgung und strukturierte
Behandlungsprogramme Beachtung, aber auch die fortschreitende
Digitalisierung des Gesundheitswesens rückt in den Fokus. Das
Grundlagenwerk ist sowohl für interessierte Fachfremde als auch für
Branchenkenner geeignet.

Herausgeberin:
Anja Nöske ist studierte Gesundheitswissenschaftlerin und
Gesundheitsökonomin. Sie war mehrere Jahre als Beraterin für Ärzte und
Therapeuten einer Kassenärztlichen Vereinigung tätig und beriet die AOK
Hessen als Projektmanagerin im Bereich digitale Versorgung und Vernetzung.

„Zukunftsorientiertes Versorgungsmanagement“ ist im Buchhandel oder über
den Verlag APOLLON University Press (www.apollon-hochschulverlag.de)
erhältlich.

„Zukunftsorientiertes Versorgungsmanagement“ – Anja Nöske (Hrsg.). 1.
Auflage 2024, Bremen: APOLLON University Press, gebunden – 424 Seiten – 17
x 22,0 cm – 44,90 € – ISBN: 978-3-943001-83-9

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Bakterielle Keime wirksam bekämpfen

BVL informiert auf der Grünen Woche über Maßnahmen gegen
Antibiotikaresistenzen

Antibiotika sind unverzichtbare Arzneimittel zur Behandlung bakterieller
Infektionskrankheiten - sowohl beim Menschen, aber auch bei Haus- und
Nutztieren. Werden Bakterien gegenüber einem Antibiotikum unempfindlich,
wird von einer Antibiotikaresistenz gesprochen. Das heißt, antibiotische
Medikamente können ihre Wirkung nicht mehr entfalten. Vor diesem
Hintergrund informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 19. bis zum 28. Januar auf der Grünen
Woche in Berlin, wie Antibiotikaresistenzen entstehen und sich ausbreiten,
welche Rolle das BVL bei ihrer Eindämmung spielt und was man selbst gegen
Antibiotikaresistenzen tun kann.

Ein circa zwei Meter hohes Display in Form einer Lupe weist den
Besucherinnen und Besuchern weithin sichtbar den Weg zum BVL-Messestand in
Halle 23a. Darauf abgebildet sind häufig vorkommende Bakterien, die bei
Mensch und Tier zum Teil schwere Krankheiten auslösen können. Manche
dieser Bakterien sind von Natur aus unempfindlich gegen bestimmte
Antibiotika. Andere können resistent gegen das eingesetzte Antibiotikum
werden, wenn es zum Beispiel nicht korrekt angewendet wird.

Resistente Bakterien können nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch
vom Nutztier auf Landwirtinnen und Landwirte und vom Haustier auf
Tierhalterinnen und Tierhalter (und umgekehrt) direkt übertragen werden.
Außerdem können sie sich auf Lebensmitteln befinden. Eine Infografik auf
dem Messestand des BVL zeigt anschaulich solche und weitere
Verbreitungswege.

Zu den Aufgaben des BVL gehört, die Resistenzentwicklung bei Bakterien von
Nutz- und Haustieren zu beobachten und ihrer Verbreitung entgegenzuwirken.
Dazu untersucht das BVL fortlaufend Bakterien von erkrankten Tieren auf
ihre Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Antibiotika. Diese Arbeit
können Besucherinnen und Besucher der Grünen Woche auf einem virtuellen
Rundgang durch die Labore des BVL hautnah erleben.

Die Ergebnisse des BVL-Antibiotikaresistenzmonitorings helfen
Tierärztinnen und Tierärzten, eine sinnvolle Vorauswahl der zur Behandlung
geeigneten Antibiotika zu treffen. Außerdem werden sie bei der Zulassung
von Antibiotika für die Behandlung von Tieren berücksichtigt.

Darüber hinaus informieren die Expertinnen und Experten des BVL auf ihrem
Messestand, welche Maßnahmen Verbraucherinnen und Verbraucher selbst gegen
die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen ergreifen können. Dazu gehören
zum Beispiel die korrekte Anwendung der antibiotisch wirksamen
Medikamente, regelmäßiges Händewaschen oder das vollständige Erhitzen von
rohem Fleisch oder rohen Eiern.

Hintergrundinformation

Der Messestand des Bundesamtes für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) ist Teil des Grüne Woche-Auftritts des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das BVL ist
eine eigenständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des BMEL. Es ist
für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und
gentechnisch veränderten Organismen in Deutschland zuständig. Im Bereich
der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit übernimmt es umfassende
Managementaufgaben und koordiniert auf verschiedenen Ebenen die
Zusammenarbeit zwischen dem Bund, den Bundesländern und der Europäischen
Union.

Weiterführende Informationen

•       BVL-Webseite zur Grünen Woche 2024:
https://www.bvl.bund.de/gruenewoche2024

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#2 ARL Lunch Talk „Postwachstum in ländlichen Räumen“

Eine Stunde, ein Thema geht in die zweite Runde: Am 2. Februar 2024 ab
13:00 Uhr mit Yasmine Willi und Anton Brokow-Loga

02.02.2024 13:00 – 13:45 Uhr, online.
Kostenfreie Anmeldung bis zum 31.01.2024 über diesen Link:
https://forms.office.com/e/PP0C9eDv6X

Beim #2  ARL Lunch Talk widmen sich Yasmine Willi (Amt für Wirtschaft und
Tourismus Graubünden) und Anton Brokow-Loga (Bauhaus-Universität Weimar)
dem Thema Postwachstum in ländlichen Räumen und stellen zentrale
Ergebnisse und Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Postwachstum in ländlichen
Räumen“ des Forums Nachwuchs der ARL zur Diskussion.

Die Vielzahl gegenwärtiger Krisen erfordert grundlegende Veränderungen in
vielen Bereichen. Um klimaverträgliche und zukunftsfähige Lebens- und
Wirtschaftsweisen künftig aktiv zu fördern, muss der Prozess der
Transformation auch neue und veränderte Planungspraktiken einschließen. Im
Fokus des ARL Lunch Talks stehen dabei ländliche Räume, die in der Debatte
um die sozial-ökologische Transformation bislang häufig übersehen werden.

Ob mit oder ohne Brownbag, wir laden alle Interessierten, dazu ein, mit
neuen Ideen, frischen Impulsen und planerischen Inspirationen für
zukunftsfähige ländliche Räume gemeinsam in die Mittagspause zu starten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den fachlichen Austausch beim
zweiten ARL Lunch Talk!

Ihre ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft

*** Das inter- und transdisziplinäre Netzwerk der ARL forscht zu aktuellen
Fragen nachhaltiger Raumentwicklung***

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DEGAM und GHA beziehen zur Approbationsordnung Stellung

Anfang Dezember 2023 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einen
neuen Referentenentwurf zu einer „Verordnung zur Neuregelung der
ärztlichen Ausbildung“ - kurz Approbationsordnung - vorgelegt. Gemeinsam
beziehen DEGAM und GHA Stellung und setzen sich für eine rasche Umsetzung
ein.

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
und die Gesellschaft für Hochschullehre in der Allgemeinmedizin (GHA)
begrüßen, dass die Novellierung der Approbationsordnung für Ärzte vom
Bundesministerium für Gesundheit nun mit dem Referentenentwurf der
„Verordnung zur Neureglung zur ärztlichen Ausbildung“ vom 4. Dezember 2023
zeitnah weiterverfolgt wird.

Auch wenn einige der zuvor gefundenen Kompromisse für die Allgemeinmedizin
aus Sicht der DEGAM und der GHA schwierig sind, so ist der jetzt
vorliegende Entwurf geeignet, die Ziele des Masterplans 2020 zu erreichen
und damit die Bedeutung des Faches Allgemeinmedizin und der ambulanten
sowie sektorenübergreifenden Versorgung zu stärken.

Aus der Sicht von DEGAM und GHA ist es für die Sicherung der zukünftigen
medizinischen Versorgung in Deutschland von immenser Bedeutung, den
Stillstand schnellstmöglich zu überwinden und den Prozess nun sehr zeitnah
zu einem positiven Abschluss zu bringen.

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