Steinbeis Europa Zentrum beteiligt sich am European Digital Innovation Hub Artificial Intelligence & CyberSecurity
Das Land Baden-Württemberg fördert zwei European Digital Innovation Hubs
(EDIHs) mit Sitz in Karlsruhe und Villingen- Schwenningen. Bei der
Ausschreibung zu den EDIHs hat die Europäische Kommission entschieden,
dass zwei von bundesweit 17 Konsortien nach Baden-Württemberg kommen. Das
Steinbeis Europa Zentrum wirkt als Partner am EDIH für KI und
Cybersicherheit mit.
„Wir freuen uns, dass wir als Partner am European Digital Innovation Hub
Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mitwirken dürfen und
so die digitale und nachhaltige Transformation mit Fokus KI und
Cybersicherheit in Baden-Württemberg und Europa voran bringen. Unser
Angebot umfasst Beratungen und Schulungen für die Unternehmen, aber auch
Zugang zu Laboren und Testumgebungen. Unter dem Motto ‚Test before invest‘
können Unternehmen in der Region vorhandene “Test Beds” nutzen und den KI-
Kompetenzerwerb von Mitarbeitenden verbessern. Wir suchen Partner für
gemeinsame Entwicklungsprojekte und identifizieren passende
Fördermöglichkeiten für KI-Projekte,“ sagen Dr. Meike Reimann, Team
Managerin für Digitalisierung und Smart Manufacturing und Sabine Hafner-
Zimmermann, Senior Project Managerin am Steinbeis Europa Zentrum
aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft , Arbeit und
Tourismus und des Ministeriums des Inneren, Digitalisierung und Kommunen
Baden-Württemberg vom 02.10.2023:
Die Europäische Union etabliert in den kommenden Jahren Innovationszentren
zur Digitalisierung, die regional aufgestellt und gleichzeitig europaweit
vernetzt sind – sogenannte „European Digital Innovation Hubs“ (EDIHs). Die
EDIHs unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und
öffentliche Einrichtungen bei der Digitalisierung. Bei der Ausschreibung
zu den EDIHs hat die Europäische Kommission entschieden, dass zwei von
bundesweit 17 Konsortien nach Baden-Württemberg kommen. Die beiden
Konsortien sind der „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH
AICS), mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus
Karlsruhe, sowie der „EDIH Südwest“, mit dem Konsortialführer Hahn-
Schickard aus Villingen-Schwenningen.
„Dass gleich zwei EDIH aus Baden-Württemberg im europaweiten Wettbewerb
erfolgreich waren, bestätigt die Qualität der beiden Konsortien und
spricht für Baden-Württemberg als Land der Innovationen und des
Ideenreichtums. Die Zusammenarbeit im europäischen Netzwerk der European
Digital Innovation Hubs birgt große Potenziale für den Innovationsstandort
Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut, Ministerin für
Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.
Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl ergänzt: „Mit unserer
Digitalisierungsstrategie digital.LÄND verfolgen wir das klare Ziel:
Baden-Württemberg soll auch im 21. Jahrhundert die Innovationsregion
Europas bleiben und die digitale Leitregion in Europa werden. Mit dem
schönen Erfolg der beiden Konsortien knüpfen wir gezielt an unsere
bisherigen Erfolge an.“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und
das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-
Württemberg fördern gemeinsam den EDIH Artificial Intelligence &
CyberSecurity mit 774.984 Euro bis Dezember 2025 und den EDIH Südwest mit
775.000 Euro bis September 2025.
Zu den Angeboten der EDIHs gehören beispielsweise Beratungsgespräche,
Workshops und Schulungen, Machbarkeitsstudien, der Zugang zu Laboren und
Testumgebungen, Entwicklungsprojekte für Funktionsmuster sowie die
Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten oder bei der
Beobachtung von Märkten und Trends.
Themenspektrum der EDIHs in Baden-Württemberg:
Der EDIH AICS unterstützt insbesondere in den Themenbereichen KI und
Cybersicherheit für eine nachhaltige und digitale Transformation in den
Anwendungsfeldern Produktion, Mobilität, Energie, Handel/Dienstleistungen
und öffentliche Verwaltung.
Der EDIH Südwest deckt thematisch unter anderem Smarte Sensorsysteme mit
Edge KI sowie das Thema Resilienz ab, insbesondere für die Bereiche der
Automobilwirtschaft, Gesundheit, Produktion und öffentliche Verwaltung.
Die zehn Partner des EDIH AICS:
• FZI Forschungszentrum Informatik
• Karlsruher Institut für Technologie
• Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung
• Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-
• Württemberg
• Hochschule Karlsruhe
• CyberForum e. V.
• DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH
• Technologieregion Karlsruhe GmbH
• Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
• Steinbeis Europa Zentrum/ Steinbeis 2i GmbH
• Darüber hinaus rund 200 assoziierte Partner
Die 13 Partner des EDIH Südwest:
• Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
• BadenCampus GmbH & Co. KG
• bwcon GmbH
• Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung, BZI4.0
• cyberLAGO e.V.
• Hochschule Furtwangen
• imsimity GmbH
• Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik
• MedicalMountains GmbH
• Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der
Universität Tübingen
• Projektpartner Oberrhein - Gesellschaft für Projektentwicklung
GmbH
• SICOS BW GmbH
• St. Georgener Technologiezentrum GmbH
• Darüber hinaus elf weitere assoziierte Partner
Hintergrund zum European Digital Innovation Hub-Netzwerk
Die Europäische Kommission fördert als Teil des „Digital Europe Programme“
ein europaweites Netzwerk an EDIH, die die strukturelle
Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt kleine und
mittlere Unternehmen, in Wachstumsbereichen wie KI, High-Performance
Computing und Cybersicherheit unterstützen sollen. Auch die
Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs
vorangebracht werden. Jeder EDIH ist dabei nicht nur regionaler
Ansprechpartner, sondern auch Zugangspunkt zum europäischen EDIH-Netzwerk.
Über den EDIH vor Ort kann so auf die Ressourcen und Kompetenzen des
gesamten europäischen Netzwerks zugegriffen werden. Die Angebote richten
sich an Gründungsinteressierte und Start-ups aber auch an Investoren. In
Deutschland gibt es 17 EDIHs, in Europa insgesamt 228 EDIHs, von denen 151
von der EU gefördert werden.
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