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Weiterbildung «AI Encounter» – auf Tuchfühlung mit künstlichen Intelligenzen

Künstliche Intelligenz ja – aber wann und wie? An der Zürcher Hochschule
der Künste entsteht eine vielseitige Expertise zum Thema. Die sechsteilige
ZHdK-Weiterbildung «AI Encounter» (vom 28.8. bis 29.9.2023) richtet sich
an alle, die digital-kreativ arbeiten, und erweitert durch spielerische
Begegnungen die eigenen Fähigkeiten.

Wann setze ich sinnvollerweise auf Unterstützung von künstlicher
Intelligenz (KI)? Wie rede ich mit ihr? Und wie liefert sie mir die besten
Ergebnisse? An der Hochschule der Künste hat sich über alle Disziplinen
hinweg, von Musik über Design bis zu Fine Arts, eine Expertise zur
zukunftsweisenden Technologie gebildet. Im Kurs «AI Encounter» betrachten
die Teilnehmenden das Thema aus einer neuen Perspektive. In
experimentellen Formaten diskutieren, erarbeiten und schärfen sie die
eigene Haltung zum Thema KI und lernen, die neu gewonnenen Fähigkeiten in
der Arbeits- und Vermittlungspraxis anzuwenden.

«Der Kurs, der vom Bereich E-Learning und vom Zentrum Weiterbildung der
ZHdK verantwortet wird, will den Interessierten eine spielerische
Begegnung mit der Technologie ermöglichen», führt Charlotte Axelsson,
Leiterin E-Learning an der ZHdK, aus. «Beim Umgang mit KI greifen wir
lediglich auf Datenbanken zurück», präzisiert Marcial Koch, Interaction
Designer und Kursleiter AI Encounter. Anschliessend rückt er die
Prioritäten zurecht: «Intelligenz und Kreativität liegen dabei bei uns,
nicht bei der KI.»

Expert:innen aus der KI-Praxis leiten die einzelnen Module und schöpfen
aus dem Vollen, behandelt werden Themen wie erfolgreiches Prompten,
Personal und Generative AI sowie die ethischen Aspekte der KI-Nutzung. Wir
stellen gern den Kontakt zu Gesprächspartner:innen her.

Der Anmeldeschluss für die Weiterbildung ist der 15. August 2023. Weitere
Informationen, Kosten und Anmeldung auf der ZHdK-Webseite zu «AI
Encounter»: www.zhdk.ch/weiterbildung/ai-encounter

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Ehrenamt stärkt die eigene geistige Leistungsfähigkeit

Ehrenamtlicher Einsatz in der Freizeit tut gut: Er stärkt zum Beispiel den
Zusammenhalt in einem Verein, hilft der Umwelt und unterstützt ältere
Menschen. Was bisher kaum wissenschaftlich untersucht war, ist der
gesundheitliche Nutzen für die ehrenamtlich Tätigen selbst. Ein
Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
und des Digitalen Demenzregisters Bayern (digiDEM Bayern) hat nun
herausgefunden: Die Freiwilligenarbeit kann sich positiv auf die geistige
Leistungsfähigkeit der Ehrenamtlichen auswirken.

Schätzungen zufolge sind mehr als eine Milliarde Menschen weltweit
ehrenamtlich tätig. Wissenschaftler/-innen haben bereits festgestellt,
dass Freiwilligenarbeit unterschiedliche Ebenen der kognitiven, sozialen
und körperlichen Aktivierung beeinflusst. So muss etwa ein ehrenamtlich
tätiger Schiedsrichter oder eine ehrenamtlich tätige Schiedsrichterin mit
den Fußballer/-innen sprechen, sich die Fußballregeln merken, dem
Spielverlauf folgen und „mitdenken“ – und schließlich auch körperlich fit
sein, um auf dem Platz aktiv mitlaufen zu können.

Risikofaktoren reduzieren

Am Beispiel der Demenzerkrankung zeigt das Forschendenteam um Anne Keefer
auf, inwiefern sich das Ehrenamt die eigene Gesundheit des ehrenamtlich
Tätigen auswirken kann. Denn zur Entwicklung einer Demenz tragen
vielfältige Risikofaktoren bei. Dazu gehören auch solche, die veränderbar
sind wie zum Beispiel eine niedrige Bildung, Bluthochdruck, Übergewicht,
Rauchen und Diabetes. „Freiwilligenarbeit ist ein vielversprechender
Ansatz zur Reduktion der drei wichtigen Risikofaktoren soziale Isolation,
körperliche Inaktivität und Depressionen“, sagt Anne Keefer,
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Digitales Demenzregister Bayern
(digiDEM Bayern). „Denn ehrenamtliches Engagement fördert nicht nur die
sozialen Kontakte, sondern hält die Ehrenamtlichen oftmals in Bewegung und
kann sich positiv auf deren Stimmung auswirken.“

Systematische Übersichtsarbeit

In ihrer systematischen Übersichtsarbeit haben die Forschenden insgesamt
14 Studien analysiert, die zwischen 2017 und 2021 in den USA, Korea,
Taiwan, Brasilien, England, England/Schottland, Neuseeland, China und
Japan veröffentlicht wurden. Ziel der Übersichtsarbeit war, die
Zusammenhänge zwischen ehrenamtlicher Tätigkeit und der Hirnleistung (der
sogenannten kognitiven Gesundheit) von Freiwilligen zu untersuchen und
Einflussgrößen wie Geschlecht, Bildung und Häufigkeit des ehrenamtlichen
Einsatzes zu identifizieren.

„Neun dieser Studien berichteten einen positiven Zusammenhang zwischen
ehrenamtlicher Tätigkeit und Funktionen unseres Gehirns wie etwa Denken,
Wahrnehmung, Aufmerksamkeitsfähigkeit und Sprachvermögen“, erläutert Anne
Keefer. Bezüglich der Häufigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit zeigen die
Studien jedoch widersprüchliche Ergebnisse. „Es bleibt unklar, ob das
Prinzip "je mehr, desto besser" einen wichtigen Einfluss auf die Kognition
von Freiwilligen hat“, betont Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas, Co-
Autor, Neurologe und Projektleiter von digiDEM Bayern. Häufigeres
freiwilliges Engagement scheint sich positiver auf die kognitive
Gesundheit auszuwirken. Andere Studienergebnisse aber deuten darauf hin,
dass es wichtig sei, sich grundsätzlich ehrenamtlich zu engagieren,
unabhängig davon, wie oft man sich für andere einsetzt.

Wem ehrenamtliche Tätigkeit am meisten nützt

Die Forschungsarbeit förderte zudem die Erkenntnis zutage, dass
insbesondere Frauen von der Freiwilligentätigkeit in Bezug auf die
kognitive Gesundheit profitieren. Dies ist hinsichtlich einer
Demenzerkrankung insofern bedeutsam, als dass Frauen häufiger von Demenz
betroffen sind als Männer. Daher können Frauen in gesundheitlich größerem
Umfang von ehrenamtlicher Tätigkeit profitieren.

Auch für eine weitere Personengruppe könnte die Ausübung eines Ehrenamtes
von größerem Nutzen sein. So haben zwei der 14 untersuchten Studien
gezeigt, dass Menschen mit einem niedrigen Bildungsniveau mehr profitieren
als Personen mit einem höheren Bildungsniveau. Da Menschen mit niedrigem
Bildungsniveau ein erhöhtes Risiko für Demenz haben, könnte
Freiwilligenarbeit das Risiko der Entwicklung kognitiver Defizite und
Demenz verhindern oder hinauszögern.

Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden an den analysierten Studien lag
zwischen 61 und 74 Jahren. Daher sind die Ergebnisse über positive
Zusammenhänge zwischen Freiwilligenarbeit und Kognition auf diese
Altersgruppe beschränkt. Die Hauptautorin Anne Keefer schränkt ein:
„Unsere Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Freiwilligenarbeit
die kognitiven Fähigkeiten der Freiwilligen verbessern kann. Doch
zusammengenommen sind die Studienergebnisse nicht einheitlich genug, um
eine klare Aussage zu treffen.“

Bereicherung für die Gesellschaft

Dennoch gelangen die Studienautor*innen zu einer grundsätzlichen
Erkenntnis, die für die Gesellschaft eine Bereicherung darstellt: „Die
Freiwilligentätigkeit sollte stärker gefördert werden, da sie nicht nur
für die Gesellschaft von Nutzen ist, sondern auch kognitive Fähigkeiten
des Einzelnen verbessern kann.“ Menschen, die zum Beispiel bereits an
Demenz erkrankt sind, würden in ihrem Alltag unterstützt, so dass sie
länger zu Hause bleiben können.

Andererseits können ehrenamtlich Tätige durch ihr Engagement für Menschen
mit Demenz die eigenen kognitiven Fähigkeiten verbessern und somit den
Abbau ihrer eigenen geistigen Leistungsfähigkeit verzögern. Einen
positiven Effekt können auch die pflegenden An- und Zugehörigen erfahren,
da diese entlastet werden. „Wir sprechen also von einer klassischen Win-
Win-Situation“, fasst Co-Autor Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas
zusammen.

Über die Studie

Die Studie "Does Voluntary Work Contribute to Cognitive Performance? – An
International Systematic Review" ist im Journal of Multidisciplinary
Healthcare erschienen:
https://doi.org/10.2147/jmdh.s404880

Über digiDEM Bayern

digiDEM Bayern baut ein digitales Demenzregister für Bayern auf, um den
Langzeitverlauf der Erkrankung besser zu verstehen und die
Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in ganz
Bayern zu verbessern. Dafür werden Menschen mit leichten kognitiven
Beeinträchtigungen oder Demenz und ihre pflegenden Angehörigen zu ihrer
Situation systematisch befragt.

Darüber hinaus entwickelt digiDEM Bayern digitale Angebote für Menschen
mit kognitiven Einschränkungen und Demenz sowie für pflegende Angehörige
und ehrenamtliche Helfer*innen. So gibt es zum Beispiel die
„Angehörigenampel“, einen kostenlosen, anonymen Selbsttest, der pflegenden
Angehörigen mittels gezielter Fragen den Grad ihrer persönlichen Belastung
anzeigt und ihnen damit einen Anstoß zur Veränderung der Lebenssituation
gibt. Zu den weiteren digitalen Angeboten gehören unter anderem ein
Hörtest, Live-Webinare inklusive Mediathek und der Science Watch-
Newsletter.

digiDEM Bayern ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der FAU, des
Uniklinikums Erlangen und des Innovationsclusters Medical Valley
Europäische Metropolregion Nürnberg. Gefördert wird das Projekt vom
Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) im Rahmen
des Masterplans „BAYERN DIGITAL II“.

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Quantenkommunikation, Mobilität und Energieversorgung: Thüringer Tag der Ingenieurwissenschaften an der HS Nordhausen

„Impressionen #FuturING 2023“  Hochschule Nordhausen
„Impressionen #FuturING 2023“ Hochschule Nordhausen

Zukunft gemeinsam gestalten: Die Allianz aus sieben Thüringer Hochschulen
tagte am 28. Juni unter dem Motto #FuturING an der Hochschule in
Nordhausen.

Zur Eröffnung der #FuturING-Tagung spannten Prof. Jörg Wagner als
Präsident der gastgebenden Hochschule Nordhausen, und Prof. Gundolf Baier
als Sprecher des Vorstandes der Allianz Thüringer Ingenieurwissenschaften
(THÜR ING)  den gesellschaftlichen Rahmen zur wissenschaftlichen Tagung:
Technologie aus den Ingenieurwissenschaften sei als wichtige Komponente
von Zukunftsgestaltung zu verstehen und helfe Probleme, denen unsere
Gesellschaft gegenübersteht, zu lösen. So leisten die Thüringer
Ingenieurwissenschaften  bei den Themen Energieversorgung, Mobilität und
der Verringerung des CO2-Ausstoß von Industrie und Gewerbe einen wichtigen
Beitrag. Es gelte auch zukünftig als wichtige Aufgabe der Hochschule,
junge Menschen neugierig auf die Wissenschaft zu machen.

Zum Auftakt des wissenschaftlichen Programms sprach Prof. Thomas Hühn von
der Hochschule Nordhausen über sein aktuelles Forschungsprojekt zu der
„Herausforderung der Integration von Quanten-Key-Distribution (QKD)
Systemen in heutige IT-Internet Infrastrukturen“. Als Netzwerker-Architekt
erforscht er den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur für eine
Quantenkommunikation im Internet. Der Erfinder des MP3 Audioformats, Prof.
Karlheinz Brandenburg, gab mit seinem Vortrag „Plausible Wiedergabe von
Schallquellen über Kopfhörer“ ebenfalls Einblick in seinen
Forschungsbereich.

Im Rahmen der Posterkonferenz stellten Nachwuchswissenschaftler und
Nachwuchswissenschaftlerinnen der sieben Hochschulen ihre innovativen
Forschungsvorhaben vor und diskutierten Ansätze für eine weitere
Vernetzung der beteiligten Hochschulen. In der lehrbezogenen Session
teilten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Erfahrungen zu Zeit-
und Selbstmanagement von Studierenden sowie zur Durchführung von
praxisbezogene Projekte bereits zu Beginn des Studiums.

Abgerundet wurde der Tag durch die Show des Kabarettisten und Physiker
Vince Ebert. Mit einem Augenzwinkern schlug Ebert eine Brücke zwischen dem
Newtonschen Bewegungsgesetz und einem aus dem Fenster fliegenden
Fernsehen, erklärte, warum eine Fruchtfliege zwar weniger komplex, dafür
aber deutlich effizienter als ein Mensch sei und rief zuletzt dazu auf,
den Kern von Bildung im steten Hinterfragen zu verstehen.
Die Tagung wechselt jährlich den Austragungsort. Im kommenden Jahr wird
der „4. Tag der Ingenieurwissenschaften“ an der Hochschule Schmalkalden
stattfinden: 12. Juni 2024.

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Stück für Stück zum Master-Abschluss: APOLLON Hochschule bietet neues Zertifikatsstudium für den Master Public Health

Die APOLLON Hochschule bietet ab sofort das Zertifikatsstudium Master Public Health (M. Sc.) (Schwerpunkt Prävention und psychische Gesundheit) an. ©APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
Die APOLLON Hochschule bietet ab sofort das Zertifikatsstudium Master Public Health (M. Sc.) (Schwerpunkt Prävention und psychische Gesundheit) an. ©APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

Den Abschluss Master Public Health können Studierende an der APOLLON
Hochschule ab sofort auch über das Zertifikatsstudium Public Health (M.
Sc.) (Schwerpunkt Prävention und psychische Gesundheit) erlangen. Das
modular aufgebaute Diploma of Advanced Studies (DAS) mit den darin
enthaltenen Certificates of Advanced Studies (CAS) ist ein
Hochschulzertifikat auf Masterniveau, das den Qualitätsstandards eines
Hochschulstudiums entspricht.

Der Zertifikatsstudiengang enthält die gleichen Inhalte wie der reguläre
Master-Studiengang, allerdings aufgeteilt in zwei Diploma of Advanced
Studies (DAS) und die Master-Thesis. Diese Aufteilung macht das Studium
maximal flexibel, denn die beiden DAS können einzeln in beliebiger
Reihenfolge und zeitlichem Abstand absolviert werden. Für die
abgeschlossenen DAS erhält man jeweils Hochschulzertifikate.

DAS / CAS: So funktioniert‘s

Der Zertifikatsstudiengang Master Public Health mit Schwerpunkt Prävention
und psychische Gesundheit setzt sich aus dem „Diploma Public Health und
Methoden der Gesundheitsforschung“ sowie dem „Diploma Angewandte
Prävention und psychische Gesundheit“ zusammen. Diese bestehen wiederum
aus unterschiedlichen CAS (Certificate of Advanced Studies), die zwei bis
drei Module enthalten. Die Module aus den CAS sind die regulären Module
aus dem akkreditierten Masterstudiengang Public Health (Schwerpunkt
Prävention und psychische Gesundheit). In beiden DAS sind
Wahlpflichtfächer enthalten, die es ermöglichen, einen individuellen
Schwerpunkt je nach Interessenslage auszuwählen. Ein zusätzliches Plus:
Der Abschluss beider DAS – ohne Master-Thesis – ermöglicht es den
Teilnehmer:innen die Ausbildungszertifizierung Stufe I zur „Fachkraft
Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM]“ und Stufe II „Betriebliche:r
Gesundheitsmanager:in [BBGM]“ beim Bundesverband Betriebliches
Gesundheitsmanagement (BBGM) zu erlangen.

Die Vorteile des Zertifikatsstudiums

Das Zertifikatsstudium bietet viele Vorteile: Neben der zeitlichen
Flexibilität durch die Einteilung erwerben die Studierenden gleich mehrere
Zertifikatsabschlüsse auf Master-Niveau. Deshalb eignet sich das Studium
besonders für Personen, die sich aktuelles Fachwissen aneignen wollen und
sich gleichzeitig den Weg für einen Master-Abschluss offenhalten möchten.
Hinzu kommt: Lebenswege sind nicht immer planbar, manchmal erfordern es
private oder berufliche Herausforderungen, einen Zwischenstopp bei der
Weiterqualifizierung einzulegen. Das Zertifikatsstudium bietet hier die
Möglichkeit, immer wieder anzusetzen und den geplanten Weg zielsicher
weiterzugehen. Dabei ist der Wechsel aus einem Zertifikats- in ein
Direktstudium und ebenso andersherum jederzeit möglich.

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