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Steuerzahlerbund kritisiert deutsche Konzerne

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, hat die Steuertricks deutscher Konzerne wie der Deutschen Bank in Luxemburg scharf kritisiert. "Das Verhalten dieser Firmen mag in Luxemburg legal sein, doch global gesehen handeln sie unfair", sagte Holznagel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Auch Großkonzerne müssten dort einen Beitrag leisten, wo sie ihr Geld verdienten, forderte Holznagel.

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(ots)

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Lokführerstreik: Bahn trägt Mitschuld an festgefahrenen Tarifverhandlungen

Deutsche BahnAn den festgefahrenen Tarifverhandlungen mit der Lokführergewerkschaft GDL trägt die Deutsche Bahn nach Ansicht ihrer Wettbewerber eine gewisse Mitschuld. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Engelbert Recker, Hauptgeschäftsführer des Verbands Mofair: "Das Problem der Deutschen Bahn ist, dass sie nicht zwei Tarifverträge für eine Berufsgruppe dulden will." Die Organisation vertritt die Interessen der privaten Wettbewerber des Staatskonzerns. Im Jahr 2013 hatten sie einen Anteil von 26,5 Prozent an den Verkehrsleistungen im Personennahverkehr.

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Verdi schmiedet europäische Gewerkschafts-Allianz gegen Amazon

ver.diDer Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, kritisiert den Onlinehändler Amazon. "Amazon will in Deutschland ähnliche Bedingungen durchsetzen wie in den USA. Da geht es um die willkürliche und selbstherrliche Durchsetzung der Macht als Arbeitgeber. Das ist ein Kampf um die Kultur des Umgangs in einem Unternehmen", sagte Bsirske der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. "Wir nehmen diese Auseinandersetzung an, die keine leichte wird. Aber darauf sind wir eingerichtet", so der Verdi-Chef. Die Welle des Widerstands schwappe schon in die Nachbarländer, über die Amazon versuche, die Beschäftigten gegeneinander auszuspielen, so Bsirske.

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Luxemburg Leaks: Finanzbehörden des Großherzogtums genehmigten hundertfach fragwürdige Steuerspar-Konstruktionen

PricewaterhouseCoopersDeutsche und internationale Konzerne vermeiden mit Unterstützung der Luxemburger Regierung Steuerzahlungen in Milliardenhöhe. Das zeigt die Auswertung von 28.000 Seiten geheimer Dokumente. Das Datenleck belegt, dass die Luxemburger Behörden zum Teil äußerst komplizierte Finanzstrukturen genehmigten, die das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) im Auftrag der Firmen entwickelt hatte. Manche Unternehmen haben aufgrund dieser Steuergestaltungen auf Gewinne teilweise weniger als ein Prozent Steuern gezahlt.

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